Tierheim-News vom 2012-09-18

Schon wieder ist fast ne Woche rum... täglich aufs Neue stellen wir fest, dass wir unser Tagesvorhaben nicht geschafft haben. So hat sich einiges zu erzählen angestaut, Bilder wollen bearbeitet sein etc. Sabine sitzt gerade daran einen Eintrag zu den Projekten zu schreiben.

Noch ist das Wetter schön, es gab sehr wenig Regen in den letzten Wochen. Doch nachts ist es schon empfindlich frisch. Heute zog ein Gewitter auf und die Hunde reagierten prompt - knatschige Stimmung an allen Ecken und Enden. Nachdem Anfang der Woche eine größere geplante Umsetzaktion stattfand folgte heute am späten Nachmittag eine kleine improvisierte spontane Platzwechselei. Tripon kletterte in einer Tour aus seinem Zwinger, genauso Pommes - ein neuer Hund vom Montag (von den neuen Hunden erzählen wir noch). Die beiden kamen in einen Zwinger mit Kletterschutz, Bari zog dafür in einen anderen Zwinger. Sultan und Amon hatten sich derart in der Wolle, dass wir sie trennen mussten. Da Harare und Mia nun auch nicht die dicksten Freunde sind haben wir jeweils einen getauscht, sodass nun Sultan mit Harare und Mia mit Amon zusammen sind. Amon und Mia fanden das spontan klasse, Sultan war mit Harares begeisterten Spielaufforderungen sichtlich überfordert.

Matze hat nun einen neuen Kumpel bekommen, den Merlin. Am ersten Tag konnte Merlin mit Matze nicht mithalten, doch inzwischen spielen die beiden richtig schön zusammen.

Neues von den scheuen *Junghunden*: Samantha hat lauter neue Mitbewohner erhalten, alles Junghunde, verspielt, fröhlich und mit täglichem Besuch von Menschen. Samantha bewegt sich frei durch die Gruppe, nicht mehr geduckt schleichend auf der Hut. Sambia, Stuppi und Barky haben Gesellschaft von Garbo erhalten. Domo fühlte sich überhaupt nicht wohl und zog mit Kumpeline Stine eine Gruppe weiter. In dieser Gruppe befinden sich nun auch Raffa und Tobago. Raffa lässt sich von den fröhlichen Mädels Anja, Donna und Marga mitziehen, sie kommt, nimmt Leckerchen und lässt sich das Gesicht streicheln. Tobago und Cuci sind noch auf der Flucht bei Annäherung, wobei Cuci bei Leckerchen schon ankommt. Nero ist in eine Gruppe in Zone 2 gezogen und lässt sich inzwischen schön streicheln, auch wenn er immer mal wieder kurz weggeht. In dieser Gruppe befindet sich auch Elian, der einen bereits freudigst begrüßt. Dervis hat neue Gesellschaft - Joelle und Martino sind zu ihm gezogen. Joelle hat übrigens entdeckt, dass man mit anderen Hunden auch Spass beim Spielen und nicht nur beim Ärgern haben kann. Nun sieht man Dervis öfter mal am Zaun bei den anderen stehen, Menschen gruseln aber immer noch. Majo - scheu? ängstlich? keine Spur mehr, fröhlich kommt er angesprungen, lässt sich schmusen, kraulen, herzen usw. er ist ein kleiner Quirl, stillhalten fällt ihm ein bisschen schwer. Berty und Dylan hat das Umsetzen in andere Gruppen ebenfalls gut getan, sie kommen angelaufen, freuen sich und sind neugierig. Feri hat mich ganz dolle überrascht, als er nach kurzer Leckerchenrunde sich streicheln lies. Auch in seiner Gruppe gab es Veränderungen, es scheint harmonischer und spielfreudiger zu sein. Unter anderem ist dort Damaris, die die Jungs freundlich, aber bestimmt lenkt, eine ganz liebe und tolle Hündin, nett zu jedermann, sehr schmusig - Werbung! Sie ist seit 2,5 Jahren hier, seit 2,5 Jahren auf der Vermittlungsseite - ich könnte mich an keine Anfrage für sie erinnern! Nikki, Peru und Japera leben jetzt am Haus. Peru hat es geschafft, er lässt sich streicheln, schmusen, bekrabbeln, drücken, alles mögliche, springt, spielt und rennt, einfach ein toller, aufgeschlossener und neugieriger Kerl. Japera ist auf dem besten Weg dort hin. Noch schreckt sie öfter auf, noch kommt sie nicht zuverlässig angelaufen, aber es wird täglich besser. Auf dem Bild sieht man, wie entspannt und wohl sie sich am Haus fühlt. Nikki hat Phasen, da kommt sie, freut sich und lacht und sie hat Phasen, da geht sie geduckt ganz schnell um die nächste Ecke. Aber auch das wird noch werden. Anfassen lassen ist momentan schwierig mit ihr zu üben, da es am Haus derzeit viele Anwärter für streichelnde Hände hat.

