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Der Tierheim-Blog

24.06.2017

heute morgen fanden wir kobra tot auf...

es ist das so traurige ende ihrer panischen angst vor gewittern, die wir in den letzten tagen miterleben mußten -

vor drei tagen begann es, daß sich die extrem heißen tage gegen späten nachmittag durch gewitter sehr heftig entluden - kobra gehörte zu den hunden, die so eine panik dabei schieben, daß sie wahnsinnskräfte + ebensolche ideen entwickeln; so drückte sie von ihrer hütte aus die dachschindeln hoch + sprang in den freilauf, um dort wild herumzurennen -

wir hatten mittlerweile ein echt gutes verhältnis zu kobra, doch war sie in diesem zustand kaum fähig, uns wahrzunehmen - sie wieder in ihren zwinger zu bringen, war eine echte herausforderung -

wir haben den zwinger verstärkt + die hütten verschoben, doch sie schaffte es immer wieder - sprang auch aus dem tierheim heraus + lief auf der straße rum -

so brachten wir sie zusammen mit ihrem mitbewohner artemius in unseren absoluten hochsicherheitstrakt mit extra hohen wänden -

hier kam sie in der gewittrigen + dann mit wetterleuchten weitergehenden nacht von gestern auf heute tatsächlich nicht heraus, kollabierte aber offensichtlich an ihren sprungversuchen + den folgen der angst...

 

 

 

kobra kam ende februar zu uns - sie war ein unsicherer hund + innerlich immer auf der hut; es hat einige zeit gedauert, bis sie sich mit uns entspannen konnte + anfing, sich auch einfach mal über etwas richtig freuen zu können -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

so fanden wir heraus, daß sie eine total witzige ballspielerin sein + voll gut apportieren kann - außerdem legte sie mit ihren mitbewohnern mcintire + jetzt artemius immer mal wieder ein paar ausgelassene spielrunden ein, die die jungs so richtig ins schwitzen brachte - power hatte sie echt im popo...

https://youtu.be/LPjsVExiNu4

es war heute morgen echt schwer zu ertragen, kobra so aufzufinden; unverletzt, zwischen hütte + zwingerwand gekauert...tot...wir hatten sie doch nun in sicherheit gehofft...

ach kobra, hättewärewenn ist nun nur noch müßig - ab jetzt keine angst mehr!

 

 


Kommentare:

Am 25.06.2017 schrieb gisa:
da kommen mir die Tränen und ich spüre die panische Angst die dieser Hund erleben musste...vielleicht über Stunden alleine ohne Hoffnung zu entkommen...diese unendlichen Versuche zu entfliehen, die ihr das Leben gekostet haben. Sehr sehr traurig ....vom Leben betrogen und vom Tod noch dazu.
Am 25.06.2017 schrieb Carmen:
Es tut mir so leid......
Am 25.06.2017 schrieb Horst:
Liebe Kobra, ich bin fassungslos und sehr traurig über deinen tragischen Tod !!!!!! Wie gerne hätte ich Dir beigestanden bei deiner Angst.

Du wirst immer in meinem Herzen bleiben !!!

Ich werde dich nie vergessen....... :o(((

Tschüß Kobra mach es gut ......


Liebes Tierheim - Team, ich weiß das Ihr alles menschenmögliche getan habt um ihr zu helfen. Danke dafür !!!!!! Es sollte halt nicht sein.......Manchmal ist das Leben einfach nur gemein..........

Horst
Am 25.06.2017 schrieb Tina:
Wie traurig...ich hatte so gehofft, sie entwickelt sich noch...
Am 25.06.2017 schrieb Tania:
Das ist sooo traurig....:-(...aber man ist so hilflos bei vor Gewitter Angsthabenden Hunden....Wie man es versucht,es ist zum Verzweifeln.....Sie tun einem nur leid....Die arme Kobra......

