Tierheim-News vom 2012-10-15

Oh je, wo fang ich an, wo hör ich auf... Puhhh, gibt ganz schön viel zu erzählen...

Also, als erstes eine schöne Nachricht - Max ist Zuhause und eigentlich heisst er Skubi. Ein Mann schoss zur Türe rein und geradewegs auf Max zu, der direkt kleine Tänzchen aufführte. Der Mann war auf Geschäftsreise und als er zu Frau und Kinder nach Hause kam und seinen Hund nicht vorfand fuhr er ins Tierheim um ihn zu suchen. Er war froh Skubi wieder zu haben, alles andere war ihm egal.

Lutos hatte unbemerkt eine Wunde an der Rutenunterseite. Durch seinen buschigen Schwanz blieb sie leider unbemerkt, die Wunde infizierte sich dermaßen, dass der Knochen angegriffen war und die Rute amputiert werden musste.

Am 06.10. kam Nina etwas früher als geplant ins Tierheim, diesmal von Christina begleitet. Christina war das erste Mal im Tierheim, ich hoffe, ihr hat es gefallen. Am nächsten Tag begannen sie mit der Kastrationsaktion. Trotz der kurzfristigen Terminänderung kamen reichlich Leute um Hunde und Katzen zu bringen. Hier ein paar Eindrücke :)

 

 

Nina und Christina nahmen sich auch für die Hunde im Tierheim Zeit, waren wieder beratend tätig und schmusen, streicheln, Hunde kennenlernen stand auf dem Programm.

 

 

 

 

Christina mit Bamako

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nina mit Albano

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ebenfalls am 06.10. kam überraschend Anja, eine Bekannte von Sabine zu Besuch. Sie war auf der "Durchreise" und blieb leider nur einen Tag.

 

 Anja und ihr Bus

 

 

 

Kaum war sie vom Hof gefahren traf der Sprinter mit Sara, Barbara und eine ganze Ladung Sachspenden ein. An dieser Stelle an alle Päckchensender ein dickes Dankeschön!

 

 

Sabine verstaut die guten Sprintergaben unter den wachsamen Augen der Haushunde :)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am nächsten Tag trafen dann Emily, Sandra, Conny und Anja ein, so langsam wurde es zum gemeinsamen Kaffetrinken kuschelig eng in der Küche :)

   Anja mit Gloria                                                                         Conny und ihre Motive Henry und Bärli

  Emiliy mit Orla                                                                       Sandra mit Bärli

Wie man auf den Bildern sieht, es macht viel Freude mit all den aufgeschlossenen, fröhlichen Welpen. Als ich vor ein paar Tagen den Kleinen ihre Chips abgelesen hatte stand ich da und brauchte nicht einen Schritt zu gehen. Alle kamen sie freudig angelaufen und fürchteten sich auch nicht vor dem Gerät. Die Betreuung durch Ibi zeigt ihre Wirkung.

 

 

Eine aufregende, spannende, betriebsame und schöne Woche stand ins Haus, Kastrationsaktion, die Mädels waren unterwegs, besuchten das Tierheim in Gheorgheni und führten ein Gespräch mit der Vizebürgermeisterin in Tusnad, die bei der nächsten Kastrationsaktion auch dabei sein möchten. Es wurde geklopft, gehämmert, erzählt, fotografiert, Tibi war mit dem Betäubungs-Blasrohr auf der Müllhalde unterwegs und mit Sara und Barbara konnten 42 Hunde aus dem Tierheim ausreisen. Dodoma, Blacky, Tripon, Fayola, Asya, Smart, Pillanga, Goldi, Kirian, Tobago, Domo, Donna, Marga, Anja, Stine, Cuci, Elian, Darling, Frida, Remus, Pici, Iris, Connilius, Boldi, Aldo, Darian, Ro Man Shu, Ikoko, Dave, Czeszi, Majo, Nukas, Titus, Aiolos, Diomedes, Darleen, Hagen, Annalena, Riga, Guliver, Vela, Laila - macht es gut ihr Lieben, endlich geht es für euch jetzt weiter im Leben.

 

 

Kaum dass die Kastrationsaktion begann kam auch pünktlich die Müllabfuhr mit neuen Hunden für das Tierheim. Diesmal blieb es aber bei nur 6 Hunden. 5 dieser Hunde sind Menschen gegenüber sehr aufgeschlossen, was mich bei Lasse allerdings doch sehr wundert. Ihm wurde nicht allzulange Zeit vor dem Einfangen das Ohr abgeschnitten. Die Wunde war stark entzündet, Nina hat sie versorgt, er bekam Antibiotika und braucht noch eine Zeit Schmerzmittel. Lasse ist zudem sehr dünn.

 

Inzwischen wieder dünn ist auch Neuankömmling Salia, die uns sonst mit reichlich Welpen beglückt hätte. Salia ist eine stille, sanfte Hündin.

 

Nils ist ein freundlicher Kerl, aufgeschlossen, lieb und normalgewichtig. Bei Schlumpf könnte man auch von wohlgenährt sprechen, ein alberner, lieber Clown.

Dann gibt es noch Laus und Michel. Während Laus nicht weiss, wie er seine Freude über menschliche Gesellschaft noch besser zum Ausdruck bringen kann, weiß Michel nicht wie er noch mehr Abstand halten kann. Michel ist stark untergewichtig, trotzdem kann man ihn mit Futter nicht - noch nicht - dazu bewegen einen auch nur ansatzweise zu mögen.

 

Wir berichteten von den Welpen, die von einem Pferdekarren direkt vors Tierheim geworfen wurden. Istvan versorgte die beiden, für den Buben fand er einen Platz, das Mädel heißt Ibi, lebt nun bei Matze, Merlin und Anton und ist einfach nur goldig.

Neu im Tierheim ist auch Linda. Ein Auto fuhr vor, im Kofferraum eine große Hündin, die sehr benommen war. Ein älteres Paar gehörte zu dem Auto und wie ich dachte auch zu dem Hund. Sie hielt mir einen Heimtier-Pass entgegen. Ich versuchte herauszufinden was denn mit dem Hund überhaupt los ist, irgendwie war sie narkotisiert worden, aber warum und warum sollte sie abgegeben werden? Es war ein langes, langes - sehr langes und zeitaufwendiges hin und her bis ich herausbekommen hatte, dass Linda (so stand es im Pass) aus Toplita stammt (1,5 Stunden entfernt), der Besitzer von Linda gestorben ist, Linda sich nicht "händeln" lässt, für den Transport narkotisiert werden musste und die beiden in Absprache mit Eva handelten. Eine Info an uns wäre mehr als angebracht gewesen.