Richtig Pech hatte in letzter Zeit Carsta. In 3 Zwingern wurde sie gemobbt und teilweise auch richtig gebissen. Heute zog sie erneut um und jetzt scheint es wohl zu klappen.

 

Max läuft! Es sieht noch abenteuerlich aus, aber jeden Tag wird es besser. Er kann ganz normal kacken und er hat keine Überlaufblase mehr. Die Blase entleert sich auf einmal beim Laufen, also noch nicht kontrolliert, aber das ständige Harnträufeln hat ein Ende. Dadurch kann der wunde Bauch auch besser abheilen.

 

Auch Laykas Wunde am Bein ist schon deutlich kleiner geworden. Die täglichen Schmuseeinheiten findet sie immer noch fürchterlich.

 

 

 

Positiv überrascht bin ich über die Tatsache, dass es mit den Eimern nun klappt. Täglich sauber gespült stehen sie aufgereiht. Einzig beim Umsetzen muss man halt auch daran denken, dass man die entsprechende Eimerzahl von hier nach dort mitnimmt. Klingt einfach, aber wenn man mit 20 Hunden hin und hermarschiert hat man schnell den Überblick verloren.

 

 

 

 

 

Orla hat heute Einzug gehalten. Die Kleine war die Erste, die von Marci in Pflege genommen wurde. Leider gabs ein Misverständnis, er dachte ich geb Bescheid, wann sie ins Tierheim kommen kann, ich dachte, er möchte sie nun behalten. Für die Welpen wäre es klasse, wenn es zukünftig immer so laufen könnte. Bevor die Pfoten den Tierheimboden berühren direkt auf Pflege - entwurmen, impfen und nach 10 Tagen ins Tierheim ziehen. Johanna hatte eine Anzeige geschaltet, dass wir Pflegestellen für die Welpen suchen. 2 von vielen Anrufern waren dann schliesslich bereit dies zu tun. Als vor 2 Tagen dann 2 Welpen von einem fahrenden Pferdewagen direkt in den Strassengraben vor dem Tierheim geworfen wurden entpuppten sich diese beiden Stellen als wenig hilfreich, sodass Istvan sich der Welpen angenommen hat. Istvan und Marci sind übrigens Brüder und haben noch eine Schwester namens Ibi. Nachdem Adelas Großmutter erkrankte konnte sie ihre Stelle nicht mehr wahrnehmen, prompt kam statt Adela Ibi um die Welpen zu betreuen. Ibi scheint ihre Aufgabe mit viel Freude übernommen zu haben, sie hat sich schnell eingefunden und spricht auch etwas englisch, womit die Kommunikation deutlich leichter ist.

 

 

 

 

 

 

 

Hier noch ein aktuelles Bild von unserer derzeitigen Großbaustelle :)

 

Und hier ein Bild von einem Teil der zusammengetragenen alten Hütten, die hier und da *übrigen* waren. Sie befinden sich im Freilauf der Zone 3. Eine haben wir uns heute aber wieder gemopst, weil in dem Zwinger mit Kletterschutz dann zu wenig waren.

 


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Tierheim-News vom 2012-09-12

Dann erzähl ich mal von Max weiterem Krankheitsverlauf. Inzwischen wurde ein Röntgen gemacht, Max hat eine Wirbelfraktur, Beckenschaufelfraktur, und das Becken steht schief. Irgendwas ist da luxiert, ich verstehe aber noch nicht, was genau. Durch den Unfall hat Max noch diverse Schürfverletzungen und jede Menge Hämatome. Leider kann er kein Pipi machen, auch Kot konnte er erst nach Abführmaßnahmen absetzen. Aber... heute morgen lag ein dicker Haufen abseits seines Schlaf-/Sitzplatzes, also irgendwas - irgendwie, wie auch immer kann er kontrollieren. Auf den glatten Fliesen rutscht sein Popo natürlich leicht, aber er schafft es, sich auf wenigstens ein Hinterbein anzuheben, er kann selber die Lage wechseln etc. Klar gibt es jetzt Stimmen, die sagen, dass man den Max vielleicht doch lieber einschläfern sollte ... aber der kleine Kerl hat einen immensen Lebenswillen, hat tapfer bisher alles ertragen und wird zunehmend mobiler. Die Blase kann man durch ausdrücken entleeren. Das ist bitternötig, da sein ganzer Bauch durch den Unfall aufgeschürft ist und die ständige Nässe durch Urin die Wundheilung massiv beeinträchtigt.

 

Vor 2 Tagen kam dann noch Merlin, ein kleiner Welpe, was passiert ist wissen wir nicht, er konnte nicht auf den Hinterbeinen stehen. Das Röngtenbild von heute zeigt, dass er einen Oberschenkelhalsbruch hat. Merlin war evtl ganz frisch verletzt, denn heute Abend konnte er trotz der Fraktur wieder gut aufstehen und lief sogar flott durch die Praxis. Morgen wird er operiert.

 

Matzes Mutter ist weitergezogen, zumindest haben wir sie seit 3 Tagen nicht mehr gesehen. Matze selbst hat es hier schwer, da er der Kleinste ist und von den anderen Welpen sogar blutende Bisse abbekommen hat. Kleine Fürze - 2 Monate alt... da fällt einem nichts mehr ein.

