Wanaka befindet sich seit 21.02.2026 auf einer Pflegestelle in 55218 Ingelheim Bei Interesse kontaktiere gern ihre Pflegestelle telefonisch oder gerne auch per WhatsApp unter: 01573 5225595 oder füll das Kontaktformular aus.

Update der Pflegestelle vom 19.03.2026
Wanaka ist bereit für neue Abenteuer:
Unsere Wanaka hat sich innerhalb ihres „Rudels“ zu einer zuckersüßen, fröhlichen und aufgeweckten Begleiterin entwickelt.
Wie schon erwähnt fährt sie gerne im Auto mit und ist größtenteils umweltsicher. Man kann sie also schon viel mitnehmen.
Selbst ein Cafébesuch war für sie entspannt: Sie zeigte sich unbeeindruckt, legte sich nach eine kurzen Zeit ruhig ab und ließ sich weder von der Umgebung noch von anderen Hunden aus der Ruhe bringen. Hundebegegnungen meistert sie draußen, wie auch in Rumänien, mit wirklich schöner Kommunikation. Wanaka kann gut einschätzen, wer Lust auf Spiel hat, und akzeptiert ebenso souverän, wenn das Gegenüber kein Interesse zeigt. Je nach Spielpartner kann es dabei auch mal etwas wilder werden.
Spaziergänge liebt sie sehr und auch längere Runden sind für sie kein Problem. Trotzdem ist sie kein überdrehter Hund und kommt genauso gut damit zurecht, wenn es einmal ruhiger zugeht.
Grundkommandos wie Sitz, Platz, Komm, Körbchen sowie das Laufen an der Leine werden fleißig geübt und klappen schon richtig gut. Man merkt deutlich, dass Wanaka gefallen möchte und mit Freude lernt.
Im Kontakt mit Menschen ist sie anfangs eher zurückhaltend. Gibt man ihr jedoch die nötige Ruhe und Zeit, sie von sich aus kommen zu lassen, siegt die Neugier und sie möchte den Menschen dann auch kennenlernen. Im Büro kommt sie mittlerweile auch mit den Kollegen gut zurecht.
Apropos Büro und Homeoffice: Auch das funktioniert inzwischen prima. Wanaka hat gelernt, dass sie während der Arbeitszeit nicht dauerhaft bespaßt wird, und nimmt das entspannt an. So ist konzentriertes Arbeiten problemlos möglich. Sie ist eine wirklich angenehme Büropartnerin.

Update der Pflegestelle vom 05.03.2026
Wanaka lernt schnell, macht schöne Fortschritte, doch manchmal steht sie sich mit ihrer eigenständigen Art noch selbst im Weg. Sie wirkt freiheitsliebend, braucht aber dennoch Nähe und Anschluss. In ihrem vertrauten Umfeld zeigt sie sich sehr anhänglich und sucht viel Nähe zu ihrer Bezugsperson, orientiert sich stark an ihren Menschen. Fröhlich folgt sie einem überall hin. Was bitte schön ist „Alleinbleiben“ oder im Körbchen schlafen, wenn das Leben sich in verschiedene Räume verlagert. Im Tierheim hatte sie zur Beschäftigung ihre Hundegruppe mit den sie sich auspowern konnte. Genau deshalb glauben wir, dass ihr ein souveräner Ersthund guttun würde.
Sie war bereits mehrmals mit im Büro. Auch dort zeigte sie kleine Unsicherheiten. Mit einem Kollegen war sofort alles wunderbar, andere hielt sie lieber auf Abstand. Sie ist noch kein Hund, der freudestrahlend auf jeden Menschen zuläuft oder sich einfach von jedem Fremden anfassen lässt. Doch auch hier macht sie Fortschritte und inzwischen bewegt sie sich freier, beginnt zu spielen und zeigt, dass sie immer mehr auftaut. Gerne bestimmt sie die Geschwindigkeit der Kontaktaufnahme.
Wirklich schön ist, dass sie von Anfang an stubenrein war. Außerdem fährt sie sehr gerne Auto, läuft fröhlich wedelnd darauf zu, kann es kaum erwarten in die Box zu springen. Ausflügen, Wanderungen oder Outdooraktivitäten steht also nichts im Weg. Sie zeigt sich freundlich und den ihr vertrauten Menschen liebevoll zugewandt. Sie ist ein großer Fan von Streicheleinheiten. Man kann sie überall anfassen und auch die Fellpflege genießt sie.
Ihr Verhalten bestätigt vieles, was man von ihren Huskyanteilen erwarten würde. Sie fühlt sich am wohlsten, wenn sie viel Kontakt zu ihrer Bezugsperson bekommt, wenn sie körperlich und geistig ausgelastet wird (Schnüffelspiele, Suchspiele, auch rennen würde sie sehr gerne mehr) und nicht zu viel allein bleiben muss. Jagdverhalten jedoch hat sie noch nicht gezeigt, sie arbeitet beim Spazieren gehen aber viel mit der Nase.
Welche Menschen können wir uns für Wanaka vorstellen?
Sportliche Leute, die einem anfänglich unsicheren Hund Anlehnung und Stabilität geben können. Menschen, die ihr die Zeit schenken, die sie braucht, um anzukommen und Vertrauen aufzubauen. Erfahrung mit huskytypischen Eigenschaften wären sicherlich ein großer Vorteil. Und vielleicht auch Interesse an gemeinsamen Aktivitäten wie Canicross, Trekking, Wandern oder sogar Suchhundesport wie Mantrailing. Wir können uns vorstellen, dass sie nach Eingewöhnung ein super Partner dafür wäre.

