Einsatz in Rovinari – mit täglichen Updates

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Einsatz in Rovinari und Umgebung 

Heute Morgen ist ein Team bestehend aus Tina, Johanna, Ida und Leo in Rovinari angekommen. Gleich zu Beginn ihres Aufenthalts steht der Besuch bei Madalin an – einem engagierten, privaten Tierschützer, der in der weiträumigen Umgebung von Rovinari tätig ist.

Während ihres Aufenthalts wird in Zusammenarbeit mit dem Tierarzt des örtlichen Tierheims eine kleine Kastrationsaktion durchgeführt. Der Hund auf dem Bild ist ein unkastrierter Rüde des Nachbarn der Übernachtungspension, der im Rahmen dieser Aktion kastriert wird.

Diesen Bericht werden wir regelmäßig aktualisieren. Neue Informationen findet ihr jeweils mit einem Hinweis auf der Startseite und am Ende dieses Berichts.

13.04.2025 14:40

Der Besuch bei Madalin ist abgeschlossen. Es war berührend zu sehen, wie innig sein Verhältnis zu seinen Schützlingen ist – selbst die scheuen Tiere schenken ihm ihr Vertrauen. Die Zaunanlage bedarf einer gründlichen Überarbeitung. Morgen werden 7 Hunde zur Kastration gebracht. Auch im Umfeld von Madalin besteht weiterer Unterstützungsbedarf. Wir werden uns beraten und nach Möglichkeiten der Hilfe suchen.

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Anschließend fuhr das Team zum Tierheim Tierheim in Rovinari – viele neue, aber auch vertraute Gesichter wurden dort begrüßt.

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14.04.2025 14:00

Heute Morgen waren unsere Mädels gemeinsam mit Madalin im Einsatz: Unter anderem konnten sie eine scheue Hündin am Bahnhof sichern – ein Ort, von dem morgen weitere Hunde zur Kastration gebracht werden sollen. 3 Mal fuhren sie los und kamen mit Hunden zur Kastration zurück.

Anschließend gingen sie wieder ins Tierheim, um nach den Hunden zu schauen. Neue Hunde kennenlernen und bei vertrauten Hunden einen Eindruck vom aktuellen Befinden gewinnen. Jeder Tag bringt neue Begegnungen, neue Aufgaben – und wir sind froh, dass wir vor Ort helfen können.

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15.04.2025 6:30

Am gestrigen Nachmittag machte sich unser Team auf den Weg zu einer befreundeten Tierschützerin, etwa 20 Kilometer außerhalb von Rovinari. Sie ist uns eine wertvolle Partnerin  durch ihre tatkräftige Hilfe bei vielen unserer Kastrationsaktionen. Wir möchten sie bei der Vermittlung einiger ihrer Schützlinge unterstützen. Also hieß es: Kamera zücken, Charaktere beobachten, Namen notieren, Geschichten sammeln.

Doch ganz nebenbei lief natürlich auch der Alltag weiter: Die Hunde, die im Rahmen der laufenden Kastrationsaktion operiert worden waren, wollten wieder zurück auf ihre gewohnten Plätze – alles musste organisiert, abgestimmt, begleitet werden.

Und auch wenn die Tage lang und oft anstrengend sind, endet der Einsatz für unser Team nicht mit der Rückkehr zur Unterkunft: Wenn noch ein bisschen Energie übrig ist, werden abends Fotos sortiert, Daten aufbereitet, Eindrücke ausgetauscht – denn all das ist die Basis für weitere Hilfe.

15.04.2025 20:15

Ein weiterer Tag im Zeichen der Kastrationen

Auch heute war das Team wieder unterwegs, um Hunde zur Kastration zu bringen – eine Aufgabe, die uns so grundlegend erscheint und doch jedes Mal mit viel Aufwand und Herzblut verbunden ist. Erneut verlief der Einsatz erfolgreich auf dem Gelände in Bahnhofsnähe, wo bereits am Vortag Streuner eingefangen werden konnten. Dank der guten Zusammenarbeit im Team, gelang es, weitere Tiere sicher einzufangen.

Am Abend, nach überstandener Operation und der nötigen Erholungszeit, wurden die Hunde wieder an ihre angestammten Plätze zurückgebracht. Es sind diese stillen Momente – wenn ein Hund, der einen nicht kennt, den man einfangen musste, eben noch betäubt und verwirrt, sich trotzdem noch den Bauch kraulen lässt und mit einem Schwanzwedeln sein Vertrauen schenkt.

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Zwischen dem Hin- und Herbringen der Hunde nutzten Tina, Johanna, Leonie und Ida die verbleibende Zeit im Tierheim, um sich ein wenig intensiver mit einigen Hunden zu beschäftigen. Einer von ihnen ist Ulfie, ein junger Rüde, der sich im Zwinger förmlich unsichtbar macht, geduckt und eingekeilt zwischen Hütte und Wand – bloß nicht auffallen.