 

Layka hat sich eine Verletzung am Bein zugezogen, die leider einige Tage unbemerkt blieb. Nun sitzt sie in einem der "Krankenzwinger" und wird täglich behandelt und verbunden. Layka ist sehr scheu, doch sie erträgt den Verbandswechsel tapfer. Es ist ein *guter* Zeitpunkt, dass wir uns intensiver miteinander beschäftigen. Layka macht die offene Gestaltung des Zwingers allerdings zu schaffen, deshalb haben wir ihre Box quer gestellt, damit sie sich wenigstens ein etwas verstecken kann und nicht das Gefühl hat, völlig schutzlos zu sein.

 

Projekt 7 - ein Seniorzwinger sozusagen und eigentlich schon länger in Bearbeitung. Anfänglich war es eine langweilige Fläche mit grünem Gestrüpp, das ein Saubermachen nicht wirklich ermöglichte. Entsprechend zugekackt war der Bereich. Nach dem Entfernen des Grünzeugs war es eine ebenso langweilige Fläche ... Ein Teil des Zwingers war mal ein baufälliger Schuppen. Dieser Teil wurde soweit geräumt, dass er eine Fläche bot, aber die Wände waren nach wie vor baufällig, der Boden eingebrochen, ein Dach nicht wirklich vorhanden. Dieser Bereich wurde nun mit Spanplatten ausgekleidet und abgedichtet, der Boden rausgerissen und mit Kies aufgefüllt. Eine dicke Ladung Stroh ließ eine kuschelige Ecke entstehen. Um dem Zwinger etwas Abwechslung zu geben, haben wir eine Hackschnitzelkiste gebaut. Die Hütten sind zum Teil ... eigentlich zum Entsorgen, diese wurde nochmal repariert. Ich weiß gar nicht, wann der Handwerker Marci und sein Helfer das alles bauen sollen, was hier zu bauen ist. Die Hütten haben wir auf Paletten gestellt und eine Liegefläche vor eine Hütte gebastelt. Irgendwie sind wir mit dem Ergebnis noch nicht so richtig zufrieden und leider haben wir auch nicht so viele Bilder gemacht. Fortsetzung folgt...

 

Die Bauarbeiten für die Welpenstation schreiten voran. Als die Betonplatte gegossen war, musste sie vor den Freilaufhunden geschützt werden. Laci - einer der Arbeiter - nahm das in die Hand und zog einen Maschendraht um die Platte. Auch bespritze er sie in regelmäßigen Abständen mit Wasser, wie der Bauleiter es ihm zuvor erklärte. Da nun grad Fachmänner da waren, haben wir die Wasseranschlüsse in Zone 2 und 3 reparieren lassen bzw wurden die Anschlüsse ausgetauscht, damit sie im Winter nicht mehr einfrieren. Die Schächte wurden ausgekleidet und erhielten eine vernünftige Abdeckung. Seitdem ist auch der Wasserdruck im Haus deutlich besser...

 

 

 

 

 

 

Gaby hat einen Welpen gefunden und zum Impfen gebracht. Nicky-Sue heisst die Kleine, Gaby wird sie bis zu ihrer 2. Impfung in Pflege nehmen.

 

Scola hat sich am Haus gut eingelebt, sie ist eine freundliche und menschenbezogene Hündin - ca. 4 Jahre alt. Man merkt aber, dass ihr der ganze Trubel mit den vielen anderen Hunden doch zuviel ist. Oft zieht sie sich an einen ruhigen Ort zurück.

 

Das Leben im Zwinger war für Dodoma sehr beschwerlich. Die meiste Zeit war sie damit beschäftigt, die vollen Näpfe zu bewachen, die sie bis zum nächsten Morgen dann geleert hatte. Mit der Zeit hatte Dodoma deutlich zuviel auf den Rippen und das Aufstehen fiel ihr zunehmend schwerer. Andere Hunde waren durch dieses Verhalten in ihrer Bewegung ebenfalls sehr eingeschränkt, wodurch Dodoma eigentlich nur noch Tessa als Gesellschaft hatte. Da Tessa aber eine spielfreudige, agile und zunehmend dünne Hündin ist, wollten wir sie nicht länger in diesem Zwinger lassen. Da war Dodoma dann allein... Wir haben sie mit ans Haus genommen, und Dodoma strahlt nun den ganzen Tag über das ganze Gesicht. Freudig wird jeder Mensch begrüßt, auch mit den anderen Hunden kommt sie gut klar. Sie steht zwar noch schwer auf und bekommt auch weiter noch Schmerzmittel, aber wenn sie auf den Beinen ist, läuft sie doch recht flott. Dodoma wird separat gefüttert und ohne rumstehende gefüllte Näpfe gibt es auch kein Problem.

 

Und wo wir beim Thema Näpfe sind... es ist ja auch immer wieder auf den Bildern zu sehen, ekelig dreckige Näpfe. Bei den Arbeitsbeschreibungen der Arbeiter wurde von jedem "dish washing" aufgeschrieben... Tatsächlich sahen die Näpfe im Allgemeinen mindestens so aus.