Und dann.. Pamona. Sie ist die Mutter der Welpen, die inzwischen schon 2 mal zum Impfen da waren. Das war vor gut 3 Wochen und als ich die vermeindlichen Welpenbesitzer auf die Mutter und die Kastration ansprach waren sie recht erstaunt. Nein, nein, die Mutter gehöre ihnen nicht, es wäre eine Straßenhündin und sie haben sie nur wegen der Welpen aufgenommen, sie soll ins Tierheim kommen. Ich machte mit ihnen zähneknirschend aus, dass dann die Hündin ebenfalls gleich geimpft werden soll und wir sie erst nach erfolgtem Transport aufnehmen würden. Die Hündin wäre sehr scheu meinten sie dann, also fuhr Johanna mit ihnen um sie zu impfen.

Am 09.10. fuhr Tibi mit einem Mann nach Hause. Dieser Mann hatte einen Hund zur Kastrationsaktion gebracht, er hätte noch einen weiteren Hund, der wäre aber zu aggressiv, man müsste ihn für den Transport betäuben. Nach erfolgter Kastration lag diese Hündin in einer Gitterbox und während ich so zusah wie sie langsam aufwachte machte ich mir so meine Gedanken, wie denn diese Hündin aus dieser Gitterbox wieder raus und ins Auto kommen sollte. Ich sprach Tibi an, er antwortete mit einer Geste wie "kein Problem". Die Hündin saß da und saß da und saß noch länger bis Johanna eintraf. Sie sagte uns dann, es wäre die Hündin, diese eine Mutter, die ich später dann Pamona taufte. Ich werde es wohl nie verstehen wie man sich als Tierfreund verstehen kann und dann einen Hund über Stunden unbedacht nach einer OP einfach stehen lässt, wissend, dass ich unwissend bin und sorglos was die weitere Versorgung anbelangt. Eva, Joli, Andras haben es gewusst, nur Johanna hatte den Schneid mir zu sagen, dass diese Hündin nicht mehr abgeholt wird. Die ach so ängstliche Hündin ist übrigens eine süße Kuschelmaus, keine Spur aggressiv. Sie hat Hautprobleme und ein dünnes Haarkleid, die Hautprobleme sind am abheilen, bald kann sie schon nachgeimpft werden. Sie ist eine ganz goldige, liebe, etwas schüchterne, aber sehr geduldige und keinesfalls abwehrende Hündin. Man muss sich das mal vorstellen, da sitzt sie bei ihren Welpen, dann kommt ein Fremder, sie wird betäubt und wacht als nächstes frisch kastriert im Tierheim in einer Gitterbox wieder auf... und keinen schert es. Wenn Johanna nichts gesagt hätte, dann hätte man sie sich selbst überlassen oder was?

 

Irgendwann in dem Ganzen stand ein Pappkarton vor dem Tor - 8 wuschelige, ca. 6 Wochen alte Bärchen darin. Joska hat es wohl inzwischen verstanden, er ließ sie darin und trabte ab zum Arbeiterhaus. Diese 8 Putzis weihten die neue Welpenstation ein, Joska und Ibi erhielten neue Schuhe und eine Unterrichtung wie und wieso welche Hygienemaßnahmen einzuhalten sind. Alle anderen Personen haben Zutrittsverbot.

 

 

 

 

 

Johanna, Joska und Ibi bei der Einweisung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch wurde in der ganzen Zeit weiter im Tierheim gebaut. Ein Zwinger in Zone 3 erhielt endlich mal ein Dach. Das alte bestand aus Brettern, mit fingerdicken Abständen, darüber eine Folie genagelt, die es schon vor langer Zeit in kleine Fitzelchen zerfetzt hat. Um Gerödel und Gerümpel in allen Ecken kümmert sich halt auch keiner.

 

Das Dach in dem Zwingerkomplex, von dem ich bei Emmas Eintrag berichtete wurde repariert. Marci und Miky graben seit Tagen an dem Grabeschutz für die Zwingererweiterung bei diesem Komplex. Da der hintere Teil sehr dunkel ist und sich komplette Überdachungen für die Hunde als ungünstig herausstellte haben wir uns dazu entschlossen den Zwinger nach vorne zu erweitern und dafür den hinteren Teil als Lagerfläche zu nutzen.

 

Ich weiss nicht, ob wir diesen Regenschutz in Zone 1 vorgestellt hatten. Das Dach ist zu kurz, die Bretter oben mit zu viel Abstand und einfach auch schon morsch. Es regnet bis hinten an die Hütten ran. Mit dieser Maßnahme bleibt der Hüttenbereich jetzt trocken.

 

Das war im Groben die Zusammenfassung der letzten 1,5 Wochen. Heute waren die Hundefänger wieder angekündigt, mal sehen ob sie morgen kommen. Dafür stand heute Abend ein Karton mit 2 Welpen vor dem Tor. Ein Rüde, eine Hündin, verfloht, verwurmt, dennoch wohlgenährt und offensichtlich pappesatt. Sie sind ca. 2 Monate alt - Efha und Risto, Bilder folgen :)


weiterlesen

Tierheim-News vom 2012-10-02

weiter gehts - projekt 14 fand statt in dem großen zwinger 9 in zone 3, direkt am haus - der ist seit ein paar wochen von welpen bezogen worden, bislang haben wir aber noch nichts wirklich welpengerecht geändert - mit dem zuzug von 9 weiteren welpen haben wir das gestern dann mal in angriff genommen -

ich hole zu dem thema mal kurz etwas aus - also, seitdem wir mitte august hier angekommen sind, versuchen wir wieder ein system in die aufnahme der welpen zu bringen - neuankommende hunde sind in einen ´noch-zu-impfenden-bereich´, den sie erst mit der zweiten komplettimpfung verlassen - für die erwachsenen hunde ist das zone 1, für die welpen wird das die neue welpenstation sein -

sind die impfungen durch, können die hunde weiterziehen - die erwachsenen hunde in alle zonen, die welpen sollen in zone 3 in diversen zwingern ´durchlaufen´, nach alter bzw. physischem zustand - so sind hier jetzt 4 zwinger mit verschieden alten welpen in allen größen - kleine zarte oder verletzte (merlin), kleine rabauken (die 5 heiligkeiten + co), mittlere rabauken (um die es hier gleich geht) + schon ziemlich große, kleine rabauken (fräulein floh, hans, otto + co) -

so, gestern also gab es eine renovierung, eine umgestaltung des zwingers + ebenso einen umzug von 9 welpen zu den anderen 13 - eine spannende sache für uns alle!

im zwinger waren bislang chris + tina, die drei funkys - funkenmariechen, tedda + marla -, die geschwister betty, maddock + jesse, die lale, frida + daggi, die orla + der kalle - dazu kamen heut gloria, lisbeth, rafaela, dante, phillipa, schaf, pablo, soey + sinja -

das hieß als erstes mal, daß wir mehr schlafplätze sprich hütten in den zwinger bringen mußten - also zog die riesenhütte der 9 umzügler als erstes ein + weil das ding so groß ist,  mußten wir den überdachten bereich des großen welpenzwingers etwas umbauen - so sah es vorher aus:

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

das mit der hütte war das kleinere problem - für das größere haben wir marci wieder beauftragt - denn, als es letztens mal so doll geregnet hat, haben wir bemerkt, daß es kletschnass wird im schlafbereich - also hat er die wetterseite neu verkleidet -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

dann standen in dem zwinger noch einige viel zu große alte undichte hütten rum -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

der zwinger insgeamt ist ein L, wie man sich nun vielleicht vorstellen kann -

 

wir hatten die idee, diese hütten mit der motorsäge in der mitte durchzuschneiden + sowohl die unterteile als auch die oberteile separat zu nutzen oder neu zu kombinieren - so entstanden aufenthaltsorte, die oben offen aber windgeschützt sind -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

und eine kleine hüttenburg mit klettermöglichkeit -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

nichts für kräftigen regen, sondern was für nach dem regen oder für windige herbst- oder sonnige wintertage, zum drin- oder draufliegen, klettern + just for fun - im zweifelsfall was zum anpinkeln, wie immer...;) wenn man denn schon sowas macht in diesem alter-

 

 

 

richtigen schutz + wärme bietet auf jeden fall der überdachte raum mit nun zwei großen hütten, der jetzt hoffentlich auch richtig regenfest ist -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

meli hat karrenweise kies rangeschafft + die riesigen buddellöcher aus den letzten jahren zugekippt, in denen man sich oftmals nur haarscharf den knöchel nicht gebrochen hat beim spielen -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

hier ein paar impressionen von den bewohnern - die einen rennen neugierig umher + checken alles ab - die anderen sind eher zurückhaltend + betrachten die `eindringlinge´ mit leichter skepsis...

jesse im reifen ist neutral - er will jetzt grad nur schatten -                                         chris weiß noch nicht, ob ihm das alles so passt...

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

tina beobachtet die bauarbeiten mit der motorsäge lieber aus der ferne -

 

                          die kleine lisbeth gehört zu den neugierigen :)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

funky findet das alles superspannend -

 

 

 

 

 

 

 

       philippa ganz selbstbewußt -

 

 

 

 

 

 

 

und frida testet erstmal ein neuentstandenes schattenplätzchen -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 viel spass beim schauen: http://youtu.be/3cKqMjH8bcs

 

desweiteren vermelde ich, gian + faramir sind noch ans haus gezogen -

gian, der mit seinen beiden zwingerkumpaninnen nicht viel zu fressen kriegte, auch sonst unterm pantoffel stand + unschöne gelenkprobleme bekommen hat, findet es hier am haus voll gut - er ist einfach eingezogen, als wäre er immer hier gewesen, so ganz selbstverständlich - voll schön, wie er sich hier bewegt + spielt + sich über soviel platz freut - er apportiert bälle wie eine eins + hat sicher schonmal mit menschen gelebt...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

faramir hat sich nicht mehr wohlgefühlt, da wo er war - zuviel trubel bei den nachbarn + nun schon mehrfacher belegschaftswechsel innerhalb seines zwingers - zudem hat er starke atemnot + wir möchten das gern im auge haben - ist halt schon ein recht alter herr... faramir weiß noch nicht so recht, wo er hier seinen platz findet - er hält sich, wie fast alle neuankömmlinge übrigens, vorerst im eingangsbereich bei dem müllcontainer auf + verläßt diesen platz selten - ich hab ihn nun schon ein paar mal an die leine genommen, um ihm den ganzen bereich zu zeigen - dann trottet er gemächlich wieder zur mülltonnne zurück - er wird seinen platz noch finden, gemachgemach ;)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

und damit übergeb ich mal an meli, die seit tagen in dünnem nervenkostüm lebt...ein transport steht an - wißt ihr eigentlich, was das für emotionale berg- + talfahrten sind...?

Warten... die Anfragen sind raus, der Transport angekündigt - wer wird wohl Platz haben und welche Hunde nehmen? Warten, Vorschläge sind gewünscht, für jede Anfrage fällt mir eine neue Liste an Hunden ein. Klar, die Anforderungen sind unterschiedlich, doch selbst mit ein und dem selben Profil könnte ich jedes Mal eine neue Liste machen. Manche Namen tauchen immer und immer wieder auf - wird es diesmal für diese Hunde klappen? Warten, das fällt mir ja bekanntenmaßen schwer... so oft es mir möglich ist schaue ich nach, ob es eine Neuerung auf der Ausreiseliste gibt. Bei manchen Hunden könnte ich regelrecht jubeln und Beifall klatschen, klar freue ich mich für alle, aber ihr wisst ja wie das ist und wenn dann so ein Langzeitinsasse oder ein Hund mit generell schlechten Vermittlungsaussichten plötzlich seine Chance bekommt... ein unglaubliches Gefühl. Hart, ganz besonders hart ist es allerdings, wenn plötzlich Hunde abgesagt werden, so war es auch diesmal. Auch wenn die Gründe sehr vernünftig und verständlich sind, ich war schon sehr traurig für die Hunde. Jetzt warte ich immer noch, ein paar Hunde kriegen noch einen Platz. Und während ich diese paar Zeilen geschrieben habe konnte ich es nicht lassen nachzuschauen, ob es was Neues gibt. Alles in allem also eine spannende und sehr emotionale Angelegenheit...


weiterlesen

Tierheim-News vom 2012-10-01

Ich möchte mich mit den folgenden Bildern bei den Paten bedanken, ohne euch Paten gäbe es für die Hunde nichts zu futtern. Doch für uns bedeutet eine Patenschaft für einen Hund nicht nur Geld um ihn zu ernähren, es vermittelt uns das Gefühl, dass es jemanden gibt, der an diesen Hund denkt und Anteil nimmt. Liebe Paten, uns ist bewusst, dass bei vielen Hunden noch nichts oder nichts Neues steht. Schaut doch bitte immer mal wieder bei euren Hunden nach, denn auch daran arbeiten wir :)

Der Wagen ist bis hinten voll Trockenfutter

 

Das Futter wird hier noch einzeln abgeladen, nix da mit Gabelstabler und Co

 

 

 

 

Irgendwie lässt sich das nächste Projekt nicht wirklich gut fotografieren. Es handelt sich um die angesprochenen Zwinger in Zone 2. Ehemals waren das 4 Zwinger, davon wurden jeweils 2 zusammengelegt. Aber selbst diese Doppelzwinger sind ... zu klein! Ich weiss noch wie ich 2009 hier ankam und in jedem dieser einzelnen Zwinger saßen 3 bis 4 Hunde - unglaublich.

Diese beiden Doppelzwinger haben wir zusammengelegt und hinten angebaut. Auf einer Seite haben wir das Dach abgenommen und die Verlängerung damit abgedeckt. Mit wir meine ich in diesem Fall allerdings Marci und Miky :)

Alles Neue wird inzwischen mit diesem Grabeschutz versehen, wenn sie sich da dann noch durchgraben... keine Ahnung.

Der gesamte Innenausbau ist auf scheue Hunde mit Wunsch nach Rückzugsmöglichkeiten ausgelegt. Unter dem überdachten Anteil des Anbaus ist eine Terrasse mit Versteckmöglichkeiten entstanden.