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06.06.2017

 

der nadino ist tot...

er fiel vor ein paar tagen in einen heftigen krampfanfall, aus dem er nicht mehr herauskam + starb innerhalb weniger minuten -

das ganze wissen wir sicher, weil der zuständige arbeiter für nadinos bereich es zufällig mitangesehen hat - atilla war total fertig, daß er nadino nicht helfen konnte + konnte gar nicht richtig fassen, was da geschehen ist - er sagte wohl immer wieder ´ jo kutya, jo kutya´ -  ´guter hund, guter hund´ -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

nadino kam im november 2014 zu uns ins tierheim, eindeutig hat er bis dahin an der kette gelebt + mit menschen eher ungute erfahrungen gemacht - es hat einige zeit gedauert, bis er sich an uns gewöhnt hat, dann noch einige zeit, bis er uns nicht mehr mißtraute + dann fing er an, uns zu mögen -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

leider gebärdete sich nadino hinter dem zaun immer wie ein wahnsinniger; gefletschte zähne, knurrend + steckte man kamikazemäßig auch nur einen finger durchs gitter, konnte man den auch echt abschreiben...

so war es die regel, daß besucher seinen zwinger auf ihrer ersten runde durchs tierheim mit sicherheit nicht betraten, bis wir ihnen zeigten + versicherten, daß nadino sofort umschaltet, sobald man die tür öffnet + zu ihm geht - denn dann wurde er zu einem superfreundlichen + sehr anhänglichen hund, der einem eigentlich auf schritt + tritt folgte -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

eine zeitlang lebte nadino mit uns am haus, was in der einlebephase auch erst sehr gut klappte - je mehr er sich jedoch zuhause fühlte, desto mehr begann er für sich zu entscheiden, welche menschen das gelände passieren durften + welche nicht - unsichere menschen wie auch kinder stellte er dann  + da wir nicht immer zugegen sind, um sowas zu regeln, mußten wir uns leider wieder von ihm verabschieden + siedelten ihn in einem großzügigen zwinger mit übersichtlicher gesellschaft an -

dort lebte nadino bis jetzt in einer festen gruppe, in der er sich auch sehr wohl gefühlt hat - meli hat diesen bereich des tierheims regelmäßig besucht + den einzelnen zwingern dort freilauf verschafft -

nadino hat das immer mega genossen, so daß er atilla beim öffnen der zwingertür oft entwischt ist + eine extrarunde gedreht hat - das war echt sweet mitanzuschauen, wie gelassen atilla das genommen hat, weil er wußte, nadino kommt eh bald zurück - atilla hat dann seine arbeiten erledigt + nadino irgendwann halt wieder in seinen zwinger gepackt - andere arbeiter würden bei sowas kollabieren, den hund jagen + einfangen + umgehend wieder zurück bringen...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

mich erreichte die nachricht von nadinos tod hier in deutschland...es ist anders, soweit weg davon zu erfahren...ich weiß, ich hätte nichts daran ändern können, aber ich würde es irgendwie besser verstehen, wäre ich vorort gewesen - so ist es eine information + realisieren werde ich es dann erst, wenn ich vor seinem zwinger stehe + er nicht mehr da ist...

nadino, alter schwede + guter kumpel - was hätte sein können, ist nun müßig zu überlegen, es war, wie es war...die letzten jahre waren nicht die schlechtesten + in meiner erinnerung rennst du durch den freilauf der zone 4, volle kanne + mit strahlendem gesicht! :*

 


Kommentare:

