Tierheim-News vom 2013-02-24

die woche war ja noch nicht zuende, ist mir dann eingefallen, als die hundefänger gestern erneut vor der tür standen -

6 hunde hatten sie gefangen - unter ihnen auch der kleine patru-hairball -

wie muß dieser hund gelebt haben, fragen wir uns - gute 5 monate alt, haut über blanken knochen, 4 kg brachte er auf die waage - er hatte textilien, stroh, steine - alles mögliche gefressen, völlig verschmiert mit kot + dreck war er ein bibberndes häufchen elendiger angst -

wir haben alles versucht, doch konnten ihm nicht mehr helfen - patru-hairball starb gebadet, mit einer infusion versehen + einer miniportion kartoffelbrei im magen in den frühen morgenstunden im körbchen in der praxis -

mich hat dieser hund ganz stark berührt + ich hätte ihm sogern schritt für schritt gezeigt, daß das leben auch schön sein kann -

war er eingesperrt irgendwo oder angebunden - in mir kocht unbändige wut - sollte es jemanden geben, der für den zustand dieses hundes verantwortlich ist, möge er schmorenschmorenschmoren -

 

 

 

 

 

 

 

völlig überraschend starben in dieser nacht ebenfalls die beiden kleinen geschwister aus predeal - cosmin + gina -

beide fanden wir gestern kotzend + völlig fertig in ihrer hütte auf - im zwinger war auch blutiger durchfall zu sehen - da wehten bei uns sofort alle fahnen -

die beiden kleinen kamen direkt an den tropf + bekamen das volle parvoprogramm -

auch den beiden konnten wir leider nicht mehr helfen; sie verstarben in der nacht - dieser krass rapider parvoverlauf - ich steh davor + kann es gar nicht fassen -

 

 

 

hier die kleine gina, die ich ja noch gar nicht persönlich vorgestellt hatte -

 

 

 

 

 


und ihr bruder cosmin -

was für eine scheißgeschichte für die beiden - in predeal wurde sie an einem bahnhof aufgesammelt, wo sie wohl ausgesetzt worden waren, von dort sind sie dann hierhergefahren worden, hier haben sie seitdem völlig verstört in ihrer hütte gelegen, um dann zu sterben -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

was kann man dann tun an einem solchen tag -

sich in den matsch werfen + hacken + graben, was das zeug hält - sich körperlich austoben, um erschöpft ins bett zu fallen -

so haben wir es dann heut gemacht -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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Siras – heißt weinen – Ein Text von Nina Schöllhorn

Die Geschichte von Siras ist für mich eine recht persönliche. Ich möchte sie daher aus meiner Perspektive erzählen. Dazu muss ich erwähnen, dass ich kein sogenannter Pferdemensch bin. Ich hatte nie in meinem Leben mit Pferden zu tun. Ich bewunderte schon immer aus der Ferne ihre beeindruckende Erscheinung und ihre wunderschönen Bewegungen. Doch zu mehr war es nie gekommen, schließlich war ich auch viel zu beschäftigt mit all den Hunden und Katzen, die meine Hilfe brauchten. Die Tage während meiner Einsätze im Ausland sind gefüllt mit Arbeit von früh bis spät. Gefüllt mit Tierleid, Schicksalen, harten Entscheidungen, die zu treffen sind. Die einzige Zeit am Tag, die für mich selbst bleibt, sind meist die ausgedehnten Spaziergänge mit meinen eigenen Hunden am Morgen. Dies ist die Zeit in der ich versuche durchzuatmen, Kraft zu tanken. Leider begegnet mir auch dabei des Öfteren ein Hunde- oder Katzenschicksal. Wer sich in solchen Ländern mit offenen Augen bewegt, kommt daran nicht vorbei... An einem Morgen im Oktober 2011 verlasse ich also in Gheorgheni/Rumänien früh das Hotel, in der Hoffnung keinem armseligen Kettenhund oder ausgesetzten Welpen zu begegnen. Es ist ein eiskalter, nebliger Morgen. Kaum ist die Türe hinter mir ins Schloss gefallen, da erstarre ich. Hufe schlagen auf den Asphalt, in einer sehr unnatürlichen Abfolge. Da sehe ich ihn. Ein Pferd kämpft sich mit völlig abnormalen Bewegungen die Straße entlang. Der Grund dafür sind Beinfesseln, die seine Vorderbeine zusammenschnüren.
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Helfen hilft immer…