Es sind bewusst keine klassischen Hütten gebaut worden, die Hunde sollen sich freier bewegen können, gleichzeitig möchten wir uns auch den Hunden so nähern können, dass sie nicht sofort weglaufen und wir uns gemütlich zu ihnen gesellen können. Kein blindlings in die Hütten fassen mehr. Auch wenn man die Hunde mal aus ihren Verstecken holen möchte muss man sich nicht für die Hunde bedrohlich von oben in die Hütte beugen oder gar duch den Hütteneingang an ihnen rumziehen. Einem Angsthund den Freiraum zu geben sich wegbewegen zu können schafft mehr Vertrauen.

Azra bei der Leckerchensuche

Auf der Seite, auf der das Dach entfernt wurde ist ein luftiger, gemütlicher Raum mit Liegeflächen entstanden, der verrottete Holzboden wurde durch Kies ausgetauscht.

 

 

 

Der Innenausbau des überdachten Zwingers vorne ist eigentlich nicht zu fotografieren, man würde nur eine Bretterwand sehen. Hinter dieser Bretterwand befinden sich 2stöckig wieder Rückzusmöglichkeiten.

 

Und weil es auf den Fotos so gar nicht wirken will, wie es nun ist haben wir eine kleine Führung gefilmt. In dem Zwinger leben nun Bjarne, Luciano (der sich von Sabine bürsten ließ), Layka, Hangya und Azra. Der eine oder andere wird dort noch Einzug halten :)

 

Viel Spaß beim schauen :)

http://youtu.be/sfCrbzcGwjI

 


weiterlesen

Tierheim-News vom 2012-09-30

Ich weiß nicht was ich sagen soll... Emma hatte den großen Freilauf direkt vor der Nase, verlockend... Sofia konnte nichts machen, Eindringlinge waren da...

Zaungekläffe ist hier an der Tagesordnung, die einen mehr, die anderen weniger, für viele mehr ein "Spiel". Einmal sah ich wie zwischen zwei Hunden das Brett enfach umgefallen ist. Vor einer Sekunde hatten sie sich noch fürchterlich angebellt und plötzlich standen sie sich direkt gegenüber. "Ähhh, hallo Nachbar", sofort wurden sämtliche Beschwichtigungssignale ausgepackt und man ging sich vorsichtig, freundlich gegenseitig besuchen.

Benita betrieb dieses Zaungekläffe auf sehr aggressive Art schon lange mit ihren Nachbarn, die Stimmung war oft sehr hitzig. Wie sehr in Rage muss sie gewesen sein, dass sie es fertig brachte sich in den Nachbarzwinger zu graben, um sich dem Kampf mit 8 Gegnern zu stellen. Tibi war mal wieder sehr schnell zur Stelle, doch vergebens. Das passierte gestern morgen und ich bin immernoch fassungslos am Kopfschütteln. Ich hatte mal ein Foto von ihr gemacht als sie so ihre Nachbarn provozierte, doch das hab ich wieder gelöscht, so wollte ich sie nicht zeigen. Denn Benita konnte auch anders sein, dann und wann besann sie sich, kam zu einem und war kuschelig und sehr nett. Es sind die Lebensumstände, Zwinger an Zwinger, Langeweile pur, Tag für Tag immer das Gleiche, Lärm, kaum Aufmerksamkeit, kaum Rückzugsmöglichkeiten. Leider habe ich kein aktuelles Bild von Benita. Es tut mir leid Kleine - wir bauen hier weiter, damit es für euch nicht nur sicherer, sondern auch etwas angenehmer wird.

Spät am Abend, es war schon dunkel kläffte es anhaltend. Naja, es bellt und kläfft ja eigentlich ständig. Sabine zog los und nach einiger Zeit hörte ich ihren Pfiff. Oha, da ist was passiert. Ich lief los - an der Stelle ein dickes Danke für die Kopflampen - und fand Sabine mit Bambi im Freilauf. Bambi saß in einer Ecke, Sabine schirmte sie ab und eine große Anzahl an Freilaufhunden stand drumherum. Nun befindet sich Bambi in der Krankenstation, zum Glück ist ihr nichts weiter passiert.

Nun hoffe ich, dass wir bald wieder schöne Dinge berichten können, es sind ja auch schöne Dinge geschehen.


weiterlesen

Tierheim-News vom 2012-09-28

Vor 3 Wochen gruben sich 2 Hunde in den Seniorbereich - scheue Hunde, Hunde mit so gut wie keiner Aussicht das Tierheim Richtung Deutschland zu verlassen. Junge Hunde, die im Seniorbereich eigentlich nichts zu suchen haben. Ich wusste wie schwer es ist sie zu fangen und wieder zurückzubringen, vom Platz her ging es ja auch... und ganz ehrlich, es ermöglichte mir zusätzlich den Zwinger aus dem sie kamen anders zu besetzen. "Keine Probleme" meinte der Arbeiter, der für diesen Bereich zuständig ist und ich schenkte ihm zu gerne Glauben.

Nach einer Woche allerdings sah ich, wie die beiden Hunde Sofia sehr unschön in die Ecke stellten und sie sich alleine in der Situation nicht wehren konnte. Wie es ausgegangen wäre weiss ich nicht, wir sind ja dazwischen gegangen. Solche Situationen sieht man schon öfter, mal gibt es hier Zoff, mal dort. Dass die beiden Hunde aber die Stimmung im Seniorbereich mies machten fand ich nicht schön. Ich wollte sie wieder raus haben, doch waren in ihrem Zwinger bereits andere Hunde, also wohin mit den beiden. Wohin mit 2 jungen Hunden, die wohl ihr Leben in dem Tierheim verbringen werden. Spontan wollte mir nichts einfallen.

Ich war öfter in der Nähe und sie fielen mir immer wieder unangenehm auf. Immer wieder grübelte ich, fand eine Lösung, um sie wieder zu verwerfen.

Als ich mal nach Sofia schaute lag sie friedlich schlummernd in der Hütte. Leider habe ich nicht öfter geschaut.

Gestern ergab es sich, dass ein Zwinger umgestellt wurde, heute wollte ich die beiden umsetzen, doch Istvan war nicht da. Da sie aber so schwer zu fangen sind wollte ich ihn dabei haben. Zu spät, Sofia wurde von ihnen heute abend attackiert. Zwar waren ihre Verletzungen nicht so schwerwiegend, doch ihr altes Herz hatte es nicht mehr verkraftet.

Hätte, wäre, wenn... es nützt jetzt nichts mehr, weder habe ich die beiden sofort zurückgebracht, noch habe ich sie aus dem Zwinger gesetzt, als sie erstmals von mir bemerkt Sofia angegangen sind. Ich weiss noch genau, wie kleinlaut sie in der Ecke saß, mit verschmiertem Hintern und ich werd es wohl auch nicht mehr vergessen.

