
Gemeinsam für eine nachhaltige Lösung
Vom 9.-11.Mai fand eine weitere Kastrationsaktion in Rovinari und Umgebung statt. Gemeinsam mit einem erfahrenen Team von Tierärzten, sowie engagierten lokalen Tierschützern waren wir wieder aktiv, um das Leid der Straßenhunde langfristig zu verringern.
Kastrationen sind der einzig wirksame Weg, dem Elend auf den Straßen zu begegnen. Jeder Operation verhindert ungewollten Nachwuchs und damit unzählige Leben voller Hunger, Krankheit, Gefahr und Ausgrenzung. Das Leben auf der Straße ist mehr als hart, in den überfüllten Tierheimen ebenso. Die Kontrolle der Population erreicht man nicht durch die Rettung einzelner Hunde, sondern durch die Verantwortung, neues Leid erst gar nicht entstehen zu lassen.
Natürlich helfen wir auch notleidenden Hunden, das ist und bleibt ein weiterer Bestandteil unserer Arbeit. Aber seien wir ehrlich, wir können nur einem Bruchteil an Hunden helfen, die auf sich gestellt auf der Straße leben oder in überfüllten Zwingern ausharren müssen. Aber auch flächendeckende Kastrationsaktionen in regelmäßigen Abständen brauchen Zeit, Engagement, Geduld … und Geld. Immer wieder stoßen wir auf Unverständnis, wieso wir Mittel in Kastrationen investieren, wo doch vielerorts nicht einmal die Grundversorgung gesichert ist. Die Wahrheit ist, wir können nicht alle Probleme lösen. Aber wir können Verantwortung übernehmen, dort, wo es langfristig etwas verändert. Das Elend lässt sich nicht einzeln wegretten, aber es lässt sich verhindern – durch Kastrationen!
Durch unser Netzwerk Rovinari haben wir eine Vertrauensbasis auf Augenhöhe geschaffen, wir arbeiten alle mit dem gleichen Verständnis im Tierschutz für die Hunde. Unsere Kastrationsaktionen sind keine Einzelmaßnahmen, sie sind Teil eines langfristigen Engagements. Jede helfende Hand, jede Spende, jede geteilte Information macht einen Unterschied.

252 Tiere konnten im Rahmen der Kastrationsaktion in Rovinari und Umgebung kastriert werden. Auch wenn wir ursprünglich mit einer etwas höheren Zahl gerechnet hatten, betrachten wir das Ergebnis als einen weiteren Erfolg.
Anders als in den vorherigen Aktionen konnte ein Fängerteam von BrunoPet diesmal nicht vor Ort sein. Diese logistische Herausforderung wurde bei der Planung durch die Verantwortlichen des Tierheims nicht vollständig einkalkuliert. Um so bemerkenswerter ist der Einsatz der lokalen Tierschützer, die mit enormen Engagement und Kreativität dafür gesorgt haben, dass trotzdem viele Tiere rechtzeitig zur Kastration gebracht werden konnten. Ohne diesen unermüdlichen Einsatz wäre die Aktion in dieser Form nicht möglich gewesen.
Jede Kastration zählt, 252 Tiere die künftig keinen unerwünschten Nachwuchs mehr zur Welt bringen. Das sind tausende Leben, die erst gar nicht ins Elend geboren werden. Dank eurer Unterstützung haben wir einen weiteren Schritt hin zu nachhaltigem, lokal verankertem Tierschutz in der Region getan.









