Unsere kleine Gheeny ist wieder da! (07.03.2011)

In den frühen Morgenstunden hat sich Gheenys Pflegefrauchen erneut in das Gebiet nach Witten aufgemacht, wo sie gestern mehrfach von Menschen gesichtet wurde. Um kurz vor vier Uhr stand Gheeny plötzlich vor ihr. Beide konnten es kaum glauben und Gheeny machte einen riesen Satz und rannte auf ihr Pflegefrauchen zu. Dann ging alles ganz schnell, die Hunde erkannten sich wieder und Gheeny sprang glückselig ins Auto. Jetzt liegt sie auf ihrem warmen Deckchen und geniesst die Ruhe, Wärme und Geborgenheit. Sie hat eine leichte Augenentzündung davon getragen und lahmt ein wenig. Sonst geht es ihr gut. Danke noch mal an alle, die mitgeholfen haben, Zettel verteilt haben und Sichtungen gemeldet haben.
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Happy End für Penelope (23.02.2011)

Das "Wunder" ist geschehen. Es hat sich am vergangenen Wochenende eine ganz tolle Interessentin für Penelope gemeldet. Sie hat Penny auch gleich noch am Sonntag in ihrer Pflegestelle besucht und hat sich von ihrer Scheuheit nicht einschüchtern lassen. Heute durfte Penny in ihr neues Zuhause umziehen und hat sich nach kürzester Zeit von einer ganz anderen Seite gezeigt. Sie war schon viel zutraulicher, lief an der Schleppleine im Garten (riesengroß) mit uns mit, hat sich neugierig im Haus umgeschaut und lag beim Kaffeetrinken doch einigermaßen entspannt bei uns am Tisch. Ich bin zuversichtlich, dass sich Penny in ihrem neuen Zuhause gut einleben und wohlfühlen wird. Wir sind überglücklich und sagen DANKE an ihr neues Frauchen!
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Der vierte Advent

Nee oder? Ich wollte mich gerade hinsetzen, als ich am Zaun zur Straße hin die Hunde aufgeregt herumlaufen sehe. Schon wieder, nicht das erste Mal an diesem Tag, was mich nichts Gutes erahnen läßt. Ich gehe raus auf die Straße, laufe die Strecke mit klopfendem Herzen ab in der Erwartung ein angefahrenes Tier zu finden, aber da war nichts. Ich spähe noch etwas in das Gestrüpp direkt am Zaun, aber das ist so dicht und keine Anzeichen, dass sich dort etwas befindet. Nach kurzer Zeit beruhigen sich die Hunde auch wieder. Am nächsten Morgen das gleiche Schauspiel, die aufgeregten Hunde am Zaun und da höre ich auch ein Jaulen. O.k., da muss ein Hund sein, ich bin aus dieser Ecke alles Mögliche gewohnt aber kein Jaulen. Ich gehe wieder auf die Straße, versuche mich an den Hunden hinter dem Gestrüpp zu orientieren. Ich kann sie nicht sehen, denn ein Gemisch aus Kletten, Brennesseln und anderem steht mannshoch vor mir. Durchatmen und ab in das Gestrüpp, was wird sich dort verbergen? Und dann sehe ich ihn, den Leopold, aufgeregt fiepend, unsicher was er tun soll. Langsam biege ich eine Pflanze nach der anderen aus dem Weg bis ich angekommen bin. Er zittert bis ich ihn vorsichtig berühre, ein Glück, er versucht nicht wegzukriechen. Vorsichtig ziehe ich ihn auf meinen Schoß und beginne ihn zu untersuchen. Leopold wird ganz ruhig und ich komme zu dem Ergebnis, dass ihm nichts fehlt, keine Macke, keine Schramme und beim Durchbewegen gibt er keine Laute von sich. Seine Zähne verraten mir, dass er gerade mal so 4-5 Monate alt ist, dafür ist er aber recht groß. Vor 2 Tagen wurde ein ähnlicher Junghund von den Hundefängern gebracht, sehr ähnlich. Ich kämpfe mich mit Leopold auf dem Arm zurück auf die Straße und bringe ihn direkt zu dem anderen Junghund, zu Gustav. Sofort begrüßen sie sich und fangen an zu spielen.
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Das 3. Lichtlein brennt

Die heutige Adventsgeschichte ist ein Bericht von Ingrid Weidig. Wie mag es einer jungen läufigen Hündin ergehen, die auf frei zugänglichem Gelände an einer zwei Meter langen Kette angebunden ist. Ihr einziger Schutzraum ist ihre Hütte, die sie zwar vor Wind und Wetter schützt, aber ganz sicher nicht vor aufdringlichen Rüden. Sie wird bedrängt, vergewaltigt und kann sich nicht wehren. Ich will es mir nicht weiter ausmalen ... Rund zwei Monate später bekommt sie Welpen, natürlich auch an der Kette. Sie säugt sie, pflegt sie, so gut es an einer kurzen Kette eben geht. Die Kleinen wachsen, krabbeln aus der Hütte heraus, wollen die Welt erkunden, nur ihre Mutter kann sie nicht begleiten, die Kette begrenzt ihren Radius auf 2 Meter. Sie kann sie nicht vor Gefahren warnen, nicht mit ihnen spielen oder ihnen die Hundesprache beibringen. Nach weiteren zwei Monaten werden die Babies weggenommen, die Mutterhündin bleibt alleine zurück. Bis sie erneut läufig wird. Die kleine zarte NINA OFELIA ist nur eine von vielen tausend Kettenhündinnen in Rumänien, die dieses Schicksal ein oder zweimal im Jahr durchleben. Ende April 2011 haben die rumänische Tierschützerin Loredana M. und sie am Ende eines Weges "entdeckt". Sie hatte zwei Welpen. Wir haben die Besitzerin ausfindig gemacht.
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Der 2. Advent und seine Geschichte