n der zweiten Maiwoche fanden die Kinder der Falkenstraße aus einer Kleinstadt im Allgäu einen verletzen Vogel. Er hatte sich am Flügel verletzt und konnte nicht mehr fort fliegen. Also nahmen ihn die Kids in ihre Obhut und beratschlagten sich. Sie wollten ihn zum Tierarzt bringen um ihn versorgen zu lassen. Das würde natürlich Geld kosten. Wild entschlossen, den kleinen Piepmatz nicht einfach so einem Schicksal zu überlassen, zogen sie los und sammelten in der Nachbarschaft spenden für die Tierarztkosten. Schnell hatten sie ein kleines Sümmchen zusammen und fuhren den Vogel zum Tierarzt. Leider konnte dieser nicht mehr viel für ihn tun. Er stellte fest, dass sein Flügel nicht mehr behandelt werden könne und es wäre das beste, den kleinen Federfreund nicht länger leiden zu lassen, sondern ihn einzuschläfern. Für seinen Aufwand verlangte der Arzt auch kein Entgelt. Das gesammelte Geld wollten die Kinder nun aber nicht für sich behalten. "Es soll den Hunden von BrunoPet zugute kommen", entschieden sie. Einen Umschlag mit den gesammelten Spenden in Höhe von 60,07 Euro haben wir nun erhalten. Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Kindern der Falkenstraße. Dafür, dass sie hingesehen haben, als ein Tier in Not war. Dafür, dass sie gehandelt haben, als jemand ihre Hilfe brauchte. Und dafür, dass sie auch als man für den kleinen Vogel nichts mehr tun konnte, nicht zuerst an sich selbst, sondern an unsere Hunde gedacht haben. Ein Dankeschön geht natürlich auch an die Spender
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Tierheim-News vom 2013-02-22

schon gestern dachte ich so, ob ich all die geschehnisse noch auf die reihe kriege - vielleicht mal besser geschwind mal wieder einen blogeintrag schreiben - und darüber bin ich dann über dem pc eingeschlafen -

heut war wieder so ein praller tag + nun wirds wirklich höchste zeit -

ein großes kapitel nehmen die neuzugänge ein - derer gibt es jede menge - ich stelle chronologisch vor:

ein schwung welpen - 7 an der zahl, diesmal angemeldet + im vorfeld gegen parvo geimpft -

 

 

hier am ankunftstag noch sehr verschreckt - mittlerweile ein wuseliger lustiger haufen -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

drei weitere welpen - morgens im karton abgeliefert - in erbärmlichem zustand; verlaust, verfloht, unterernährt + insgesamt kränklich -

 

 

am ersten tag haben sie völlig verschreckt ihre hütte gar nicht verlassen, am zweiten tag waren sie außer rand + band, ein wilder + schnappiger haufen - heute lassen sie sich schon allesamt streicheln + freuen sich, wenn man kommt -

 

 

 

 

 

 

 

am tag danach kamen dann die hundefänger + brachten

den stefano

ein junger, superanhänglicher rüde

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

und die bluna

 

ebenfalls sehr lieb + dazu superdünn

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

dann kamen hunde, die bei der jugendwinterolympiade in predeal - einem bezirk bei brasov, ungefähr zwei stunden von hier entfernt - ´gestört´ haben - wie immer bei solchen events werden ja die straßenhunde dann alle schön ´entfernt´ - leute vom bmt haben sie daraufhin selbstständig eingefangen + unterbringungsmöglichkeiten für sie gesucht, damit sie nicht in die fänge der dortigen - berüchtigten - hundefänger geraten + man sich mal wieder gar nicht vorstellen möchte, was dann aus ihnen geworden wäre - die 8 neuzugänge:

der bruno

 

ein junger, hübscher + lustiger kerl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

die camelia

 