Am 10.06.2017 schrieb Gabriela:
Ja echt traurig :-( machs gut Nadino
Am 07.06.2017 schrieb Charlotte:
Oh wie traurig, mach's gut drüben, schöner Nadino. Es ist tröstlich, dass du ein paar gute Jahre hattest bei Meli, Sabine und Atilla. Es macht auch Mut, dass es Arbeiter gibt, die den richtigen Umgang mit den Hunden doch langsam lernen.
Am 06.06.2017 schrieb Ingeborg M.:
Ach Nadino, dein Tod traf mich völlig unerwartet und mitten ins Herz.
'Aranyos kutya' habe ich dich hier bei mir in Gedanken genannt, nach einem Streunerhund, den ich mal vor vielen vielen Jahren aus Ungarn rausgeschmuggelt habe und den die Leute dort so nannten, was wohl niedlicher Hund bedeutet.
Schön, dass du durch Meli und Sabine und Attila (so hieß übrigens auch der Mann, der mir seinerzeit behilflich war_was es doch für Zufälle gibt) uns Menschen auch von ihrer guten Seite kennen lernen konntest.
Ich war oft auf deiner Seite und habe deine knapp 3 Jahre in M.C. aus dem fernen Berlin mit verfolgt.
Ruhe nun in Frieden oder rock die Bude dort hinter dem Regenbogen, ganz wie du es möchtetst:-))
RiP Nadino, mein "aranyos kutya'

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24.05.2017

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So langsam ist das Stroh aus allen Hütten verschwunden und die Zwinger erhalten neue Kiesaufschüttungen. Da der letzte Winter doch recht schneearm war wurde auch über diese Zeit einiges abgetragen. Nun, Joska beschwerte sich... was das denn wäre, die Hütten sind nicht mehr zu gebrauchen.
 
 
Nach kurzer Diskussion, wie wäre es denn mal mit Paletten etc...
 
 
Er war am Werkeln und am Tun, als er fertig war schaute er äusserst zufrieden. Blöd jetzt hab ich kein Foto davon, aber die Hütten stehen auf Paletten, drum herum hat er Buddellöcher mit Kies aufgeschüttet, sich also wirklich Mühe gegeben. So wie er Näpfe hinstellt, so stehen nun auch die Hütten, schick aufgereiht nebeneinander, man könnte jetzt Blumentöpfe davor stellen und Hausnummern drannageln...
 
 
 
 
An der Quarantäne wird nun kontinuierlich gearbeitet und es sind deutlich Fortschritte zu sehen. Der Mann auf dem Bild links ist Stefano, er hilft Marci bei den Arbeiten. 
 
Auf dem nächsten Bild ist zu sehen, warum hier auch auf lange Sicht Parvo ein Thema bleibt. Hier geschieht alles mittendrin und da steppt das Leben. In diesem Fall Bundas auf dem neuen PVC. Man kann einen so hoch ansteckenden Virus nur versuchen in Schach zu halten. Es ist auch nicht so, dass die Männer das nicht richtig machen wollen, es überfordert sie schlicht. Training, Training, Training, für weniger ansteckende Erkrankungen sind wir zumindest dann recht gut aufgestellt. 
 
 
 
 
 
Am 09.05.2017 hatten wir unsere letzte Neuinfektion an Parvo, Tjark ist der einzige noch kranke Welpe. Er hat nun mit den Folgen zu kämpfen. Ich muss zugeben, dass ich hier echt an meine Grenzen komme, denn meistens frisst er nicht und muss zwangsernährt werden, was wir beide ziemlich kacke finden. Vor 2 Tagen zeigte er plötzlich Appetit, der ist inzwischen aber wieder verflogen. Mal ist er recht munter, mal schläft er viel, es wechselt ständig, wie sein Output. Wenn man halt so gar nichts hat, nicht einen Scheiss Laborwert, um zu sehen, wo man eigentlich dran ist, was eigentlich Sache ist und angesagt wäre...
Vormittags ist Tjark bei den anderen Welpen aus seiner Gruppe, nachmittags am Haus, abends schläft er auf dem Schreibtisch. Sein Laufen wird etwas besser, er weiss was er will oder besser gesagt was er nicht will und ist sehr verschmust. Sehr, sehr goldig ist hier Spike, der sich immer zu dem Kleinen legt, Spielzeug anschleppt und sich herzlich bemüht, aber mehr als gucken und Körperkontakt ist von Tjark einfach nicht zu wollen. 
 