Dazu gab es noch viele Variationen aus sehr alten Zeiten wie diese Holzreusen, Autoreifen etc. In manchen Zwingern waren viel zu wenige und viel zu kleine Näpfe, der Arbeiter, der diese befüllen musste, konnte gar nicht schnell genug im Kreis rumrennen, damit jeder Hund auch genug abbekam. Deshalb wurden diese Näpfe nun entsorgt und gegen neue Eimer ausgetauscht. Ihr könnt euch alle vorstellen, dass die Freude der Arbeiter über die neuen Wasserschläuche schnell gedämpft war, als sie realisierten, dass nun der Punkt *dish washing* von mir aufgegriffen wurde und ab jetzt tägliches Eimer spülen angesagt ist.

Guten Appetit und gute Nacht :)


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Tierheim-News vom 2012-09-10

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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Tierheim-News vom 2012-09-08

im moment ist alles ganz schön viel auf einmal -

es passiert ja eh jeden tag unvorhergesehenes + pläne für einen tag sind meistens dazu da, sie konstruktiv umzuschmieden - 

fragt mich jemand, was gestern war, muß ich echt überlegen...

außer heute weiß ich es genau - gestern fuhren eva + jasmin mit dem brunopettransporter von mc nach deutschland -  26 hunde von hier + 3 aus oradea (loredana) saßen hinten drin + traten die lange reise in ein besseres leben an -

hier ein paar eindrücke von der abfahrt aus dem tierheim -

die fahrerinnen - eva zur linken + jasmin zur rechten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     

 

 

   die reisenden werden aus ihren zwingern

   geholt -

  links meli mit jolies -

  rechts istvan mit jerry

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


   

 

 

 

 

            hier holmes bei der halsbandanprobe -

            bis zum sprinter ist er noch locker mitgegangen, dann wurds

            ihm zuviel + er ließ sich einfach fallen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

mittags gings dann los - -

 

 

 

 

wer schonmal einen transport mit dem sprinter hierher gemacht hat,  weiß - die einweiserin ist eva ... :)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

byebye hieß es für:
milena, jamaica, chiles, mamou, nelly, corvin, ari, party, hannes, dakar, mauritz, chipei, nina, jolies, fidschi, tom + jerry, erasmos, spider, mongol, nicole, ansgar, puffan, laini, holmes, april + loredanas tanja, miro + nadja - mittlerweile dürften alle wohlbehalten angekommen sein

 

 

 

 

immer, wenn der sprinter hierher kommt, ist er voll beladen mit gaben aus deutschland - futter, leckerlies, spielzeug, decken, liegeschalen, hundebetten undundund - diesmal waren auch die langersehnten wasserschläuche, die es scheinbar in ganz rumänien nicht zu organisieren gibt..., dabei - leider wissen wir von den wenigsten sachen, woher sie stammen, darum ein breites DANKESCHÖN an alle, die uns hier bedenken!  dabei war auch ein paket mit haribo + kaffee + keksen - kössönöm!  :))))) andrea, patin von estelle - dein paket haben wir auch bekommen - herzlichen dank - es sind tatsächlich 60 meter schlauch insgesamt ;) + zusammen mit den anderen schläuchen sollte die wasserversorgung nun in allen zonen verläßlich funktionieren!

 

 

 

 

dieses riesenhundekissen wurde uns auch gespendet - bezogen haben wir es mit ebenfalls gespendeter bettwäsche, damit es länger das bleibt, was es ist - das absolute highlight!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

nebenbei kamen gestern morgen auch noch 6 welpen, die glücklicherglückerlicherweise jedoch noch bei ihren leuten bleiben können, bis sie fertig geimpft sind -

 

 

 

 

johanna - 6x entwurmen, entflohen + impfen, bitte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

und sowieso ´nebenbei´ haben wir seit drei tagen unsere riesenbaustelle, die alles hier anders macht -

der neubau der welpenstation - mit betoniertem boden, ablaufrinne, weiterem wasseranschluß - ein ziemliches großprojekt für hiesige verhältnisse + alles wird in reinster handarbeit gemacht - schon echt beeindruckend -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

heut haben sie die betonplatte gegossen - sieht echt gut aus - das ganze muß jetzt trocknen - foto folgt -