 

eine junge + ebenfalls offene, fröhliche hündin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

der cleos

 

hatte noch mit den folgen seiner betäubung zu tun, scheint aber ein sehr netter, ebenfalls junger hund zu sein, der es etwas ruhiger angehen läßt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

der emil

 

ein anfangs zurückhaltender, aber ebenfalls sehr freundlicher rüde

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

die mara

 

die schüchternste von allen - bislang findet sie uns noch ganz gruselig, leckerlis nimmt sie aber schon -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

und dann waren tatsache drei knapp 3monatige welpen dabei - die müssen die olympiade ja sehr gestört haben, superschissig, wie sie auch noch sind...wahrscheinlich hätten die hundefänger einfach alles einkassiert + darum hat man es genauso gemacht -

 

der cosmin, mit schwester gina, die ich leider noch nicht ablichten konnte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

und der gogu

 

der kleine hat uns am ersten tag ein volles programm darüber geliefert, was so kleine dötze schon alles können - knurren, schnappen, drohen -

heute sah die welt schon nicht mehr so dramatisch aus - er ließ sich streicheln, wenngleich noch steif wie ein brett -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

jau + heute standen dann nochmal die hundefänger von mc vor der tür - sie hatten diesmal 8 hunde im gepäck:

die ältere dame luise

 

sehr zurückhaltend, aber doch interessiert + dann so dezent superverschmust - weiß jemand, was ich meine...? sicher eine ganzganz tolle hündin -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

die kleine pepita

 

um die 4 monate jung + noch sehr verstört

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

der zausel

 

leidet wahrscheinlich noch an den folgen seiner betäubung - er ist vorerst recht abweisend + will nur seine ruhe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

die donatella

 

für sie war es sicher ein segen, hier gelandet zu sein - sie ist extrem unterernährt + scheint in einem stall eingesperrt gewesen zu sein; sie ist voller dung + mist + hat zudem noch eine art uterusprolaps -

sie sitzt schon in der krankenstation, wird langsam gepäppelt + morgen versuchen wir uns mal an hygienemaßnahmen - heut war daran noch nicht zu denken, sie ist fix + fertig + wurde dann leicht schnappelig -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

die brisca

 

eine vorerst sehr zurückhaltende, wenn auch nicht unfreundliche hündin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

die kiwi

 

eine offene + freundliche hündin, sicher noch recht jung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

die piroschka

 

sie war die entspannteste von allen, kam sofort auf uns zu + genoß es, gestreichelt zu werden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

die kleine mumpsy

 

ihr seht schon, warum wir sie so getauft haben -

sie hat eine infektion, die schon stark fortgeschritten ist - tibi ist aber guter dinge, daß wir das in den griff kriegen - sie steht unter antibiose + ist vorerst in der praxis untergebracht -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

so, das waren dann in dieser woche 28 neue hunde -

 

desweiteren versinken wir hier momentan im matsch - es ist wirklich krass - und meli pflegt weiterhin zu sagen, dies sei erst der anfang - so langsam wird mir doch mulmig...zwar können wir hier alle auch den schnee nicht mehr sehen - dieses dauerweiss - bzw diesen dreckigen schnee - aber der matsch toppt das noch um längen - wir haben schon diverse gräben ausprobiert, der erfolg hält sich jedoch in grenzen -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

das führt nun sogar dazu, daß wir planen, morgen 10 welpen zu ´evakuieren´, da sie echt versinken, sobald sie ihren wetterschutzbereich verlassen + man die tage zählen kann, bis sie allesamt husten + rotzen -

morgen kommt ein kleiner bagger, um die gänge von schnee zu befreien, gräben zu ziehen, damit wir das wasser aus den zwingern überhaupt irgendwohin ableiten können -

 

es gibt neuigkeiten von den slampas!