 

 

Auch dieses Jahr ist es vollbracht. Ich hatte eigentlich gehofft, dass wir dieses Jahr drum herumkommen. Aber sie dünstete einen fürchterlichen Geruch aus und es war deutlich zu sehen wo sie lag. Auch Nele fühlte sich nicht mehr wohl in ihrem Pelz, also musste der irgendwie runter. Manchmal wünscht man sich ja so die Möglichkeit einen Augenblick einzufangen und dieser war herrlich. Nele kann unglaublich aggressiv werden, da kommt man noch nicht mal zum Staunen. Arpi kniete vor der Box, die Spritze in der einen Hand, mit der anderen Hand hatte er bereits die Boxentür aufgemacht und säuselte Nele zu. Ich schaute genau in diesem Moment von der Seite auf die Szenerie, als Johanna die Augen aufriss und wild gestikulierte, als schon der fauchende, kieferklappernde Kopf aus der Box schoss. Arpi blieb bei der ganzen Prozedur an Neles Seite, denn schon die letzte Narkose war kritisch. Ich hab mich auf die Problemzone konzentriert und bin beim Rest nur noch schnell mit der Schermaschine drüber. In der Aufwachphase wollte ich nicht mehr weitermachen um sie nicht zu stressen. Aller Filz ist weg, der Popo komplett frei, der Schnitt gewöhnungsbedüftig, aber zweckdienlich. Nele ist gut aufgewacht in vertrautem Terrain. Ufffff
 
 
 
 
Tibi war da und hat bei Siras die Zähne gemacht. Das war notwendig bevor er den Sommer wieder bei Istvan draussen mit den anderen Pferden verbringt. Johanna hat die Gelegenheit genutzt und ihn noch geputzt und gebürstet. Gestern morgen ist er dann ausgezogen, losgezogen, um einen schönen Sommer in Gesellschaft zu erleben. 
 
Apropos Sommer, die Temperaturen rauschen hier rauf und runter, was einigen alten Hunden doch zu schaffen macht. Dem Wolf wars vor 3 Tagen ganz blümerant. Hier ein schöner Nebeneffekt des Luna-Walks. In Zone 4 gibt es kaum ein schattiges Plätzchen und jetzt kann man was spannen.
 
 
 
 
Neues von der Kastra-Front, nach der erfolgreichen ersten Kastrationsaktion im letzten Jahr in Madaras, fand in Dánfalva, einem Nachbarort, eine zweite Aktion statt. 45 Hunde wurden kastriert, einige Hunde wurde von Schäfern gebracht, was uns besonders freut. 
Dass wir für die Fortführung von Kastrationsaktionen im Tierheim eine Praxisgenehmigung brauchen ist ja inzwischen ein alter Hut. Das Problem hierbei besteht, dass das Haus selber nicht als solches registriert ist. Mesi ist seit Monaten mit dieser Problematik beschäftigt und rennt von Amt zu Amt zu Amt. Am Montag waren Architekten da und haben sich das Ganze angeschaut, um die Möglichkeiten des Umbaus, der ja auch noch nötig ist, zu ermitteln, einen Plan festzulegen und diesen möglichst direkt mit dem anderen Papierwerk einzureichen. Wir hatten ja trotzdem letzten Herbst und dieses Frühjahr ne Kastrationsaktion gemacht, wurden verpetzt und bekamen tüchtig auf die Finger... jetzt müssen wir halt brav sein und alles erfüllen, was gefordert, dann kann es auch wieder losgehen. 
 
 
Hier noch ein Video zum Schluss von den Haushunden und liebe Grüße von Tjark, der gerade aufgewacht ist und selber frisst. 
 