 

desweiteren gabs noch drei zuzüge - alle jeweils mal wieder  tragisch - chronologisch waren das -

die straßenhündin scola, deren 6 welpen wir aufgenommen haben + die eigentlich nur kastriert + dann wieder zurück an ihren alten platz gebracht werden sollte, wo es ihr bislang gut ging - dort ist sie nun aber doch nicht mehr willkommen - sie zog zu uns ans haus -

der kleine pekinesenmix max, der von zwei mädels am straßenrand gefunden wurde - vom auto angefahren + nun mit verdacht auf beckenbruch auf eine röntgenmöglichkeit warten muß, weil der einzige tierarzt, der hier ein röntgengerät hat, grad in urlaub ist...  leider geht es max echt nicht so gut - er ist in einer großen transportbox in der praxis untergebracht -

dann kam noch der kleine welpe matze - der durch unglückliche umstände von seiner mutter getrennt wurde, die ihn nun vielleicht ausfindig gemacht hat, auf jeden fall jetzt hier um das tierheim herumstromt + ihn scheinbar sucht - sie ist extrem scheu, zudem hilfebedürftig, weil am hinterbein verletzt + stark humpelnd - eine voll scheißsituation - bislang konnten wir sie noch nicht anlocken + unsere tolle crew draußen vorm tierheim - aspro, chorio, vasily + deren kumpels - tut ihr bestes, das sowieso zu vereiteln; sie sind der meinung, hier hat niemand mehr was zu suchen + verjagen sie, sobald sie sich nähert -

tja, soweit erstmal - wir bleiben am ball -

 


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Tierheim-News vom 2012-09-05

Ich erzähl mal etwas bunt durcheinander, zum Beispiel von Chris. Adela kam abends mit Chris auf dem Arm an, ihm würde es nicht gut gehen. In der Tat, sein Zustand wurde rapide schlechter und Tibi eilig herbei gerufen. Chris hatte eine Darmverschlingung und wurde sofort operiert. Das ist inzwischen eine gute Woche her und der Kleine hat sich gut erholt.

Es ist immer wieder ... frustrierend ... Man macht und tut, schaut, dass die Kleinen über die Runden kommen, dass sie es etwas schön haben, Platz haben und kaum sind sie aus dem Gröbsten raus sind sie Teenager und hauen sich die Köppe ein. Aktuell tut mir Donna sehr leid, sie ist so ne nette, liebe und friedliche Hündin und muss sich dem harten Teenagergeraufe stellen, ebenso wie Marga. Die beiden sind sowas von lieb...

 

Projekt 5 + 6: Nach langem Umorganisieren konnten die verbliebenen 9 Welpen aus dem Miniwelpenzwinger in einen der beiden Behelfszwinger umziehen. Eigentlich sollten diese beiden Zwinger mit abgerissen werden, da die neue Welpenstation dort entstehen wird, aber der Bauleiter meinte es wäre nicht notwendig. Nun gut, wir werden sehen, die Woche ist ja auch noch nicht um...

Damit die Kleinen dort auch zurecht kommen haben wir Rampen gebaut, ein wenig Spielkram aufgebaut und auch das Ganze nach Schlupflöchern abgesucht. Mit dem Ergebnis waren die Welpen sehr zufrieden. Vermutlich war schon das Platzangebot für sie überwältigend.

 

 

 

Und so haben Gloria, Dante, Soey, Sinja, Pablo, Schaf, Rafaela, Philippa und Lisbeth zuvor gelebt.

 

Wie soll man denn sowas sauber halten? on allen anderen Dingen mal abgesehen. Deshalb wurde dieser Zwinger auch zu einem "Krankenzimmer" umfunktioniert und weil es sich so schön anbot bekam es sogar ein Bett :)

 

Donna nach der Kastration

 

Die Hütte aus dem ehemaligen Welpenzwinger war natürlich zur Entsorgung vorgesehen. Vorsichtshalber hatte ich direkt den Deckel abgerissen und das Ganze in eine Ecke vors Tierheim gestapelt. Ich hatte extra - extra - gesagt, dass diese Hütte verfeuert werden soll, da dort kranke Welpen drin waren und die Hütte eine Ansteckungsquelle ist. Am Abend lief ich dann an der Hütte vorbei, für die Hunde vor dem Tierheim aufgestellt. Ausgerechnet da, wo definitiv und ganz sicher auch immer wieder ungeimpfte Hunde auftauchen. Mich packte die Wut...

 

 

 

Noch ein paar Eindrücke aus dem Leben der Hunde am Haus. Das Morgenritual bzw die morgendliche Belagerung der Welpenküche, in der täglich für die Jüngsten im Tierheim geköchelt wird und natürlich immer wieder Leckerbissen abzustauben sind.

 

Als Perle Husten hatte und es nachts schon so frisch wurde

 

Dat Puli Hero und sein geliebter Sitzsack als Liegekissen

 

Dann vermelde ich noch Jasmin und Eva sind gut angekommen. Es war schon spät und deshalb haben wir noch nicht ausgeladen. Ich sage aber trotzdem schon mal danke an alle Spender. Bestimmt sind wieder so schöne Sachen dabei :)


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Tierheim-News vom 2012-09-04

am samstag haben wir uns projekt 3 + 4 gewidmet - aus aktuellem anlass + um selbst einen tapetenwechsel zu bekommen, haben wir uns den zwingern 15 + 16 in zone 4 gewidmet, in denen die bewohner eh lustig hin + hergewandert sind, so daß der zaun dazwischen überflüssig war -

