
In diesem Bericht erzählt Nandi von Justice for Animals von seiner Arbeit vor Ort, den Herausforderungen im Tierschutz und davon, wie das Kastrationsprojekt dazu beiträgt, die Situation für Straßentiere langfristig zu verbessern:
Seit der Eröffnung unserer eigenen Tierklinik können wir uns mit voller Kraft unserem Kastrationsprojekt widmen. Monat für Monat führen wir eine beeindruckende Zahl an Operationen durch – allein im Juli waren es über 100 Eingriffe. Besonders erfreulich ist, dass rund 30 % davon streunenden Katzen und Hunden zugutekamen.
Unsere Arbeit endet jedoch nicht mit der Kastration. Die Tiere werden von unserem Verein medizinisch versorgt und anschließend wieder in ihre gewohnte Umgebung zurückgebracht. Falls Verletzungen oder andere gesundheitliche Probleme festgestellt werden, behandeln wir diese selbstverständlich ebenfalls. Zudem werden die Tiere regelmäßig entwurmt und gegen Parasiten versorgt. Viele Hunde aus benachteiligten Gemeinden konnten wir bereits in unser Programm aufnehmen. Durch eine Ohrmarkierung ist jederzeit erkennbar, welche Tiere bereits kastriert wurden – ein wichtiger Beitrag für eine nachhaltige und effektive Bestandskontrolle.

Unser Kastrationsprojekt wird derzeit ausschließlich durch das Engagement unseres Teams und die großzügige Unterstützung des Freundeskreis BrunoPet e.V. ermöglicht. Für diese wertvolle Hilfe sind wir von Herzen dankbar, denn sie macht unsere tägliche Arbeit überhaupt erst möglich.
Dr. Emőke ist seit vielen Jahren davon überzeugt, dass flächendeckende Kastrationen der nachhaltigste und zugleich tierfreundlichste Weg sind, die Zahl der Streunertiere langfristig zu reduzieren. Schon lange bevor sie ihre eigene Klinik eröffnen konnte, führte sie diese Eingriffe zu einem symbolischen Preis durch, um möglichst vielen Tieren helfen zu können.
Heute nehmen zahlreiche Tierhalter unser Angebot in Anspruch und tragen damit aktiv zum Tierschutz bei. Jeder einzelne Eingriff verhindert zukünftiges Tierleid und hilft, die Zahl ungewollter Welpen und Kätzchen nachhaltig zu verringern.
Obwohl unser Engagement nicht überall auf Zustimmung stößt und wir mit unserem Einsatz auch auf Gegenwind, unter anderem von anderen Tierarztpraxen, treffen, lassen wir uns davon nicht entmutigen. Unser gemeinsames Ziel bleibt unverändert: das Wohl der Tiere und eine nachhaltige Verbesserung ihrer Lebenssituation.
Mit Leidenschaft, Erfahrung und großem Engagement setzen wir uns Tag für Tag dafür ein, Tieren in Not eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Jeder kastrierte Hund und jede kastrierte Katze ist ein weiterer Schritt hin zu einer Zukunft mit weniger Leid und mehr Chancen für Tiere in Not.
Die Arbeit von Dr. Emőke, Nandi und dem Team von Justice for Animals zeigt: Nachhaltiger Tierschutz beginnt mit Verantwortung und Vorsorge. Jede Kastration ist ein wichtiger Schritt, um den Kreislauf von Leid, Krankheit und unkontrollierter Vermehrung zu durchbrechen.

Helft uns, Tierleid zu verhindern
Damit wir diese wertvolle Arbeit fortsetzen können, sind wir auf Unterstützung angewiesen. Mit deiner Spende ermöglichst du Kastrationen, medizinische Versorgung und eine bessere Zukunft für Hunde und Katzen, die sonst keine Hilfe hätten.
Gemeinsam können wir viel bewirken – für jedes einzelne Tier und für eine langfristige Verbesserung der Situation der Straßentiere.
Verwendungszweck: Kastrationen
Freundeskreis Bruno-Pet
IBAN: DE75 5935 1040 0007 1052 08
BIC: MERZDE55XXX
Ein herzliches Dankeschön von uns allen 🙂