Der Winter kommt…

Der Winter kommt mit großen Schritten auf uns zu und unsere Wintervorbereitungen laufen auf Hochtouren. Wir haben Feuerholz, neue Hütten und jede Menge Stroh bestellt und gelagert. Viele Wetterschutzbereiche wurden erneuert, vergrößert und verbessert. Es fehlt noch der neue Kies in den Zwingern. Zwar wird auch über das Jahr immer wieder mal Kies nachgefüllt, aber zum Winter muss überall eine gute Schicht drin sein. Diese Vorbereitung ist vor allem für die Tauzeit zum Winterende wichtig. Mit Schrecken erinnern wir uns an Zeiten in denen die Hunde knöcheltief im Tauwasser und dann im dicken Matsch standen und keine Möglichkeit hatten der Nässe zu entgehen. Der Kies hat sich bewährt, wenn der Boden großzügig mit Kies bedeckt ist, bleiben die Hunde sauber, kein Matsch und Schlamm klebt im Fell und an den Pfoten, die Wetterschutzbereiche bleiben dadurch ebenfalls sauber, die Hütten trocken und die Hunde kommen wesentlich besser aus dem Winter. Neben der Gesundheit steht auch das Allgemeinbefinden, die Hunde fühlen sich deutlich wohler.
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Kiesaktion

Es wird inzwischen abends schon empfindlich frisch. Es ist Mitte September, noch steht der Winter nicht vor der Tür. Trotzdem ist es an der Zeit sich nicht nur Gedanken zu machen, sondern auch schon zur Tat zu schreiten. Die Zwinger müssen aufgekiest, die Wetterschutzbereiche dicht gemacht werden. An die 80 Zwinger, das braucht seine Zeit. Gerade der Kies ist sehr wichtig, weniger für den Winter selbst, sondern für die unangenehme Tauzeit danach. Der Boden darunter ist noch gefroren, das Wasser läuft schlecht ab. In Zwingern ohne Kies stehen die Hunde schnell knöcheltief im eisigen Schlamm und tragen diesen an den Pfoten in die Hütten. Deshalb möchten wir heute eine Ticketaktion starten, um das nötige Geld für diese wichtige Maßnahme zu sammeln.
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Tauwetter

Natürlich ist ein Winter hart bei dem Minus 30 Grad immer möglich ist, die Temperaturen sich meist bei Minus 20 Grad halten. Aber gegen Kälte kann man was tun. Die Hunde hatten dicke Strohpolster, es wurde reichlich gefüttert, dünne Hunde bekamen einen Mantel etc. Doch nun ist Tauwetter, der Boden hat noch eine dicke Eisschicht auf der sich das Wasser sammelt - viel Wasser. Diese Zeit halte ich für die eigentlich schwierige Jahreszeit, denn die Hunde sind permanent der Nässe ausgesetzt, nachts friert es wieder. Erkältungen sind keine Seltenheit. Sehr langsam nimmt der Boden das Wasser auf, Eisplatten schmelzen, es bildet sich dicker Schlamm. Dieser Schlamm besteht nicht nur aus Wasser und Boden, sondern aus einst gefrorenem Pipi, zugeschneiten, festgefrorenen Kackhaufenresten. Überall bilden sich regelrechte Seen, Abläufe sind schwierig anzulegen, wohin soll das viele Wasser fließen? Es nützt nur schaufeln, schaufeln, schaufeln. Wenn man Abläufe aus den Zwingern schaffen möchte, muss man aufpassen, dass das Wasser nicht von aussen in die Zwinger läuft. In den aufgeweichten Böden versinken die schweren Schubkarren, die Versorung der Hunde wird zur Knochenarbeit.
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