mama slampa hat sich doch noch überlegt, in den freilauf zu ziehen - grund dafür, war die tatsache, daß bei ihrer kastration ein eierstock nicht entfernt werden konnte, da er mit dem umliegenden gewebe so stark verwachsen war, daß es für sie sehr gefährlich hätte werden können - dies führte nun dazu, daß sie sozusagen läufig wurde, wenn auch nicht fruchtbar - und dies führte dazu, daß slampa regelrecht rausdrängte - der empfang im freilauf war umwerfend - jeder wollte mit ihr spielen, sie wollte mit jedem spielen + mittlerweile wird sie von bundas + ikarus auf schritt + tritt eskortiert -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

slampa geht nun seit einer woche ihrer wege, anfangs schaute sie nochmal ab + an bei ihren welpen vorbei, mittlerweile tut sie das gar nicht mehr - ich weiß gar nicht, ob sie schon mitbekommen hat, daß die nun eh umgezogen + gar nicht mehr an ihrem alten platz sind -

 

bislang läuft alles gut, hoffen wir, daß es dabei bleibt + slampas gunst oder mißgunst  keine kämpfe auslöst + sie auch nach ihrem hormonellen höhenflug weiterhin im freilauf sein möchte -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

die drei tibi-welpen szundi, kormos + pocak sind wieder in der welpenstation + scheinen das gröbste überstanden zu haben - auch manuel, matthias + markus geht es wieder besser - dafür schwächelt nun mabel bei ibi - sie futtert mäkelig, was sonst nicht ihre art ist + hängt insgesamt durch - man kommt hier aus dem daumendrücken nicht raus -

auch tonns macht uns große sorgen - ob er tatsächlich epileptiker ist, steht ja dahin - vielleicht ja, vielleicht nein - vielleicht hat er auch einen tumor im gehirn oder starke durchblutungsstörungen - auf jeden fall hat er weitere, echt heftige aussetzer gehabt, torkelte durch die gegend, sah für ein paar minuten nix mehr + verlor völlig die orientierung - manchmal erkennt er uns nicht, schnappt wild um sich, weiß nicht mehr, wo er ist - dann ist er wieder klar + der alte -

 


vorgestern war es ganz schlimm - tonns schläft ja schon längere zeit über nacht in der praxis, weil er uns draußen nicht verwirrt in der kälte umkippen soll + es ihm im haus bei uns zuviel hunde sind - er hat es gern angenommen + betrachtet die praxis mit seinem stammschlafplatz, seinen extraportiönchen + viel eititei als sein ganz eigenes - an diesem morgen jedoch lag er dann morgens vor der tür, hatte alles vollgekackt + wußte offensichtlich nicht, wo er war -

als ich ihn saubergemacht, auf sein kissen zurückgetragen + ihm was zu futtern hingestellt hatte, wachte er sozusagen wieder auf + verbrachte dann einen recht schönen tag draußen -

heute hingegen konnte er morgens nicht aufstehen, schrie auf, wenn er seine pfoten auf den boden setzte + konnte mit einer pfote auch nicht richtig auftreten - offensichtlich lähmungserscheinungen -

tonns bekommt schon durchblutungsfördernde pillen, lag an infusionen + bekommt vitaminpräparate, aber tibi ist nicht sonderlich optimistisch - auch wir leider nicht mehr -

heute lag er den ganzen tag in der praxis - er wirkte nicht unzufrieden oder leidend + appetit ist das einzige, das er gleichbleibend gut hat, also haben wir ihn nach strich + faden verwöhnt - aber ist das ein leben auf dauer?

 

 

seine ausfälle treten öfter auf, werden heftiger,  hinterlassen körperliche spuren + sie verändern sein wesen - eigenbrödler war er immer, nun steht er immer öfter gänzlich neben sich -

 

es gibt trotzdem noch ein paar schöne neuigkeiten -

wir konnten es dann doch nicht lassen, den ein oder anderen hund ans haus zu nehmen -

neue hausbewohner sind

djamal, den wir nach einem nabelbruch + einer kleinen zahnop aus der krankenstation nicht mehr in seinen zwinger zurückbrachten -

djamal ist seit mehr als zwei jahren  im tierheim + ein soo lustiger geselle - ein richtiger clown + so superfit für sein alter - er springt in die luft + rennt + lacht die ganze zeit, wenn er bei einem ist + das ist er die meiste zeit - supersympathisch, superverträglich - warum ist der überhaupt noch immer hier???