Sofia hat ihre letzten 4 Jahre in diesem Tierheim verbracht. Sie war schon nicht ohne, die gute Sofia und lange Zeit lebte sie deshalb auch in kleinen Zwingern. Nachdem ihre Ohrproblematik auftrat zog sie ans Haus und unter Aufsicht ging das schon. Doch als hier keiner mehr regulierend eingriff wurde sie erneut in einen kleinen Zwinger gesperrt. So sollte sie ihren Lebensabend nicht verbringen und da im Seniorbereich doch allesamt sehr gelassen waren zog sie dort ein. Wie man auf den Fotos der Baumassnahmen sehen kann genoss sie es sehr, die alten Jungs ließen sie gewähren, auch die Mädels schienen nicht in Konflikt mit ihr zu geraten. Bis eben diese beiden Hunde "einzogen"... Sorgen machten wir uns um ihr Ohr, immer diese Ohrentzündungen, wie sollte das weitergehen?

Es tut mir so leid, es tut mir leid, dass die schöne Zeit im Seniorbereich nur so kurz angehalten und dass sie in all der Zeit nur so wenig Aufmerksamkeit erhalten hat, dass sie so viel Zeit in kleinen Zwingern verbringen und einen so traurigen Tod sterben musste. Ich bin froh, dass ich sie wenigstens noch in den Armen halten konnte, Tibi schnell zur Stelle war und sie nicht noch lange leiden musste.


weiterlesen

Tierheim-News vom 2012-09-28

Tibi kommt mit ernstem Gesicht in den Hausbereich, ein Hund wurde gebissen...

Gleichzeitig hupt es durchdringend, das Müllauto steht vor der Türe. Ich renne nach hinten, da ich Wasser aufgesetzt hatte, schnell den Kaffee angerührt und wieder nach vorne. Der gebissene Hund ist noch nicht da, also wende ich mich dem Müllauto zu. Ein 2 Wochen alter Welpe, ich fische ihn aus dem Gerümpel und gebe Anweisung, wo der andere Hund untergebracht werden soll. Mit dem kleinen Welpen in der Hand laufe ich zur Praxis zurück, noch bevor ich die Praxis erreiche sagt man mir, der Hund wäre soeben verstorben. Traurig und voller Schuldgefühle, Angst, wen es wohl erwischt hat. Gestern hatte ich Hunde umgesetzt... Ich sehe den völlig verschmutzten Hund, habe kurz Schwierigkeiten zu erkennen, wer es ist. Ich weiss nur eins, es ist keiner der umgesetzen Hunde und spüre einen ekelhaften Anflug von Erleichterung. Eine Sekunde später trifft es mich tief ins Herz, es ist Emma... durchgegraben in den Freilauf. Schockiert sehe ich dem Arbeiter zu, wie er Emma wegtragen will, Tibi rennt nach einem Sack. Der kleine Welpe vibriert in meiner Hand. Ich sehe das kleine Mädchen an, sie brummelt wegen der viele Hunde, die um uns herum stehen. So musste ich nicht mitansehen, wie Emma in den Sack gesteckt wurde. Jemand sagt zu mir, dass noch ein weiterer Hund aus dem Zwinger im Freilauf wäre, aber man könne ihn nicht fangen. Ich wusste sofort es ist Ingo... noch völlig desorientiert und in neuer Sorge drücke ich Sabine den Welpen in die Hand und laufe los. Ingo, unversehrt und froh mich zu sehen lief bereitwillig in seinen Zwinger mit. Im Zwinger angekommen fällt mir Ikoko ein, für die ich dringend noch ein Plätzchen suchte... schrecklich, es ist so erschreckend wie die Gedanken ihren Lauf nehmen... Ich kehre zur Praxis zurück, bereite eine kleine Transportbox für den Welpen vor. Tibi nimmt sie mit nach Hause, langsam verliere ich den Überblick welcher Mitarbeiter des Tierheims wieviele Welpen bei sich beherbergt.

Fassungslos über das Geschehene sitze ich auf den Stufen zur Praxis, Emma, die süße, kleine Emma. Sie war immer so fröhlich und gut gelaunt... Mir fällt der andere neue Hund ein, ich ziehe los und schaue nach ihm. Es ist ein ebenso fröhlicher, junger Rüde, hübsch, er kommt direkt auf mich zugelaufen. Er kuschelt sich an, freut sich über meinen Besuch, menschenbezogen also, Chancen auch hier wieder rauszukommen... auf dem Rückweg nehme ich Ikoko mit. Im Schlepptau habe ich Marci. Ich will diesen blöden Zwingerkomplex endlich, endlich ausbruchsicher haben. Ich diskutiere mit ihm über das Dach, das schon wieder undicht ist, er erklärt mir viel, was an diesem Zwingerkomplex alles im Argen liegt. Es wird also wieder eine größere Baustelle, die a viel Geld und b viel Zeit benötigt. Bald fängt hier die Schlechtwetterperiode an, wann soll das alles hier gebaut und repariert werden.

Es ist so traurig, die kleine Emma ist tot. Und ich hatte so wenig Zeit für sie... es tut mir so leid.


weiterlesen

Tierheim-News vom 2012-09-27

so - endlich ist mal wieder etwas zeit, einen eintrag zu schreiben - wie immer ist viel passiert + wir hängen mit den infos ziemlich hinterher...ich versuchs mal etwas chronologisch -

projekt 10 + 11 - waren die zwinger 12 + 13 in zone 1 -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

katharina + ursel zur linken - amalia, bent + fynn zur rechten -

wir haben erstmal die trennwand weggenommen, haben allerdings diesmal ein kleines stück der trennwand vorne am zaun stehenlassen, um das allseits beliebte zaungehetze etwas zu erschweren - man wird ja schlauer mit der zeit...

so, erstmal ist der zwinger nun doppelt so groß + doppelt so hell - allein das macht schon soviel aus, wenn man vorher + nachher drinsitzt, ist es so ähnlich, wie auf einmal durchatmen können -

 

dann haben wir mit der abgerissenen trennwand die variante aus zone 4 nochmal gebaut -

die terrassen zu einem drittel verkleidet + einen durchgang reingesägt -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

wir haben jeweils die guterhaltenen teile der terrassen stehenlassen + jeweils ungefahr die hälfte rausgerissen + mit kies aufgeschüttet - auf beiden seiten gibt es zusätzlich noch eine erhöhte liegemöglichkeit -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 dann haben wir kleinigkeiten ausgebessert - fehlende latten auf liegeflächen und in hütten erneuert, herausstehende nägel umgeschlagen, mal einen teil des bodens abgetragen, wie immer unmengen an scherben aufgesammelt, die hier wie unkraut aus dem boden wachsen + alles schön saubergemacht -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

vor den hütten haben wir nichts mehr gebaut oder aufgestellt - die truppe ist so bewegungsfreudig + tobt durch die gegend - die brauchen den freien platz -

 ach ja, der gesamte maschendraht ist erneuert worden - das war vielleicht ein flickwerk vorher + gefährlich obendrein -

alles in allem ein schönes projekt, das anklang findet + spaß gemacht hat :)))

 

 

 

 

 

 

 

 

 

an dieser stelle ein herzliches dankeschön an all die menschen, die diese projektreihe unterstützen + für jeden einzelnen hund ein bauticket erwerben - supersupersuper! so können wir direkt wieder eine große ladung kies bestellen, fürs nächste projekt holz + nägel kaufen + was man sonst noch so braucht!!!

es sind übrigens noch tickets zu vergeben... !