 

die bewohner sind czismo, daisy + tripon - ehemals zur linken - und nevin + efrem, ehemals zur rechten -

bis auf daisy + nevin hatten sich eh schon alle kennengelernt - die beiden waren die einzigen, die sich nicht durch das loch unter dem zaun zu den nachbarn durchgequetscht hatten -

der zustand der zwinger in zone 4 ist ebenfalls übergrenzwertig - das holz, hauptbestandteil von allem, ist alt, morsch, verzogen + auch hier haben wir mit einfachsten mitteln versucht, das beste draus zu machen - für jetzt, für die regenzeit + für den kommenden winter -

 

 

 

 

hier rechts seht ihr den zaun, der die beiden zwinger trennte - es bedurfte nicht viel, den umzukippen..

gut zu erkennen ist auch das loch, durch das der rege besuchsverkehr stattfinden konnte - nevin war wohl zu groß bzw. das loch noch zu klein + daisy fand es sicher gruselig, sich da durchzuquetschen..

man sieht auch, wie das licht durch die holzwand am ende schimmert, schön luftig jetzt im sommer, aber nicht so lustig bei starkem regen + den winterstürmen -

 

 

 

 

 

 

 

  ohne zaun sieht alles schonmal ganz anders aus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

eine erstaunte gruppe sammelt sich erstmal + schaut etwas verdutzt aus der wäsche

 

 

 

 

 

 

 

wir legen dann mal los - leerräumen, rausreißen, ausbessern -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     hämmern + nageln

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

hier unser bauleiter nevin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  efrem betrachtet die lage recht entspannt

 

 

 

 

 

 

 

und auch der rest der truppe taut langsam auf - ist ja auch spannend, was da alles so passiert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

durch die aktuellen abrissarbeiten hier im tierheim (+ ansonsten auch überhaupt) findet sich hier alles mögliche an zeugs, das man gut gebrauchen kann, um mal etwas abwechslung ins zwingerleben zu basteln - schauen wir mal, was wir aus diesem kram hier unten machen...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

so,  nun haben alle in erster linie mehr platz + etwas zum beschnuppern oder wahlweise anpinkeln - zum draufliegen oder drunterkriechen, zum annagen + rumkratzen - wie auch immer - und irgendwann können wir es einfach verfeuern -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

für die hüttenseite haben wir marci, den handwerker des tierheims beauftragt, die rückwand mit spanplatten zu verkleiden + eine folie dahinter zu spannen, weil das dach nicht ausreichend weit über die rückwand reicht + der regen somit direkt in den zwinger läuft -

 

außerdem hatte meli die idee, die terrassen links + rechts einen meter zu verkleiden, so daß die hunde nicht zwangweise in die hütten müssen, wenn sie mal etwas ruhe haben wollen - wir sind gespannt, ob + wie die hunde das nutzen werden -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     mit einem durchgang zur terrasse

 

 

 

zwischendurch immer mal wieder eine kleine leckerlistärkung :)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

daisy, czismo + tripon finden es schonmal gut, glaub ich...

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ps - ich hab mal mit den möglichkeiten der fotoplatzierung experimentiert...sieht etwas huckelig aus alles...

 


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Tierheim-News vom 2012-09-04

Ich sitze hier bei Sambia, Barky und Struppi und schaue mir traurig an, was aus ihnen geworden ist. Es sind scheue Hunde ohne Aussicht auf irgendein hundgerechtes Leben. Gestresst durch meine Anwesenheit in ihrem Zwinger stehen sie hechelnd in der Ecke. Durch Leckerchen kommen sie in Bewegung, sie rennen vor den geworfenen Stücken erstmal weg. Sambia traut sich als erste doch mal sehr vorsichtig zu schnuppern und läuft mit dem ergatterten Leckerbissen in die Ecke zurück.Nun wird auch Struppi aktiv und fängt an zu suchen, nur Barky bleibt liegen.

Sie leben in einem Zwinger ca. 4 auf 7 Meter, den sie sich bis vor kurzem noch mit 3 weitern Hunden teilten. Morgen werden wieder 2 Hunde einziehen. Was soll aus ihnen werden?

Sie kamen als Welpen hier an, ihr Verhalten ist meist nicht durch Misshandlungen vor ihrer Tierheimzeit begründet. Ich habe schon öfter darüber geschrieben, ich schreibe es jetzt wieder, die Welpen erfahren keinen Körperkontakt, es sei denn, sie werden krank und mit allem möglichen "Guten" gespritzt (prophylaktisch gleich alle anderen mit...) oder zum Impfen, Chip setzen und zur Kastration. Sonst lernen sie noch, nicht durch Türen zu flitzen und aus dem Weg zu gehen, wenn sauber gemacht wird.

Für die 3 Hunde sowie für ca. 40 weitere, die hier aufgewachsen sind, ist nicht jede Hilfe zu spät. Doch brauchen wir Unterstützung, indem Angsthund - erfahrene Pflegestellen und Tierheime bereit sind, einen Hund aufzunehmen, mit dem wir bereits arbeiten, Vertrauen aufbauen und unser Möglichstes tun, ihn auf den Weg zu bringen. Noch schöner wäre natürlich, wenn diese Hunde direkt ein Zuhause finden würden. Es steht in Kürze eine Fahrt an, bald dürfen wieder Hunde ausreisen, doch für z.B. Domo hat sich leider, leider kein Plätzchen aufgetan. Er wird einer der beiden Hunde sein, die zu Sambia, Struppi und Barky ziehen.