 
 
 
 
 
 

Kommentare:

Am 03.06.2017 schrieb Gitti:
Super dass es wieder geklappt hat. Ist besser als nichts und hilft wieder ein Stückchen weiter.
Gutes Gelingen und vielen dank an alle Unterstützer.;-))
Am 03.06.2017 schrieb Ingeborg M.:
Ich freue mich unbändig, dass wir es geschafft haben und auch von mir an dieser Stelle ein Dankeschön an Strays United.
LG
Am 02.06.2017 schrieb Brittys Frauchen:
Ihr seid ja weit weg und wisst es vielleicht noch gar nicht... :-)
Wir haben´s geschafft!!! Platz 25

Und auf den letzten Metern haben uns die Strays United ins Ziel getragen. Wenn das nicht vorbildlicher Tierschutz über den eigenen Verein hiaus ist.:-))Vielen, vielen Dank!
Am 30.05.2017 schrieb Gitti:
Was ist Siras doch für ein hübscher Kerl geworden. Eien gute Zeit für dich Siras.
Euch allen weiter viel Erfolg damit bald die Kastras wieder starten können. Liebe Grüße aus Hessen
Am 29.05.2017 schrieb Ingeborg M.:
Lieber Siras, mit frisch gemachten Zähnen und von Johanna nochmals rausgeputzt, läßt es sich den Sommer sicher gut verbringen.
Ich wünsche dir einen schönen Sommer, bleib gesund und komm heile wieder zurück!!!

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17.05.2017

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15.05.2017

hier mal wieder ein paar worte + bilder aus dem tierheimgeschehen -

in den letzten tagen + wochen waren wir weiterhin in erster linie von dem parvoausbruch eingenommen - neben der versorgung der erkrankten müssen wir ja immer wieder aufs neue die zu beachtenden quarantäne-, hygiene- + präventivmaßnahmen erklären,  überwachen + modifizieren, wenn es halt nicht reingeht in die kleinen erbsenhirne...es ist neben zum verzweifeln auch einfach unfassbar + nicht vorstellbar, wenn man es hier nicht immer wieder live erlebt...

sehrsehr mitgenommen hat uns, daß nun auch noch lieke + grietje an parvo gestorben sind...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

sicher erinnert ihr euch an die tialda-wilhemina families...die beiden mädels gehörten zu tialda, kamen im alter von zwei wochen zu uns + haben sich so toll entwickelt... https://youtu.be/ySaCewJ7tXY

 

ihr bruder tjark ist noch krank, schon lange - wir wissen nicht, ob er es schafft + was er für gesundheitliche folgen davontragen wird, wenn er überlebt...

nachdem wilhelmina + tialda ausgereist waren, haben wir die drei zu antje, nientje, marinus + cornelis gesetzt, weil es von größe + alter so gut passte - natürlich waren die drei da noch nicht erkrankt... dann zog noch die kleine alfonsa dazu, weil es für sie keine passende gruppe gab...es war mal ein so lustiges trüppchen...

https://youtu.be/uwHcEOMalFQ

nun sind dort alle gefährdet, auch noch zu erkranken - alfonsa hat es direkt erwischt, scheint es aber überstanden zu haben...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

auch eine erwachsene hündin erkrankte, was nicht oft vorkommt, bislang aber in allen fällen zum tod geführt hat...

aber, jace scheint es geschafft zu haben + wir sind superglücklich darüber - da es ihr von einem tag auf den anderen so krass schlecht ging + wir praktisch einen zwinger voller blutlachen vorgefunden haben, waren ihre prognosen wahrlich nicht gut...

ich habe von jaces krankengeschichte ein paar videos gemacht, einfach damit ihr mal einen eindruck davon bekommt, wie das hier zugeht...

das meiste machen meli + ich selbst, um weitere verschleppung zu vermeiden + auch wirklich sicher zu sein, daß die kranken das bekommen, was sie brauchen, denn leider kann man sich hier einfach auf niemanden verlassen...neben der grundsätzlichen 5 medikamentengaben (antikörper, schmerzmittel,  antiübelkeit, antibiose, stoffwechselanreger) ist es superwichtig, daß die erkrankten genug flüssigkeit bekommen, da sie sehr schnell austrocknen, wir sind dazu übergegangen, nach ein paar tagen zwangszuernähren, auch das muß man bewußt + behutsam machen + gut einschätzen können, damit sie es nicht kontraproduktiv direkt wieder erbrechen... zudem müssen sie sauber gehalten werden; parvo ist eine blutige angelegenheit...+ natürlich brauchen sie zuwendung, wärme + ein wohliges plätzchen zum liegen...