 

dann ist mittlerweile die welpenstation im grundbau FERTIG!

vorbei die zeiten, in denen wir abends alle haushunde nach hinten sperren mußten, damit die bauarbeiter frühmorgens ungestört mit ihrem pickup hier rein fahren konnten -

nicht, daß sie genervt hätten oder so - sie waren echt sehr nett - es war einfach immer ein akt, den ganzen tag darauf zu achten, daß kein hund rausrennt + dann beim tor aufmachen übersehen wird + entwischt oder stumpf überfahren wird - auch schon fast passiert -

ihr kennt das ja, schön, wenn die bauarbeiter fleissig sind + immer kommen + noch schöner, wenn sie dann wieder weg sind... und man mit dem produkt sehr zufrieden ist! :)

hier seht ihr eine abteilung des komplexes, insgesamt sind es 5 -

 

 

nun brauchen wir plastikunterkünfte - entweder plastikhütten oder transportboxen - oder wer eine bessere idee hat, bitte melden - die hütten sollen desinfizier- + isolierbar sein -

als nächstes wird der abgetrennte zugang zu der welpenstation entstehen + das ganze eingezäunt werden, damit wenigstens so eine art quarantängefühl entsteht...

 

 

 

 

und dann ein bericht aus der ehemaligen welpen- jetzt umfunktionierten krankenstation -

hier frühmorgens beim bettenwechsel + frühstück -

die ehemaligen welpenzwinger haben wir nun nach + nach  in schweißtreibender arbeit zumindest zu einem guten teil vom fiesen, verseuchten erdboden befreit + jede menge kies daraufgeschüttet, geschrubbt + desinfiziert, was möglich war - hier regenieren nun frisch kastrierte + verletzte hunde - 4 räume gibt es -

hier rokis + bamakos bude -

 

 

 

 

 

 

 

sowohl bamako als auch roki wurden unabhängig  in verschiedenen zwingern ziemlich übel zerbissen, mußten mehrfach genäht werden + standen richtig unter schock - bamako verbrachte zwei tage hier, roki ist noch immer da, weil sein ohr praktisch in zwei teile gerissen wurde + das immer noch fies suppt...leider haben wir von den beiden gar kein foto gemacht -

 

seit über einer woche ist canella da, die mit den hundefängern kam...war anfangs hinten komplett gefühllos + bewegungsunfähig, kann sie ihre hinterbeine nun größtenteils wieder benutzen, schleift aber leider ihre füße zwischendurch immer wieder über den boden, desweiteren hatte sie ja diese stichverletzung in der seite + wurde auch noch kastriert - canella läuft jetzt den tag über frei am haus rum + geht nur mittags + über nacht wieder aufs krankenzimmer, bis sie richtig zu kräften gekommen ist -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

der angefahrene hund letzte woche war fevian - seit langem bewohner des tierheims...

ganz zufällig hatte ich ihn am tag vorher noch auf dem strohberg fotografiert - ich kannte ihn bis dahin gar nicht wirklich, weil er im freilauf lebt + immer mal wieder längere ausflüge in die welt machte -

 

 

 

 

 

fevian hat es übel erwischt -

dieses scheißauto hat ihm den oberarm längs + quer gebrochen, er hat absplitterungen im mittelfuß + ein mittelfußknochen ist luxiert - und das auch noch beides auf der gleichen seite -

die op war schwierig + ist ganz okay verlaufen - den komplizierten umständen entsprechend -

anfangs war er nur verbunden, das hat sich nicht bewährt, nun trägt er vorne + hinten gips - kann sich mühsam bewegen, liegt aber eher den ganzen tag -

 

 

 

 

 

 

 

 

lange war auch layka hier, die ebenfalls ziemlich zerbissen wurde -

 

 

 

 

ein riesigen loch hatte sie im vorderbein -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5 tage später

  und nochmal 8 tage später

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

layka ist nun umgezogen + lebt in einem neuen zwinger, in dem sie hoffentlich besser zurecht kommt -

so doof es für die hunde ist - landen sie in der krankenstation, bekommen sie viel aufmerksamkeit - ob sie wollen oder nicht...siehe layka... - und es ist eine gute gelegenheit, sie mal anders kennenzulernen - ein schönes beispiel dafür ist dallas!

bei dallas wurden die zähne gemacht - mal wieder - viele hat er nun nicht mehr...aber dafür intakte -

dallas haben wir gleich auch seine ganzen dreads abgeschnitten und seine rumänischen filzhosen  - so nennen wir das, was bei manchen hunden total krass hinten zwischen den beinen verfilzt, so daß sie kaum noch oder nur ganz komisch laufen können - so wie diese skater, die ihre hosen praktisch in den kniekehlen hängen haben...

dallas war hier soooo lässig + voll der dezente, liebe kerl + es war schön, ihn zwei tage ganz in ruhe zu erleben - wir haben noch einen tag draufgeschlagen, weil es keine belegung hatte + es so gut lief -

beschreibt man hunde, wie man sie in den zwingern kennenlernt, beschreibt man sie, wie sie in den zwingern sind, wo links + rechts radau ist + action + die stimmung oftmals sehr aufgeheizt - letztendlich haben nur die wenigsten die chance, zeigen zu können, wer sie auch sind...

 

 

 

 

der max war + ist auch ein bewohner der krankenstation - mittlerweile ist er in eine außengruppe vor die praxis gezogen, weil auch bei ihm viel gut verheilt ist -

                       hier seine wunden zu anfang + zwei wochen später:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

max hat ja diese wirbelfraktur + es war die frage, ob er überhaupt jemals wieder würde laufen + ein normales leben führen können -

er trägt seit gestern keinen kragen mehr, läuft relativ gut, scheint schmerzfrei zu sein, ist jedoch weiterhin hinten sehr wackelig + instabil - die gebrochene beckenschaufel stört ihn sicher noch + das becken steht insgesamt schief - wir hoffen sehr, daß max ganzganz bald nach deutschland fahren kann, damit man das dort professionell zu einem guten abschluß bringt - denn mehr kann hier chirurgisch wohl nicht für ihn getan werden -

dies sind mal ein paar dokumentierte fälle aus der krankenstation - gestern verließ agathe die krankenstation - leistenbruch + kastration, aktuell sind neben canella, fevian + roki noch scarly + theo da - jeweils frisch kastriert -

ich denk grad so, vielleicht liegt dieser ausführliche ausflug ins tierheim-krankenhausleben etwas daran, daß meli + ich gerade zwei staffeln von greys anatomy geschaut haben...?

und wenn ich mir die fotos nochmal so anschaue, fällt mir ein, unser weleda-calendulavorrat geht dem ende entgegen...wir schwören darauf - sowohl auf die salbe als auch auf die lösung - wer möchte, darf gern...