Damit diese Entwicklung bei den neuen Welpen nicht fortschreitet, haben wir nun eine junge Frau engagiert, die sich 4 Stunden am Tag mit nichts anderem beschäftigt, als schmusen, spielen und fröhlich - sein, den Kleinen den Start ins Leben ein wenig schöner gestaltet und durch ihre Anwesenheit zeigt, dass Kontakt zu Menschen durchaus schön ist. Wir hoffen sehr, dass dadurch nicht weitere Hunde wie Sambia und ihre Schwester Samantha, Struppi, Barky und ihr Bruder Tazman, Alessio, Antonia, Berty und ihr Bruder Dylan, Bibi une ihr Bruder Bibo, Blanka, Cuci und seine Geschwister Nero und Jolies (sie darf fahren), Dervis, Domo, Elian, Emma, Etienne (der Älteste uns bekannte im Tierheim Geborene), Feri, Fevian, Garbo, Guilbert und sein Bruder Hamlin, Helaina und ihre Geschwister Hogan und Hilary, Japera, Kylen, Layka, Linnea, Majo, Marlene, Nikki, Peru, Raffa, Sultan (der hoffentlich für immer letzte im Tierheim Geborene), Tammo, Tobago und Yovonnda im Tierheim leben müssen.

Während ich diese Zeilen auf Papier geschrieben habe, sind Sambia und Struppi ein klein wenig näher gekommen, um auch die Leckerchen in meiner Nähe aufzusammeln. Barky liegt immernoch in der Ecke, ich bilde mir ein, etwas entspannter als am Anfang. Aktuell leben Peru und Japera bei uns am Haus, für beide können wir sagen, dass sie schon viel mehr Vertrauen haben und fröhliche Racker in ihnen stecken.


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Tierheim-News vom 2012-08-31

Unser Webmaster hat uns neue Möglichkeiten eröffnet, das Tagebuch ansprechender zu gestalten. Das alte Tagebuch findet ihr unter Infos => altes Tagebuch. Danke an Stefan :)

Gleich mal noch eine Ankündigung, denn Stefan hat bald Urlaub. Es kann dadurch bei Aktualisierungen auf der Homepage zu Verzögerungen kommen.

FunkyTraurige Nachrichten gibt es leider immer - unsere Angstwelpen hat es erwischt. Prinz, Kulla und Hups sind gestorben. Es ist immer wieder hart und wird es auch bleiben, besonders bei Welpen die so ängstlich waren und mit denen man darum viel Zeit verbracht hat. Es war so wunderschön zu erleben, wie Prinz als Erster Mut fasste und sein Pfötchen zu uns ausstreckte - damit war der Bann gebrochen + er freute sich einen Ast ab, wenn wir kamen. Tedda und Funky waren ebenfalls sehr krank, doch sie scheinen sich gut zu erholen. Nur Marla blieb gesund, trotzdem war es auch für sie eine schwere Zeit, denn sie wollte spielen und toben, doch keiner machte mehr mit. Funky war die Ängstlichste, sie biss um sich - so spitze Zähnchen tun ganz schön weh. Seit ihrer Genesung freut sie sich über unsere Besuche so sehr wie die anderen beiden, und daß es sie mal gegruselt hat, sich anfassen zu lassen, kann man mittlerweile gar nicht mehr glauben.

Ranit hat seinen Drang nach Freiheit mit dem Leben bezahlt. Immer wieder ist er aus dem Zwinger ausgebrochen, immer wieder wurden diverse Bretter, Riegel usw erneuert. Nachts war er mal wieder im Freilauf unterwegs, unbemerkt von uns Menschen, doch nicht von den dort lebenden Hunden... zum letzten Mal.

Gestern fand ich etwas derart Ekliges, dass ich es mit Handschuhen in eine Tüte packte und diese mit spitzen Fingern vor mir her direkt zur Müllkippe brachte. Beim Passieren der Zone 4 fiel mir auf... Harriet ist nicht da. Sabine und ich machten uns auf den Weg sie zu suchen, da sie innerhalb des Tierheims nicht zu finden war. Der alamierte Istvan fand sie dann hinter dem Tierheim, in mannshohen Kletten und Brennesseln versteckt. Hinter dem Tierheim lebt ein immer größer werdendes Hunderudel, dass sofort alles verscheucht, was sich aus dem Tierheim rausbewegt. Nachdem Harriet sah, dass sie jetzt genug Bodyguards bei sich hatte kam sie hervor und wollte munter die Gegend erschnuffeln. Wir ließen sie kurz gewähren, dann aber ging es zurück in Zone 4. In fröhlichem Galopp einmal an den Zwingern vorbei direkt zum Futternapf und mal eben Wolf anfurzen, dass das ihr Napf ist - Harriet ist also wieder da :)