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

panu ist sogar noch länger hier, seit mindestens 2008 - er hat sich so gut gemacht in den letzten monaten + lebt hier nun mit fast 30 hunden, ohne probleme -

er ist nicht mehr ganz so flott wie djamal - siehe hintergrund ;) - ist dafür jedoch stetig unterwegs + immer dabei, wenn es ums geselligsein geht -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

und heute zog aus aktuellem anlass noch die suka ein, die von ihren zwingerkollegen dermaßen verhauen wurde, daß sie nur noch ein zitternder haufen gefrorener matsch war, der sich nicht mehr aus der hütte traute -

hier blühte sie echt auf, erkundete jeden winkel + hat sich ziemlich schnell ein gemütliches plätzchen in der nachbarschaft von faramir klargemacht, auf dem sie nun seelig schlummert -

auch suka ist schon lange hier, seit zwei jahren, sie ist so freundlich, hat mit anderen hunden keine probleme - ist in den besten jahren + sooo anhänglich -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

meli hatte sich troja/troggery ein paar tage in der krankenstation gewidmet - da es hart war für uns, sie da ohne erkrankung für länger festzusetzen, war sie nach 4 tagen wieder draußen - immerhin ließ sie sich zum schluß streicheln, zwar noch recht steif, aber ohne auf teufel komm raus wegzuwollen + hat sich eigentlich auch gefreut, wenn meli kam -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

und zuguterletzt gibt es noch zu erwähnen, das tierheim hat nun endlich ein schild, welches es als solches zu erkennen gibt + es stehen öffnungszeiten + eine telefonnummer drauf - meli ist fast in die luft gesprungen vor freude - seit über zwei jahren will sie so ein schild + nun ist es endlich dazu gekommen - DANK JOHANNA, die das mal einfach ganz lässig in auftrag gegeben hat + chaka, war es dann da -


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

soviel für heut - viele grüße auch von

puna, tino, o´mally + aze

 

 


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Individuelle Hundeporträts in Aquarell

Dank eines tollen Angebotes von Ingeborg, einer Unterstützerin der ersten Stunde, können wir euch etwas ganz Besonderes bieten: Ein Hundeporträt in Aquarell von eurem Hund. Ingeborg hat schon einige BPchen gemalt, hier seht ihr ein paar Beispiele:
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Tauwetter

Natürlich ist ein Winter hart bei dem Minus 30 Grad immer möglich ist, die Temperaturen sich meist bei Minus 20 Grad halten. Aber gegen Kälte kann man was tun. Die Hunde hatten dicke Strohpolster, es wurde reichlich gefüttert, dünne Hunde bekamen einen Mantel etc. Doch nun ist Tauwetter, der Boden hat noch eine dicke Eisschicht auf der sich das Wasser sammelt - viel Wasser. Diese Zeit halte ich für die eigentlich schwierige Jahreszeit, denn die Hunde sind permanent der Nässe ausgesetzt, nachts friert es wieder. Erkältungen sind keine Seltenheit. Sehr langsam nimmt der Boden das Wasser auf, Eisplatten schmelzen, es bildet sich dicker Schlamm. Dieser Schlamm besteht nicht nur aus Wasser und Boden, sondern aus einst gefrorenem Pipi, zugeschneiten, festgefrorenen Kackhaufenresten. Überall bilden sich regelrechte Seen, Abläufe sind schwierig anzulegen, wohin soll das viele Wasser fließen? Es nützt nur schaufeln, schaufeln, schaufeln. Wenn man Abläufe aus den Zwingern schaffen möchte, muss man aufpassen, dass das Wasser nicht von aussen in die Zwinger läuft. In den aufgeweichten Böden versinken die schweren Schubkarren, die Versorung der Hunde wird zur Knochenarbeit.
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Endlich da – Willkommen in Deutschland