Update aus der Pflegestelle vom 23.02.26
Wanaka ist am Abend des 21.02. bei uns angekommen und beginnt nun Schritt für Schritt, ihre neue Umgebung kennenzulernen. Es fühlt sich bei ihr an wie „gehen zurück zum Start” und sie zeigt sich auch bei uns wie am Anfang in Rumänien als zartes Wesen, was noch sehr verunsichert ist. Beim ersten Spaziergang versuchte sie sich aus der Leine zu befreien, da sie das Prinzip dahinter noch nicht versteht. Momentan braucht Wanaka daher eine ruhige und unterstützende Hand, die ihr zeigt, dass ein Spaziergang nichts Gefährliches ist.
Menschen, die hinter ihr laufen, überfordern sie im Moment noch, und auch zu viel Trubel kann sie schwer einschätzen. Selbst vor anderen Hunden versucht sie aktuell noch zu flüchten, da sie vieles noch nicht einordnen kann.
In der Wohnung braucht sie noch Unterstützung um richtig zur Ruhe zu kommen. Von einer ausgeglichenen Person lässt sich bislang sehr gut führen und regulieren.
Aktuell möchten wir ihre Entwicklung aufmerksam beobachten, um richtig einschätzen zu können, welche Art von Menschen und Umfeld später gut zu ihr passen werden. Ebenso bleibt abzuwarten, ob und in welchem Ausmaß ihre Husky‑Gene noch Einfluss auf ihr Verhalten nehmen. Deshalb können wir momentan weder etwas Zuverlässiges über ein mögliches Jagdverhalten noch über ein ausgeprägtes Laufbedürfnis sagen. Aufgrund der Erfahrungen bezüglich ihrer Entwicklung in Rumänien, erhoffen wir aber schon bald, dass sie ihre Stabilität wiederfindet – und wieder zu jener „Lebensfreude pur“ zurückkehrt, die in ihr steckt.
Unser Eindruck über Wanaka
Wanaka wurde von Madalin an einer viel befahrenen Landstraße gefunden. Sie lag zusammengekauert, zitternd und völlig durchnässt dort. Sie wurde scheinbar dort ausgesetzt, denn in unmittelbarer Nähe lebt eine Hundegruppe, die von ihm versorgt wird und zuvor wurde sie dort nie gesehen. Kurz nach Aufnahme erkrankte Wanaka schwer an Parvo. Sie kämpfte tapfer und überlebte.
Wanaka ist die Lebensfreude pur! Nichts erinnert mehr an das zarte, zitternde Wesen im Straßengraben oder an das von Parvo schwer gezeichnete Mädchen.
Wanaka ist eine aufgeschlossene, freundliche und aktive junge Hündin, die sehr gerne im direkten Kontakt mit ihren Menschen steht. Fröhlich begleitete sie uns, bei unserem Besuch, auf Schritt und Tritt. Jede Gelegenheit nutzte sie um Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten zu erhaschen. Menschen sind ihr sehr, sehr wichtig!
Aber genauso liebt sie es mit Artgenossen ausgelassen zu spielen und so richtig Gas zugeben. Sie zeigte sich gut in ihrer Kommunikation mit den Hunden in ihrer Gruppe, wie auch wenn es einen Ausflug zu den Nachbarn gab. Wie weiß sich mit Respekt und Feingefühl den älteren Semestern zu nähern und die gleichaltrigen zu einem wilden Fangspiel einzuladen.
Wanaka ist rundum ein feines Mädchen anschmiegsam, neugierig, bewegungsfreudig.
Sicher wird sie eine tolle Begleiterin und Freundin im Alltag ihrer Menschen werden!




