 


weiterlesen

Tierheim-News vom 2012-09-20

die hundefänger waren da - diesmal sogar angemeldet, so daß man wenigstens kurz zeit hatte, etwas platz zu machen, was natürlich bedeutete, andere hunde mußten wieder enger zusammenrücken -

übrigens ein typisches beispiel dafür, wie der schonmal erwähnte tagesplan über den haufen geschmissen wird - eigentlich war umsetzung von vielen hunden morgendlicher haupttagespunkt - meli hatte bis in die nacht herumgetüftelt, wer wohin kann + was dann wiederum für wen frei würde - okay, daraus wurde dann immerhin die hälfte, bis besagte nachricht kam -

dann kam der kleine müllwagen - hintendrin ua die gitterbox 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9 hunde hatten sie gefangen

 

 

 

 

die hundefänger handeln im auftrag der stadt - sie arbeiten für die müllabfuhr + verdienen sich damit noch etwas dazu -

sie werden in gegenden geschickt, aus denen es beschwerden gibt + fangen dann dort hunde -

sie bekommen pro hund eine bestimmte summe geld, darum fangen sie alle hunde, die sie kriegen können - ob straßenhund oder nicht - hunde, die sich an besagten orten aufhalten bzw sicher auch einfach hunde, die ihnen unterwegs noch begegnen - wenn man ja schonmal unterwegs ist...

dabei gehen sie sicher auch nicht zimperlich mit den hunden um - die fangstange ist ein übles instrument...

 

 

 

 

 

 

 

 

 die scarly vorn, der kalil dahinter

 

 

 

 

 

 

 

 

sie ziehen den käfig dann erstmal raus aus dem wagen - sehr unangenehm berührt hat mich dabei vor allem, daß die zur hilfe kommenden arbeiter des tierheims die hundefänger teilweise mit kumpeligem handschlag begrüßt haben...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

und stellen ihn dann vor den zwinger, in den die hunde sollen - das hab ich nicht mehr fotografiert, weil ich mich so aufregen mußte über die art + weise, denn nicht alle hunde wollen aus diesem käfig raus bzw. in dem zwinger drin bleiben - so wurde also getreten, den hunden die tür in die seite gehauen, die hunde in den zwinger geschmissen oder auch mit fußtritten nachgeholfen - und ich bin mir sicher, sie haben sich noch zusammengerissen in dem, was sie tun, weil ich mit der kamera daneben stand -

das ist canella  - sie hat eine stichwunde in der linken seite, lag die ganze zeit in dem käfig + wurde in den zwinger geworfen, wo sie genau so landete, wie ihr sie auf dem bild sehen könnt -

sie ist nicht nur paralysiert, sondern kann ihre beiden hinterläufe nicht bewegen, schleift sie einfach gefühllos hinter sich her -

die röntgenaufnahmen ergaben keinerlei brüche, sie wird blutergüssen von schlägen oder tritten haben, die auf irgendwelche nerven drücken -

canella liegt nun in der krankenstation - ehemalige welpenstation - am haus -

 

ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich mich zusammenreißen mußte, um nicht wild um mich zu schlagen bei dieser ganzen aktion + ich schwöre, ich werde bei jedem hundefängerbesuch mit der kamera dastehen + fotos machen -

 

 

 

 

alle anderen sind zwar geschockt, aber mittlerweile relativ wohlauf - und, nebenbei bemerkt, alles andere als in einem schlechten zustand - wohlgenährt + zutraulich - einer, der pommes, sogar kastriert, leider ohne chip oder tatoo - es liegt einfach nah, zu vermuten, kaum einer dieser hunde, war ein straßenhund -

hier seht ihr noch weitere 4 von den 9 - noch nicht abgelichtet sind der latif + der benno -

der pommes links,                                                                                                                                                           der fritte rechts

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

die lunia

 

 

                 

                         die roya

 

 

 

 


weiterlesen

Tierheim-News vom 2012-09-19

Dieser Tag begann damit, dass Marci mir erzählte es gäbe kein Holz mehr. Ich fragte ihn, warum er es erst sagt, wenn es keins mehr gibt und nicht schon vorher. Er hatte es bereits 2 Tage zuvordem zuständigen Menschen hier gesagt, aber es wurde nichts unternommen. Also musste ich wieder mal selber los...

Es gibt manchmal Tage, da macht es einfach Peng. Irgendwas, manchmal auch nur eine Kleinigkeit, ist dann zuviel. Heute war so ein Tag für mich, der Druck war zu groß, der Damm bekam einen Riss, er wurde schnell breiter und ich konnte nur tatenlos zusehen wie alles über mich hereinbrach. An so einem Tag mache ich dann besser einfach nichts mehr, halte die Klappe und verschwinde in den Zwingern. Naja, nachdenklich wippte ich auf so manchen kaputten Terrassen oder setzte mich auf marode Paletten oder klapprige Hütten - auch nicht gerade stimmungsfördernd...

So kam ich aber mal endlich wieder dazu, mich mit den Bewohnern dieses Tierheims zu beschäftigen, so im Vollkontakt und nicht nur im Vorbeirauschen. Meist dreh ich mich ja nur wie ein Kreisel, der ständig angeschubst wird, und wenn alle endlich wieder nach Hause gehen, dreht sich das Tierheimkarussell ja immer weiter.

Mit Leckerchen bewaffnet bin ich also los und hab mich mit so manchem Hund mal näher beschäftigt. Es freute mich sehr, dass Benita etwas Zeit für mich übrig hatte und ihr Zaungekeife für Streicheleinheiten gelassen hat. Auch war es interessant, Dylan und Hadih bei ihrer Diskussion zuzusehen, die beiden sind sich nicht ganz grün, tun sich aber nichts. Chef hatte vor ein paar Tagen Zuwachs in seinem Zwinger, es war schön zu sehen, wie aufgeblüht zum Beispiel Erens jetzt ist. Hangya kam an den Zaun und hat mir ne ganze Hand voll Leckerchen abgeknöpft. Eine meiner Lieblingsgruppen ist Lehel mit Volé, Merle, Bibo und Hilary. Bibo wurde nicht fertig mit Hände ablecken. Samoa und Codoa haben sich endlich vertragen, sie sind tolle aktive Hündinnen, Harry weisst gar nicht wohin gucken bei so viel Temperament. Schön läuft es auch bei Panu, Guliver und Vela. Panu ist wieder ganz der Alte. Smart und Asya sind ein nettes Paar. Da beide dünn sind sind sie momentan im *Futter Plus*. Smart hatte einfach das Problem, möglichst viel vom Futter kontrollieren zu wollen. So war er eigentlich zu beschäftigt, überhaupt was zu fressen. Bis er das gerafft hatte, waren die Näpfe jeweils schon leer.