Am Sonntag, den 17.02.2013 war es mal wieder soweit: ein Transport aus Rumänien kam in Deutschland an. Bei schönem Sonnenschein warteten wieder viele Menschen auf die Ankunft des Sprinters und ihrer Hunde. In der letzten Woche konnten 71 Hunde das Tierheim in Miercurea Ciuc verlassen, was uns sehr freut, da der Winter in Rumänien noch nicht vorbei ist und dort im Moment strenger Frost herrscht. Auch dieses Mal haben wir wieder eine Ticketaktion gestartet, um die Kosten, die uns so ein Transport bereitet ein wenig aufzufangen. Wer uns unterstützen möchte, kann das hier tun.
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Tierheim-News vom 2013-02-16

viel ist wieder passiert - ich habs ja schon angedeutet + viele haben es eigenständig herausgefunden - es gab einen großen, zweigeteilten transport + nun sind insgesamt 71 hunde abgereist!

aber alles schön der reihe nach -

also, am montag rockten nadine + isabelle hier ein - nadine war ja schon ende dezember hier + hat nun ihre schwester überzeugen können, die februartour mit ihr zu fahren - beide hatten sich die ganze woche freigenommen + blieben einige tage hier, bevor sie vollbeladen mit hunden hier wieder abreisten -

es waren schöne tage mit ihnen - nadine als tierheilpraktikerin + isabelle als osteopathin haben sich viele hunde genauer angeschaut + konnten entweder direkt behandeln oder uns wertvolle tipps hierlassen -

es ist immer so schön, wenn die hunde mal andere leute kennenlernen + nette gesellschaft haben - und für uns isses interessant, wie sie bestimmte hunde erleben oder kennenlernen -

hier ein paar impressionen aus den tagen -


 

 

 beim auspacken des mal wieder vollbeladenen sprinters -

vielen dank mal wieder für hundefutter - immer gern gesehen! - spielzeug, medikamente + viele dinge mehr!

es haben uns auch erreicht selbstgebackene nussecken - wow, wer war das, die sind sooo lecker!!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   links nadine mit jane, rechts isabelle mit der kompletten slampafamily

 

 

 

 

 

nadine hatte schon im dezember die idee, die boxen im sprinter mit strohkissen auszulegen, was sich auf der fahrt gut bewährt hat; es ist eine gute isolation gegen kälte + vibration, feuchtigkeit sickert nach unten auf die handtücher, die auf dem boden liegen + es ist sicher auch ne kuschelige angelegenheit - so haben sie es auch diesmal gemacht - viel arbeit, aber es lohnt sich -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

wie immer ein abschiedsfoto vom sprinter kurz vor der abfahrt - es war für uns sehr emotional - soviele alteingesessene konnten ausreisen + soviele ´fälle´, die es so dringend nötig hatten -

so waren bahia + chef dabei, beide seit mindestens 2009 hier, island, seit 3 jahren + bari, seit 2 jahren hier - die inez mit ihren megatumoren, der blinde ole, der verzweifelte holiday, sowie lutz, alessio, jendrik + leander - 4 mittlerweile erwachsene hunde, die seit welpenalter hier lebten -

von den haushunden haben wir 5 verabschiedet - schnief + obwohl ich mich für sie freue + weiß, sie starten nun in ein echtes leben, fühl ich mich jedesmal wie eine verräterin, wenn ich sie in den sprinter bringe + in die box packe...yogis blick, hildas blick + inez´ blick trafen mich echt ins herz - und da krieg ich sie auch so schnell nicht mehr raus -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

hier links seht ihr sira auf joschkas arm, kurz vorm einsteigen -

und hier unten ´mein´ bertl, der supersüße kleine kerl -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

weil es soviele anfragen für hunde gab + der sprinter nur ein bestimmtes gewicht transportieren darf, haben wir uns entschlossen, einen rumänischen hundetransporteur, der schon lange + gut  mit dem bmt zusammenarbeitet, damit zu beauftragen, zwei tage später die restlichen hunde an die ungarische grenze zu fahren, wo der sprinter - mittlerweile saubergemacht + mit den neuen fahrern markus + monika ausgerüstet, diese übernahm nach deutschland brachte -

 

da die zweite tour so früh am morgen war, hab ich noch voll transusig kaum fotos gemacht - es war auch noch voll diesig + wir waren voll aufgeregt, weil doch ein uns fremder mensch unsere hunde mitnehmen würde -

