24 Hunde unterwegs nach Deutschland (05.07.2025)

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Manchmal erwischt man sich dabei, sich zu fragen, welche Hunde einem in den Tierheimen in Rumänien eigentlich am meisten „leid“ tun. Auch nach 15 Jahren Auslandstierschutz poppt diese Frage immer wieder bei mir auf. Sind es die Alten, die gerade im Winter arthrosegeplagt nur schmerzerfüllt aufstehen können? Sind es die energiegeladenen Mittelalten. Die, die von der Straße weggefangen wurden, nicht wieder zurück dürfen und nun ein zweifelhaftes Leben hinter Gitter ertragen müssen? Sind es die Jungen, die noch gar nicht wissen in welch einer Welt sie gelandet sind? Dass sie überflüssig sind und auch als das betrachtet werden?

Man kommt zu keinem Ergebnis. Es ist für alle nicht schön, nicht lebenswert.

Was aber nochmal doppelt schlimm ist…wenn wir es nicht schaffen, die Junghunde in ihrer kritischen Lebensphase um die 16. Woche herum ausreisen zu lassen. Sind sie gerade noch lustig, offen, neugierig, bereit, die Welt kennenzulernen. So kippt diese Offenheit nach der benannten Woche oft in Skepsis dem Menschen gegenüber. Wir haben nicht die Kapazitäten die diese Hunde – die nicht zeitig ausreisen konnten – genau dann brauchen. Sie entwickeln sich schnell in die falsche Richtung. In eine Einbahnstraßenrichtung. Sie werden scheu, skeptisch, teilweise unanfassbar. Es ist immer sehr traurig und daher versuchen wir alles, um diesen Junghunden ein dauerhaftes Leben hinter rumänischen Gittern zu ersparen und sie früh genug auf die Reise zu schicken.

Inchi und Imzadi waren solche Kandidaten. Sie waren schon 1-2 Transporte zu lange im Tierheim. Es gab keine Pflegestellen und auch die deutschen Tierheime waren und sind voll.

Nun hat es aber Gott sei Dank für beide geklappt. Es gibt noch so 3-4 Kandidaten, die noch warten, aber zunächst einmal freuen wir uns für diese zwei.

–> (wir suchen für solche schüchternen Fälle auch immer händeringend nach geeigneten Pflegestellen – sprich uns gerne an)

Danke an dieser Stelle an die Adoptanten, die uns vertrauen und unsere Hunde adoptiert haben. An die Pflegestellen, die unseren Hunden einen Brücke sind und an unsere Kooperationstierheime, die dieses Mal wären: Tierheim Rüsselsheim, Tierheim Unternesselbach, & die Tierfreunde Münster.

Neben Inchi und Imzadi machten sich dieses Mal Lorre, Landon, Borzi, Burkusne, Kicsi, Noa, Lolita, Heini, Leja, Lennon, Dean, Dalida, Catana, Bambina, Whimsy, Milagro, Knut, Wilma, Jasper, Kaya, Lian und Dolly auf die lange Reise.

Damit wir auch weiterhin vielen Hunden in Rumänien helfen können, unterstützt uns bitte mit dem Kauf eines symbolischen Fahrttickets.

Ein Ticket kostet 25 Euro.

Alle Tickets wurden bereits gespendet, vielen Dank!

Spendenkonto:

Freundeskreis Bruno-Pet
Sparkasse Merzig-Wadern
BIC: MERZDE55XXX
IBAN: DE75 5935 1040 0007 1052 08
Verwendungszweck: Ticket für Hundename

oder über Paypal:
spenden (at) freundeskreis-bp.de

oder diesen Button

 

3 thoughts on “24 Hunde unterwegs nach Deutschland (05.07.2025)

  1. Was für ein wahrer, berührender Text. Das Lesen ist schon bedrückend, aber vor Ort sein … Puh, das ist schon deprimierend.

    Aufgrund meines Alters kann ich nur finanziell – aber immer mit Hoffnung und guten Gedanken – für die Tiere da sein und hoffe immer, dass der Kreis sich schließt, wenn jeder das tut, was er kann.

    In diesem Sinne, dafür an alle alles Gute !!!

    Herzliche Grüße
    Ursula Musius

  2. Hallo Ihr Lieben,
    ich habe soeben die Tickets für INCHI und IMZADI = 50 Euro auf Euer Konto überwiesen.

    Liebe Grüße

    und danke für Euere liebevolle Pflege für die Hunde

    Ingeborg Münster

    I

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