 

 

wir können nicht alle erkrankten in die praxis holen, zumal das wegen der ansteckungsgefahr für andere eh eine kritische angelegenheit ist - somit findet die meiste versorgung in den zwingern statt - unsere klamotten verbrennen wir, sobald diese welle vorüber ist, sowie alles, was in direktem kontakt mit den erkrankten gekommen ist, sei es die zwingereinrichtung oder das behandlungsmaterial - die zwinger werden dann desinfiziert, neu bestückt + ein jahr lang maximal mit mehrfach geimpften hunden belegt oder stehen solange leer - mittlerweile gibt es keinen zwinger mehr im tierheim, in dem der parvovirus noch nicht war -

https://youtu.be/fWkxJrGHXmA

https://youtu.be/9wdPT_ZoaV0

https://youtu.be/A8T6qTbIL5c

https://youtu.be/3c8cIseLhi8

wie meli hier im vorigen bericht schon schrieb, hatten wir der reihe nach 16 erkrankte in den letzten wochen...drückt uns alle daumen, daß es jetzt nicht mehr weitergeht + der kleine tjark es noch schaffen wird!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

burn, m...f..., burn!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

neue hunde haben wir auch:

 

die akata -

klein, lustig, aufgeschlossen + so auf menschen fixiert, daß man kaum fotos von ihr machen kann, weil sie nur an einem klebt...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

der wujin -

nicht ganz so klein, aber ebenfalls lustig + aufgeschlossen -

zusammen mit akata bildet er ein lustiges match

https://youtu.be/biyf6ncu1cQ

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

die alfonsa -

wurde angeblich von irgendwem irgendwo gefunden + ganz allein hier abgegeben - sie ist ein fröhliches kleines wesen -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

der baltimore -

ist ein voll netter kerl + bringt rottidame natasa mal etwas auf spieltouren -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

die calla -

ist ein junges, sehr verschrecktes ding - sie wurde von zwei steinalten männern hierher gebracht + ich möchte nicht wissen, wie sie bislang gelebt hat -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

die hasta -

ist eine sehr aufgeschlossene + agile hündin, die sicher schon mit menschen zusammen gelebt hat; sie geht super an der leine + apportiert total gut - https://youtu.be/MzkLrNPB0qA

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

die jace -

kam sehr verschreckt + schüchtern hier an, brauchte ein paar tage, um sich zu orientieren + uns über den weg zu trauen - als dann ein mitbewohner zu ihr zog, taute sie völlig auf - leider erkrankte sie dann + mußte wieder allein sein - das wird sich aber in einiger zeit wieder ändern + sie kann an ihre wilden spiele anknüpfen -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

der kehoe -

lief hier vorm tierheim herum + wurde von johanna eingefangen -

kehoe scheint ein netter kerl zu sein + ist aktuell noch ziemlich verwirrt darüber, wo er hier wohl gelandet ist -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

die leviva -

aufgeschlossen, agil, voller lebensfreude + wahrscheinlich sehr eng verwandt mit wujin...

https://youtu.be/4ys_e06Zwog

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

die yasouda -

ist eine sehr angenehme, dezent anhängliche hündin -

https://youtu.be/tBIFAaJnvNw

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

der wu + die ylfa -

wurden nachts am caravan ausgesetzt, wir bemerkten sie erst am nächsten morgen, als sie hungrig wurden + anfingen, zu jammern -

die beiden waren sehr verschreckt, tauten jedoch schnell auf - auch wu erkrankte an parvo, scheint es aber geschafft zu haben, bei ylfa steht noch aus, ob sie erkrankt oder den virus abwehren kann -

https://youtu.be/TL47NhGUMLk

 

 

 

 

 

 