 

der typ war dann echt nett + freundlich zu den hunden -

er hat auch einen sprinter, allerdings ein anderes modell + anders ausgebaut, wie man sieht - cool war, er hatte eine klimaanlage, durch die es selbst als alle türen beim beladen offenstanden, nicht so kalt dadrin war -

er hat ungefähr 7 stunden bis zur ungarischen grenze gebraucht + das umladen sowie alles andere hat top geklappt -

 

 

 

 

 

 

 

 

dies war eine logistische höchstleistung, würd ich mal sagen + ich zolle allen beteiligten da größten respekt!!! ich bin für sowas die absolut falsche frau + saufroh, mich mit anderen dingen beschäftigen zu ´müssen´, während meli den ganzen tag vorm pc hockte, die hunde in süd - + nordroute aufteilte + sich mit den ebefalls tapferen kolleginnen in deutschland  koordinierte -

bei der zweiten tour waren ebenfalls hunde dabei, die seit ewigkeiten hier waren - zb inis, seit mindestens 2007 hier + nevin, der als welpe 2009 hierher kam -

für alle haben wir uns gefreut - jeder hat seine eigene geschichte - die suceava hündinnen, die nun allesamt ihre hoffentlich letzte reise antraten - fast alle ausreisefähigen welpen waren dabei, die island, die elsie, der zerbissene benno undundund - das war echt geballt bewegend +  eine ganz tolle leistung - das haben wir allesamt richtig gut gemacht!!!

um alle ausreisehunde komplett zu sehen, schaut bitte auf die hp, da sollten bald die tickets zu erwerben sein -

 

´nebenbei´ ist natürlich das leben hier auch nicht stehengeblieben + so einiges passiert -

wir haben zwei neuzugänge - beidemale marke junge hündin -

die keke

wurde abends von einem autofahrer gebracht, der sie entweder angefahren aufgefunden oder selbst angefahren hatte - das wurde irgendwie nicht klar -

keke hat tatsächlich einen fiesen bruch im rechten vorderbein, das bein schlackerte ganz unschön in die falsche richtung -

tibi hat das bein geschient + mehr kann man hier erstmal nicht machen, da röntgen zz nicht möglich ist + brüche auch nicht das sind, was tibi am besten kann - er würde zwar tun, was er könnte, rät aber selbst dazu, sie in deutschland operieren zu lassen -

keke ist um die 6 monate jung, eine anfänglich schüchterne, dann aber lustig-freundliche  hündin, die es faustdick hinter ihren süßen löffeln hat -

ihr gebrochenes bein ist ein großes handycap für sie - sie läuft zwar ab + an mit, schont sich aber doch die meiste zeit des tages -

keke hat in der krankenstation so jämmerlich geweint, daß sie mittlerweile ans/ins haus gezogen ist...

 

 

 

 

 

 

 

 

die rommy

ist eine junge hündin, die urlauber irgendwo aufgelesen + bei sich aufgenommen haben, um für sie ein zuhause zu finden - dies gelang ihnen nicht + dann stand ihre abreise vor der tür -

rommy ist um die 4 monate alt, hat einen rumänischen heimtierausweis + kam schon tollwutgeimpft - sie ist eine ganz liebe, anhängliche + - wie ich finde - superschöne hündin -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

aufgrund einiger nachfragen + der tatsache, daß ich faramir als patient in der krankenstation erwähnte + seine genesung aber nicht - möchte ich dies nun nachholen -

faramir hat sich ein zweitesmal berappelt, läuft wieder + was für uns der absolute indikator bei ihm ist - sein appetit ist wieder vollständig vorhanden - eigentlich hat er sich nach seinem kollaps sogar verdoppelt + ich muß ihn nun beim füttern anbinden, weil er seinen napf in null komma nix leerfuttert + dann andere von ihrem wegdrängelt...