Fressen - Fütterung - ein Stressthema... ich war ziemlich schockiert über das Verhalten der jungen Hunde am Haus. Alle waren hektisch, gierig, auf Krawall gebürstet und ein Eingreifen meinerseits erschreckte die Hunde derart, dass sich keiner mehr an einen Napf traute. Ich hoffe, dass mit der Eimermethode ein wenig mehr Ruhe einkehrt. Die Eimer werden vor den Zwingern befüllt, jeder bekommt seinen Eimer - und vor allem - jeder hat den Kopf in seinem Eimer und kann nicht noch nach links und rechts schielen. Das Ganze ist immer noch sicherlich verbesserungswürdig, und manche Hunde sind beim Futter halt auch echt krass. Verbesserungswürdig ist das Futter ansich auch noch. Ca. 2 mal die Woche gab es Essensreste aus Restaurants. Nachdem ich feststellte, dass dies aus Obstschalen (Zitrone, Melone, etc.), Oliven, Zahnstocher und ähnlichem Mist bestand, habe ich auf diese *Spende* verzichtet.

Über den Sinn und Unsinn von Brot kann man sich ja streiten. Nur war die bisherige Vorgehensweise bei der Brotverfütterung völlig inakzeptabel. Das Tierheim bekommt jeden Monat eine bestimmte Summe vom Bürgermeisteramt. Diese steht allerdings nicht frei zur Verfügung, sie ist an einen Vertrag mit der Brotfabrik hier im Ort gekoppelt. Also kann man für Summe xy jeden Monat dort einkaufen... Brot natürlich. So wurde altes Brot zu einem festen Kilopreis gekauft und das jedes mal soviel man kriegen konnte. Altes Brot.... also hält das auch nicht mehr lange und nach spätestens 3 Tagen war es zum Teil schimmelig. Konnte man eine große Brotmenge *ergattern* wurden auch entsprechende Mengen an die Hunde verfüttert, was zur Folge hatte, dass vom Trockenfutter kaum was zu sehen war. Die Überlegung der Verantwortlichen hier war, man spart das Trockenfutter dann für *wenig-Brot-Zeiten*. Nachdem alles reden und erklären und anweisen nichts half,  habe ich die Brotverfütterung jetzt schlicht verboten. Das mag ein wenig seltsam wirken, aber manchmal kommt man hier mit Logik einfach nicht weiter. Jetzt gibt es dafür Kartoffeln. Da es diese nicht in der Brotfabrik zu kaufen gibt, stellen sie Mehrkosten für BP dar. Solange die Hunde dafür keine schimmelige Brotsuppe mehr schlürfen müssen...

Ein Knall holte mich gerade vom Schreiben weg, ein Knall an der Strasse. Zum Glück war es nur ein Auto, das kaputt ging, kein angefahrenes Tier, keinem ist etwas passiert. Das lässt hier zwar nun sämtliche in Strassennähe befindlichen Hunde bellen und mir fällt auch nichts mehr zu schreiben ein, aber es ist keinem was geschehen. Damit beende ich auch diesen Tag.

--------

Nachtrag 0:20 Uhr: Nachdem die Hunde nicht aufhörten zu bellen gingen wir nochmals die Strasse ab. Ein Hund lag im Graben mit mindestens 2 gebrochenen Beinen. Wir haben ihn jetzt in der Praxis so gut es uns möglich war versorgt und hoffen, dass er die Nacht und dann alles weitere gut übersteht. Was ich über die 3 jungen Männern denke, die mich so freundlich ansprachen, mich wie mir jetzt im nachhinein scheint gezielt vom weitergehen abhielten, mir versicherten nichts ausser dem Auto sei kaputt und nichts weiter war geschehen fasse ich nicht in Worte. Sabine sagt immer, jeder schafft sein eigenes Karma.


weiterlesen

Tierheim-News vom 2012-09-18

sooo, dann berichte ich mal von den weiteren projekten -

erstmal der fotonachtrag zu dem schon halb vorgestellten seniorenprojekt - die strohecke, die schnetzelkiste + die hütten auf paletten -

 

  diese ecke haben wir verkleiden + das dach, so gut es ging, 

  abdichten lassen, so daß nun aus der ehemaligen matsch-

  und kackecke ein gemütlicher liegeplatz entstanden ist -

  es war echt schade um diesen verschenkten raum...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  sabine im stroh

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

goofy kommt offensichtlich grad aus dem stroh...                                             nini + sofia checken die veränderung mit den hütten ab

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

         nomin traut sich was! inspektion der schnetzelkiste -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

und hier unten logans lieblingsecke - auch mit holzschnetzel aufgefüllt - er scheint ganz zufrieden damit :)

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


dann haben wir uns in zone 3 den zwingern 10 + 11 gewidmet, in denen einmal 4 + einmal 8 hunde leben, die viel zu wenig unterschlupfmöglichkeiten hatten -

leider gibt es für den 4er zwinger keine vorherbilder, da sind wir zu schnell zur tat geschritten...im 8er zwinger sah die hüttensituation so aus

 

 

 

  die hütte bzw kiste in der mitte stammt noch aus der zeit,

  in der meli zum erstenmal hier war - sie hat sie damals

  auf der müllkippe genauso gefunden, wie sie jetzt dasteht,

  nur der zustand wird wohl besser gewesen sein...

 

 

 

 

 

 

 

wir hatten schon länger die idee, hütten mal zweistöckig zu bauen + auf eine andere art - hier seht ihr das erste modell - mal schauen, wie es sich bewähren wird...

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     beide zwinger haben nun also so eine hüttenkombination, die von mehreren seiten begehbar ist + einen durchgang nach oben hat - so haben alle genügend platz, wenn sie nicht unbedingt kuscheln mögen, können sich aber ebenso in dem sehr großen raum rechts außen zusammenfinden - für den winter denken wir über dicke gummilamellen nach, die vielen eingänge vor zugluft schützen -

 

   hier erste reaktionen :)

   vlnr - garbo, sambia, struppi + barky - inspektion 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ebenso auf der anderen seite - donna, domo + stine waren die ersten                           sambia auf der anderen seite hats schon ausgecheckt

   
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

donna auf dem weg nach oben                                                                                         und fast hat sie es auch schon hochgeschafft - das bedarf noch etwas

                                                                                                                                            übung...

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

zum schluß gabs noch einen baumstamm für beide seiten - zum draufsitzen, ankauen + natürlich anpinkeln - das ist immer gefragt...

hier sind noch anja + cuci mit im bild - raffa, maga + tobago hab ich in all dem trubel nicht so recht erwischen können mit der kamera -

 

es ist echt schön, den einzelnen zwingern + ihren bewohnern in dem tristen tierheimalltag etwas mehr lebensqualität geben zu können + für eine zeit abwechslung in ihr leben zu bringen - viele viele zwinger stehen noch aus + sind nicht so ´leicht´ zu meistern wie die heut vorgestellten projekte - manche zwinger sind  in sooo schlechtem zustand, daß es eigentlich nur eine möglichkeit gibt - abreißen + neubauen...auch das wird kommen, schritt für schritt -

wir bleiben am ball, die nächsten projekte sind schon in der mache - bald mehr dazu!

 


weiterlesen