Inchi sucht ihr Zuhause

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Inchi, der Hund aus der Tüte

Update: Inchi hat ein Zuhause gefunden 🙂

Inchi hatte einen denkbar schlechten Start in ihr Leben. Wenige Wochen alt, wurde sie in einer Tüte am Feldrand gefunden. Gesundheitlich in einem schwierigen Zustand, völlig unterernährt, verlaust, verfloht kam sie mit einem weiteren Welpen ins Tierheim. Hier brauchte sie etwas Zeit um anzukommen, zu Kräften zu kommen, Parasiten los zu werden die sie an einer gesunden Entwicklung hindern konnten.

Inchi kommt auf ihre Pflegestelle

Von nun an sollte es nur noch aufwärts gehen für Inchi. Anfang Juli konnte sie zu uns auf die Pflegestelle nach Werne ziehen.

Schwer beeindruckt mussten wir sie aus ihrer Box heben. Sich unsichtbar machen wäre wahrscheinlich ihre Strategie gewesen.

Aber jetzt gibt es kein Zurück mehr. Ab jetzt heißt es sich im neuen Umfeld zurechtfinden, anpassen und Ängste überwinden.

Von den ersten Tagen bis heute hat Inchi sich sehr schön entwickeln können.

Sie ist ein eher unsicherer Hund der es sehr zu schätzen weiß, wenn man ihr mit Leine oder Box den Weg vorgibt. In den ersten Tagen brauchte sie unseren Hausleinen-Faden und auch die Gartenleine war immer an ihrem Geschirr.
Hatte sie doch immer die Idee erst mal zu verschwinden wenn Mensch etwas von ihr wollte. Heute, knapp 4 Wochen später ist das Geschichte. Inchi bewegt sich im Haus sicher, läuft mir gerne hinterher oder ist ganz nah bei mir. Ob bei der Arbeit im Homeoffice oder abends beim Chillen mit der Familie.

Überhaupt kann sie jetzt schon „ganz viel“. Was? Nun, sie verrichtet alle ihre Geschäfte zuverlässig draußen, geht super gerne in der Natur spazieren, fährt brav im Auto mit, bleibt auch mal lieb alleine wenn es nötig ist. Sie weiß sich zu benehmen im Haus. Stellt nicht unser Leben auf den Kopf, sondern ist da und fügt sich ein. Das in der Regel sehr leise und freundlich.

Mit anderen Hunden versteht sie sich ausgezeichnet.

Unsere Hunde helfen ihr, wenn es mal wieder unheimlich wird. Sie schaut sich ab wie die Dinge gehen könnten und kann sich schneller überwinden. Wie kann man Inchi beschreiben? Wir sehen in ihr ein sensibles Wesen, das für alles einfach etwas mehr Zeit braucht. Aggressiv hat sie sich hier nie gezeigt. Wenn es unheimlich wird ist ihre Devise abtauchen. Hat man Zeit und Geduld für sie, ist sie ein eher unkomplizierter Charakter. Schließt sich ihrem Menschen gerne an, kann mit den Hunden der Pflegestelle chillen oder spielen. Beim Spielen darf es aber auch nicht zu ruppig zugehen, auch dabei ist sie eher zurückhaltend unterwegs.

Wie sollte Inchis zukünftiges Zuhause aussehen?

Inchi sollte in ein eher ruhiges Umfeld ziehen. Ein überschaubares Leben mit nicht ständig neuen Gegebenheiten.

Ein Häuschen oder eine Wohnung mit kleinem Garten wären auch toll. Ihre Menschen sollten Zeit und Geduld für sie mitbringen. Nicht etwa, weil sie „erzogen“ werden muss, sondern weil sie diese Zeit braucht um Vertrauen zu fassen. Hat man das, ist sie sehr eng bei ihren Menschen, schließt sich sehr schön an.

Ein weiterer Hund im neuen zuhause wäre sicher toll, es geht aber auch ohne.

Nette, einfühlsame Menschen sind Inchi wesentlich wichtiger als ein weiterer Hund.

Es sollte bedacht werden, dass Inchi sicher mal um die 30kg wiegen wird und ihre Menschen ihr auch dann noch körperlich gewachsen sein sollten.

Inchi – Hündin