hier links ist er nämlich grad auf dem weg zum nächsten napf, der lümmel -

faramir eiert hier so durch die gegend, hat seine festen stammplätze, auf denen er abhängt + das geschehen hier im auge behält -

ist ihm nach gesellschaft, tippelt er los + ´stürzt´ sich ins geschehen - manchmal kann man das wortwörtlich sagen; er ist echt wackelig auf den beinen + grad der schnee + das eis sind für seine standfestigkeit gar nix - so manches mal hab ich gesehen, wie er mit vorder- + hinterbeinen nach rechts + links weggegräscht ist - plöpp, dann liegt er auf dem bauch, kommt aber schon noch allein wieder hoch -

faramir ist ein sehr alter herr mit vielen körperlichen beschwerden - teilweise altersbedingt, teilweise durch sein gesamtes leben verursacht - wir betrachten ihn nicht als genesen - er hat es einfach erneut geschaftt!

 

 

 

 

 

 

 

 

sorgen bereiten uns momentan die beiden kleinen welpen szundi + kormos - beide schwächeln sehr, essen nix, übergeben sich + haben verdächtigen durchfall -

ihre schwester pocak hingegen scheint gesund zu sein + weiß nicht wohin mit ihrer energie + lebenslust -

klar macht sich auch tibi besonders große sorgen, hat er sie doch alle drei aufgezogen -

seit heute sind sie in der praxis, wo wir sie es wärmer haben + wir sie besser versorgen können -

übrigens anja, tibi wie wir alle sind vollauf begeistert über die geile wärmelampe, die du mitgegeben hast!!

 

 

 

 

 

 

 

 

was noch - ahja - die kleine dora, unsere jüngste  tierheimbewohnerin - geht nun ab + an tatsächlich ihre eigenen wege + ist also auch mal außerhalb der hütte zu sehen - wir haben sie ihrer mutter lady täglich einmal mit überlistung entführt + sie mal an die luft + das licht gesetzt, fernab der fängen ihrer mum, die ihr keinen schritt nach draußen erlauben wollte -

 

lady ist nun scheinbar etwas lockerer geworden + dora darf also allein + unbehelligt mal umherlaufen + schauen, wie ihre kleine welt grad so aussieht -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

unser teleinject betäubungsblasrohr ist tatsächlich angekommen -

meli konnte es kaum fassen + ist mit der kamera losgelaufen, um die übergabe zu fotografieren -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

johanna empfing also freudestrahlend das langersehnte blasrohr -

und weil ich weiß, daß johanna spaß versteht + auch darüber lachen kann, erzähl ich euch, daß ich lachend am boden lag, als ich die fotos gesehen habe - der ups mann ist außergewöhlich groß + johanna ist außergewöhnlich klein - praktisch etwas größer als das blasrohr...

auch tibi war begeistert - tief in seinem inneren ist er ein jäger, behaupte ich - er ist auf jeden fall umgehend mit dem ding losgezogen - troja/trogery sollte betäubt werden, um sie durchzuchecken + zu impfen - das war direkt eine lehrsame + lustige aktion - troja lief nämlich aus der schußlinie + caspita dummerweise rein + lag auf einmal platt auf dem boden, alle 4e von sich gestreckt wie ein frosch + ziemlich dumm aus der wäsche guckend -

hm, glück im pech - caspita brauchte eh dringend eine zahnop + ist dann mit vielen weniger wieder aufgewacht - dafür gibts jetzt lecker dosenfutter -

troja ist  bei dieser nummer übrigens zufällig in die krankenstation geflüchtet, wo meli sie festsetzen konnte - sie ist nun geimpft + muß sich dort leider ein paar tage von uns zwangsstreicheln lassen, was sie über sich ergehen läßt, aber noch obergruselig findet - immerhin, nach einem tag sprang sie wenigstens schonmal nicht mehr panisch hin + her, sondern wartete, was nun geschehen würde + sie hält sich auch schon außerhalb der hütte auf, wenn man zu ihr reinkommt -

 

marci + micki werkeln weiter - hier eins ihrer projekte - das ist jetzt nicht nur winddicht + gemütlich, sondern obendrein noch richtig schick in dieser holz-alukombination -

hütte vorher                                                                                                                          hütte nacher

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

puh, soweit für dieses- + bis zum nächstenmal -

 

 


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