 

mal wieder kam ein hundetransport aus deutschland vollgepackt mit spenden zurück zu uns -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

diesesmal in erster linie mit futter beladen -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

aber auch spielis, wäsche + allerlei andere gute sachen wie zb sonnesegel + planschis - denn der sommer hat zwischenzeitlich schon an die tür geklopft!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

wenn wir mit der beladenen schubkarre ans haus fahren, ist die neugier + aufregung allerseits immer groß -

diesesmal erweckte ein großer hüpfball reges interesse bzw auch anfängliches befremden...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ein paar tage später bekamen wir eine weitere futterspende der firma thetis - ganz vielen dank dafür!

es kam sehr passend, da die oberen 400 kg schon wieder dem ende entgegengingen - so als info, wir verfüttern täglich um die 100 kg trockenfutter -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

der luna-trail -

ist der neugetaufte name des abgezäunten rundgangs durchs tierheim, für den wir uns entschieden haben, um die diversen freilaufhunde in der einzelnen zonen nicht in zwinger packen zu müssen, denn es wurde uns folgendes gesetzlich vorgeschrieben: jeder hund hat das recht, gesehen zu werden - um gesehen werden zu können, müssen menschen ohne direkten hundekontakt zu allen hunden gelangen können -

ich erspare euch meine meinung dazu...

luna ist die hündin unseres echt großzügigen spenders ricardo, der uns schon so manches mal unter die arme gegriffen hat - mal wieder: ganz herzlichen dank dafür!

hier bin ich den trail mal abgegangen - ein teil davon stand ja schon, nun haben wir ihn um zone 4 + einen teil in zone 3 erweitern, sowie den alten rundgang renovieren können:

https://youtu.be/Gxm3FOjwbuY

 

 

 

 

ednas wunde ist super verheilt + edna lebt nun auch wieder draußen in der hausgruppe - sie war ja nun in den letzten wochen nachts immer in der praxis zusammen mit mariani + elisabeth, seit die jedoch ausgereist sind, möchte edna nicht mehr dort sein...wir haben ihr andere übernachtungsgesellschaft angeboten, aber sie wollte einfach nicht mehr - die bande, die da geknüpft waren, waren eng + nun ist alles anders + nicht mehr richtig -

edna lebt hier nun sehr vorsichtig + bleibt auf der hut - die erinnerung an den tag, an dem sie hier fast zerrissen wurde, ist ihr noch sehr präsent + wird sie hier vielleicht auch niemehr ganz frei werden lassen -

leider hat sich ausreisetechnisch noch so gar nix getan für edna + so können wir nur unser bestes tun, sie hier gut im auge zu haben -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ma-mu ist weiterhin bei uns - sie kommt + geht, wie sie es immer getan hat -

eine woche nach anatols tod haben wir fitzko mit ma-mu bekannt gemacht + es ein paar tage lang mit den beiden versucht - es war ein totaler reinfall; fitzko wurde durch den umzug fast depressiv + ma-mu hat nur maximalabstand zu ihm gehalten - so haben wir fitzko wieder an seinen alten platz gebracht, wo er umgehend wieder zum leben erwachte + man ma-mu fast aufatmen hören konnte...

was wir menschen uns oft so denken, was am besten für die hunde sein könnte...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

fand ich ein schönes motiv -

tigris im schatten von siras -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

siras wird bald wieder in die wälder/auf die wiesen ziehen -

zum glück für uns alle hat sich diese möglichkeit mal ergeben + siras wird pferdegesellschaft, tapetenwechsel + saftiges grün zu futtern haben - das ganze kostet uns das an heu, was siras in der zeit, die er dort verbringt, hier gefuttert hätte - ein guter deal!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

summer-bumble -

ist nun endlich mal ihre matte los, die sie schon seit jahren mit sich rumschleppte - im letzten jahr hab ich es noch mit bürsten versucht, das hasst sie wie die pest - die schere hingegen fand sie nicht schlimm + hat sich ihr fast in schnittrichtung hingegeben - jetzt kann man super weiterbürsten + all die hellen flusen noch entfernen -

bumble ist übrigens auch überfällig, was ausreisen angeht...!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

zum schluß noch etwas in eigener bzw knübbels sache -

ich schreibe diese tierheimnews aus deutschland, wo ich mich seit einigen tagen aufhalte - katre wurde heute an den ellbogengelenken operiert, wird nun eine längere reha brauchen + das leben haut mir grad eine herausforderung nach der anderen um die ohren -  meine tierheimnews werden darum in nächster zeit wohl eher karg ausfallen, wie weit meli es schaffen wird, sie zu füllen, steht etwas dahin, denn sie ist nun allein vorort + hat alle hände voll zu tun mit dem täglichen wahnsinn...