Die 5 Heiligkeiten: Als wir hier ankamen purzelten aus allen Ecken Welpen, 11 waren im Haus verstaut. Es war abends, unsere Ankunft überraschend und eiligst wurde versucht, Ordnung zu schaffen. Da wir noch weit davon entfernt waren, einen Überblick zu haben, was aktuell geschieht und Stand der Dinge ist, konnten wir nur noch bei 5 sehr kleinen Welpen verhindern, dass sie in die schon mehrfach beschriebenen Welpenzwinger kamen. Wir bissen die Zähne zusammen und ertrugen den Zustand, dass sie erstmal im Bad lebten. Eine Woche nach ihrer Puppy-Impfung zogen sie dann in eine Behelfslösung in unserer Nähe. Gestern bekamen sie ihre 2. Impfung, Däumchen drücken für die Kleinen, dass sie es alle schaffen. Niemand durfte in ihren Zwinger, nichts sollte schief gehen, sie wachsen, sie gedeihen und langsam wird die Behelfslösung zu klein für sie. Die  5 bekamen den Namen der 5 Heiligkeiten, weil wir sie täglich ab mittags in einer Klappeinkaufsbox aus dem Bad nach draußen in ein abgezäuntes Stück Wiese + Sonne getragen haben + die 5 sich ganz ruhig sitzend + neugierig schauend  ließen -

Es gibt bereits wieder einige Verbeserungen im Tierheim, welche auf der Startseite zu sehen sind. Dabei kam uns die Idee des ´Projektes - 80´ . Es gibt ca. 80 Zwinger im Tierheim und überall kann was verbessert werden. Wir wollen uns im Laufe der Zeit jeden Zwinger vornehmen, Zeit mit den Bewohnern verbringen und schauen, was wir tun können, um die Lebenqualität der Hunde dort zu verbessern - kleinere handwerkliche Tätigkeiten selbst durchführen bzw größere Arbeiten in Auftrag geben.

Dazu geben wir Euch mal einen kurzen Überblick über die Bereiche hier - das gesamte Gelände ist in 4 Zonen aufgeteilt - Zone 1, der Bereich, in dem die Hunde ankommen - ungeimpft + in dem Zustand, in dem sie eingefangen oder abgegeben werden - dieses Gelände gehört der Stadt, ebenso wie Zone 2, die direkt von Zone 1 übergeht. In beiden Zonen stehen Zwinger, die sehrsehr alt sind. Zone 3 ist in Besitz des rumänischen Tierschutzvereins - hier sind neue Zwingeranlagen gebaut worden + weitere in Planung. Zone 4 existiert seit Ewigkeiten unter unbekannten Besitzverhältnissen + hat ebenfalls sehrsehr alte Zwinger. Größere Investitionen kann man realistischerweise somit nur in Zone 3 planen, auch wenn in den anderen Bereichen vieles nur noch durch den Dreck, der zwischen dem Holz klebt, zusammengehalten wird.

Unser Werk wollen wir euch präsentieren - hier unsere  projekte 1 + 2 von 80 -

Projekt 1 - Zone 1 Box 16

Es leben dort aktuell Vela und Guliver -

Die Zwinger in Zone 1 sind alle gleich in Größe + Form + in gleichem, sehr schlechten Zustand - es gibt relativ wenig Variationsspielraum - und alle haben die gleichen Probleme - kaputte Hütten, kaputte Holzdielen, kaputter Maschendraht, uralter verdreckter Boden, nix zum Gemütlichmachen + die Näpfe stehen im Dreck -

Also beschlossen wir, erstmal die alten Terassen abzureißen, den Boden darunter abzutragen, Kies aufzuschütten, die Hütten auszubessern + auf Paletten zu stellen, eine weitere Außenliegefläche anzubieten, etwas für die Näpfe zu basteln, damit sie nicht mehr direkt auf dem Sandboden stehen -

So sah es bei Gulliver + Vela aus

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Der uralte Boden unter den morschen Holzterassen

Gulliver + Vela beobachten die Renovierungsarbeiten - erst aus sicherer Entfernung, später haben sie schön beim Ausgraben geholfen :)

erste nähere  Inspektionen, was wir da gemacht haben

und so sah es dann zum Abschluß aus - ein halber Tag Arbeit - nicht superviel, aber immerhin -

 

Projekt 2 - Zone 1 Box 17

Aktuell leben dort Ivanhoe, Huron, Dorothea + Dervis

So sah es bei ihnen aus - 4 Hunde, eine Hütte, damit fing es schonmal an -

es geht wieder los mit jeder Menge Schweißarbeit -

huron findet das alles voll spannend

Dorothea ist es zu staubig - mir übrigens auch...

der Hüttenboden ist leider auch kaputt

Invanhoe macht große Augen

erste Begutachtungen

Dervis ist das zwar alles höchstgradig suspekt - den Kies findet er aber gut

und so sah es dann später aus -die zweite Hütte haben wir aus dem Abriss in Zone 3 ergattert + wieder zusammengezimmert + morgen füll ich noch Hackschnetzel in den vorderen Bereich, da staubt es mega, wenn sie abrocken

Die weiteren Projekte folgen! :)


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