Auch wenn wir alle fleissig die Protestaktionen unterschreiben und den Atem anhalten was wohl geschehen wird, die Arbeit geht weiter. Als Nina und Carina zur Kastrationsaktion im Oktober in Miercurea Ciuc ankamen waren sie sichtlich angeschlagen. Ihre Reise zu uns führte über mehrere Orte wo sie bereits kastrierten und so erzählten sie von diesem Ort "des Grauens". Wir greifen sonst nicht zu so dramatische Bezeichnungen, doch hier findet es seine Berechtigung. Es handelt sich um ein städtisches... Ding in Sighisoara. Weder Tierheim, noch Auffanglager, noch irgendeine andere Bezeichnung können wir damit in Einklang bringen. Bis zu 25 Hunde sind dort zum Teil untergebracht, Zwinger für 25 Hunde gibt es nicht. Das sind keine Zwinger, das sind bestenfalls Käfige. Es gibt in Sighisoara auch das privates Tierheim der Asociatia ADA, welches vom bmt - Bund gegen Missbrauch der Tiere gefördert wird und in dessen Auftrag das Kastrationsteam sich in Sighisoara befand. Nina setzte sich nach dem Einsatz mit Petra Zipp vom bmt in Verbindung und schilderte den Sachverhalt. Wir waren uns alle einig, es muss etwas geschehen. Die Leitung des privaten Tierheims erklärte sich bereit die Hunde zu übernehmen, doch ihr Tierheim kämpft wie viele andere Tierheime Rumäniens gegen die Überfüllung. Es wurde ein Gespräch mit dem Bürgermeister geführt, um eine beständige Veränderung zu erreichen. Der bmt stellt die finanziellen Mittel zur Verfügung um vernünftige Zwinger aufzubauen und das zukünftige städtische Auffanglager wird von der Asociatia ADA überwacht. Um die Umsiedlung der Hunde aus dem städtischen.. in das private Tierheim zu ermöglichen haben wir uns bereit erklärt 15 Hunde aus dem Tierheim der Asociatia ADA zu übernehmen und nach Deutschland zu bringen. Constanze Haag und Anja Horch werden vor Ort bei der Umsiedlung der zum Teil sehr verstörten Hunde helfen. So können wir unseren Teil dazu beitragen, dass dieser Ort nicht länger in dieser Form existiert.
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Zum 1. Advent eine Geschichte

Weihnachtszeit, eine Zeit in der man sich besinnlich zeigt, rühig, andere mit Aufmerksamkeiten bedenkt, Geschichten erzählt und ein positives Gefühl vermitteln möchte. Es ist aber auch eine geschäftige Zeit, viele Termine, viel zu erledigen und zu besorgen. Auch wir wollten dieses Jahr die Zeit nutzen und Ihnen den Advent mit schönen Geschichten versüßen. Wir hatten hin und her überlegt, welche Hunde wir auswählen sollten. Der 1. Advent näherte sich und die erste Geschichte war noch nicht geschrieben. Am 22.11.2011 beschloss das rumänische Parlament die Tötung der Straßenhunde wieder zu legalisieren. Das, liebe Tierfreunde, läßt in uns leider keine vorweihnachtliche Stimmung aufkommen. Informationen hierzu finden Sie unter folgendem Link: http://www.bmt-tierschutz.de/index.php?Seite=51
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Jollys Happy End (15.08.2010)

Heute hat Jolly es geschafft. Nach über 7 Monaten auf ihrer Pflegestelle, nach zwei Operationen und viel Physiotherapie zieht sie heute in ihr neues Zuhause. Jolly wird dort Zweithund werden, sie wird ausserdem mit drei Katzen und einigen Kleintieren zusammen wohnen. Ihre neue Familie wollte gezielt einem Hund aus dem Tierschutz eine Chance geben und hat sich bei ihrer Suche spontan in Jollys lieben Blick verliebt. Wer kann es ihr verdenken? ;-) Jolly wird neben schönen Spaziergängen viel Spaß in der Hundeschule haben und weiterhin den belgischen Strand unsicher machen. Nochmal ganz lieben Dank an alle Spender und Spenderinnen, ohne Euch wäre es nicht möglich gewesen, dass Jolly jetzt ein so unbeschwertes Leben führen darf.
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BPchen Nora – Ihre Geschichte

Einige von euch haben Nora's Geschichte schon mitgekriegt. Die Maus ist ca. Juli 09 geboren, ist also jetzt ca. 10 Monate alt. Sie wurde mit verletztem Bein auf der Strasse in Rumänien gefunden und von einem Tierarzt operiert. Leider ist uns nicht bekannt, was für eine Verletzung sie hatte und die OP hat eher die Sache schlimmer gemacht als es geholfen hat...
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