knübbel war einer meiner mitreisenden + für ihn möchten wir hier einen schönen platz finden...er hatte es schwer in mc, wurde oft überrannt + auch schon attackiert, in einem zwinger haben wir es auch mit ihm versucht, da ist er apathisch in sich zusammen gefallen + hat seine hütte nicht mehr verlassen -

knübbel hat die fahrt ziemlich angestrengt, soviel auf einmal an neuer welt...aber er mag diese neue welt, ist schnell ins haus eingezogen + genießt die annehmlichkeiten der zivilisatioin sehr - bitte überlegt mal, wo er gut hinpassen könnte!

http://www.freundeskreis-bp.de/pflegestelle.php


Kommentare:

Am 18.05.2017 schrieb Ingeborg M.:
Meine Daumen für Katre sind auch ganz doll gedrückt. Ganz liebe Grüße
Am 18.05.2017 schrieb Bianca:
Für Katre drücke ich ganz feste die Daumen. Unglaublich, was Ihr alles stemmt, Ihr Engel!
Am 17.05.2017 schrieb Silvia:
Liebe Sabine, wollte nur sagen, dass ich der Katre viel Glück und gute Genesung und Reha wünsche. Ich hoffe sehr, ihr Beide steht das gut durch!
Am 17.05.2017 schrieb Brittys Frauchen:
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Am 16.05.2017 schrieb Christa :
Knübbel, ich habe mich vom ersten Foto an in dich verguckt. Es freut mich sehr zu lesen, dass du jetzt in D bist und ich hoffe, dass du bald einen schönen Platz findest. Mein Rudel ist leider schon größer als gewollt... Das Hörproblem: ein Vibrationshalsband mit Fernbedienung kann ich nur empfehlen. Ein geistig noch fitter Hund lernt schnell sich auf Vibration Herrchen oder Frauchen zuzuwenden. Vielleicht probiert ihr es mal?

Die Welpen, es ist ein Trauerspiel - und die viele Extraarbeit. Kaum zu ertragen die Berichte.
Am 16.05.2017 schrieb Renate mit Patenhund Harry :
Es ist einfach nur schrecklich wenn die Kleinen sterben....keine Worte können den Verlust beschreiben....run free little doggis.
Danke für den Rundgang durch das Tierheim und die Vorstellung der "gefährlichen" Hunde :-). Ihr macht wunderbare Arbeit und nur doch euch sieht es heute dort so aus. Ich habe noch die Zwinger in 2009 in Erinnerung. Viele Hunde auf engsten Raum, dunkel und dreckig. Vielen Dank an euch. Wünsche euch weiterhin viel Kraft.
Am 16.05.2017 schrieb Horst Z.:
Es ist bewundernswert wie Ihr das immer meistert. Hochachtung davor !!!!!!
Am 16.05.2017 schrieb Nadine:
Danke für alles was ihr für die Hunde tut. Ich drücke ganz fest die Daumen, dass die erkrankten Hunde wieder gesund werden und das Sterben endlich aufhört. Schön zu sehen, dass ihr futtertechnisch Unterstützung bekommt. Den Luna Trail finde ich eine schöne Umsetzung einer eigenartigen Idee/Anforderung.
Am 16.05.2017 schrieb Charlotte:
Aha, Hunde haben in Rumänien Rechte - unglaublich! Aber Ironie beiseite, ich hoffe, du kannst dich in D etwas erholen und Meli klappt in der Zwischenzeit nicht zusammen. Alles Gute und wieder danke, danke, danke.

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