Ulfie bekam ein Geschirr angezogen. Nach zehn Minuten Zuwendung außerhalb des Zwingerbereichs und Lärm veränderte sich sein Ausdruck, er wurde neugieriger, seine Haltung lockerer, und am Ende war ein deutlich fröhlicherer junger Hund aus ihm geworden. Auf dem Bild links ist Ulfie zu sehen, an der Seite von Dani. Auch Wilma und Erla zeigten heute bemerkenswerte Fortschritte. Obwohl sie noch nie zuvor ein Geschirr getragen hatten, meisterten sie die neue Erfahrung sehr gut.

16.04.2025 17:00

Heute führte der Weg des Teams in ein bekanntes, aber immer wieder beeindruckendes Gebiet: in die ehemalige Mine außerhalb von Rovinari. Dort leben seit Jahren zahlreiche freilebende Hunde, die regelmäßig im Rahmen unserer Arbeit mit Futter versorgt werden. Verschiedene Personen vor Ort kümmern sich im Auftrag von BrunoPet kontinuierlich um die Tiere.

Mit Futter beladen und dem Blick offen für neue Gesichter, machten sich Leonie und Johanna auf die Suche nach unkastrierten Hunden. Zu unserer Freude zeigten sich heute jedoch vor allem Hunde mit Ohrmarken – ein Zeichen dafür, dass sie bereits im Rahmen früherer Kastrationsaktionen versorgt wurden. Es ist ein gutes Gefühl, zu sehen, dass die kontinuierliche Arbeit Wirkung zeigt.

Es wurden einige Hunde, die heute kastriert werden sollten, zum Tierarzt gebracht. Danach stand ein weiterer Punkt auf der Liste: Eine neue Ladung Trockenfutter wurde eingekauft, um den Bedarf in den nächsten Tagen decken zu können.

Tina und Ida besuchten erneut das Tierheim. Wie immer, wenn Zeit bleibt, wurden Spaziergänge mit einzelnen Hunden unternommen. Der direkte Kontakt hilft dabei, auch scheue Hunde besser kennenzulernen und einzuschätzen.

Den Abschluss des Tages bildet ein Besuch bei einer weiteren hilfesuchenden Tierschützerin in der Umgebung. Dort gab es neben dem persönlichen Austausch auch Gespräche über mögliche Vermittlungshilfen für einige ihrer Schützlinge.

17.04.2025

Auch heute war das Team wieder unterwegs, um Hunde für die Kastration einzufangen. Diesmal ging es in besonders abgelegene, verwachsene und schwer zugängliche Ecken. Wie zu erwarten war, gestaltete sich das Einfangen entsprechend schwierig: scheue Tiere, verwinkelte Gelände und wenig Bewegungsspielraum machten den Einsatz zu einer echten Herausforderung.

Zum Glück war Madalin wieder mit dabei – wie immer ein ruhiger, einfühlsamer Begleiter mit sicherem Gespür, schneller Reaktion und viel Mut. Es ist beeindruckend, wie er sich in solchen Situationen bewegt – geschickt, aber niemals hektisch, mit viel Herz und einem bemerkenswerten Draht zu den Hunden. Ein Naturtalent durch und durch.

Trotz aller Umstände konnten bei dieser eher spontan organisierten Kastrationsaktion mit dem Tierarzt des Tierheims insgesamt 19 Hunde kastriert werden. Die große, geplante Kastrationsaktion wird dann im Mai stattfinden, doch jeder einzelne Hund, der versorgt werden konnte, zählt.

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Im Anschluss besuchte das Team weitere Menschen in der Region, die sich für Hunde einsetzen. Leider gab es dabei eine ernüchternde Begegnung: Eine Frau, die offenbar eine kaum zählbare Zahl an Hunden beherbergt. In diesem Fall können wir als Tierschutzverein nicht mit unseren Mitteln helfen. Hier muss von behördlicher Seite den Hunden geholfen werden. Wir stehen mit unseren Tierschutzpartnern vor Ort in Kontakt und beraten das Vorgehen.

Noch sind nicht alle heute kastrierten Hunde an ihre gewohnten Plätze zurückgebracht – es wird spät, bis die letzte Rückfahrt abgeschlossen ist. Morgen treten Ida, Leonie, Johanna und Tina ihre Rückreise nach Deutschland an. Ihr Einsatz in Rovinari und Umgebung war geprägt von intensiven Tagen, schwierigen Entscheidungen, berührenden Begegnungen und vielen Kilometern Autofahrt.

Wir bedanken uns herzlich für eure Aufmerksamkeit und eure Unterstützung, ohne die solche Einsätze nicht möglich wären. Gemeinsam mit euch konnten wir in diesen Tagen viel bewegen. Danke, dass ihr an unserer Seite seid!

Ein paar Eindrücke der letzten Tage

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Die üblichen Blessuren

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Coming soon 🙂

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Verwendungszweck Rovinari

2 thoughts on “Einsatz in Rovinari – mit täglichen Updates

  1. Ich finde es großartig, daß Sie auch das Tierheim von Rovinari und auch Madalin sowie die Cariera-Poiana-Hunde unterstützen. Dabei helfe ich besonders gern.

  2. Ihr seid die Besten! Freue mich sehr über Euren Einsatz! Betrag ist unterwegs an Euch. Liebe Grüße von Euren ehemaligen Schützlingen Tami, Jomera (Gomera), Josefinchen (Viveka) und Nika (Rapunzel) LG Bianca

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