Unterstützung für Lidi

Lidi schickten wir unkastriert nach Deutschland, einfach weil wir ein "doofes Gefühl" hatten. Sie reagierte auf Injektionen mit ungewöhnlichen Schwellungen, die auch so schnell nicht wieder abklangen. Sollte bei der Kastration etwas geschehen wären die Mittel ihr zu helfen womöglich nicht ausreichend. So bekam Lidi die Ausnahmeregel unkastriert zu reisen. Die Kastration erfolgte in Deutschland, ein Routineeingriff. Unsere Sorge basierte ja nur auf ungewöhnlichen Schwellungen und Bauchgefühl, doch prompt stellten sich in der Wundheilungsphase schwere Komplikationen ein. Lidi erlitt einen Bauchbruch und musste erneut operiert und engmaschig ärztlich versorgt werden. Ich bin froh, dass wir in der Lage sind unsere Hunde hier in MC individuell wahrzunehmen und mit ihnen entsprechend umzugehen. Wir sind in der Lage uns ein Bild des einzelnen Wesens zu machen, auch wenn uns das nicht bei allen so intensiv gelingt wie wir das möchten. Das ist vor allem auch abhängig davon wieviele Hunde gerade gebracht werden.
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Neues von Mauritz – Update vom 22.01.2013

Vorletzte Woche ist Mauritz endlich seinen Fixateur los geworden. Er und wir waren sehr glücklich darüber. Nach ein paar Tagen, an denen er sich noch nicht richtig traute sein linkes Bein zu benutzen, wurde es immer besser. Bis er dann vor ein paar Tagen darauf stehend Pipi machen konnte, was schon sehr wichtig für ihn ist ;-) Heute waren dann seine Paten da, die sich netterweise dazu bereit erklärt haben, ihn bei der Physiotherapie zu unterstützen. Jetzt kommen sie zweimal die Woche, um Mauritz im Unterwasserlaufband mit Würstchen zu "motivieren" ;-) Und noch eine gute Nachricht: Wir haben Mauritz letzte Woche noch einmal in der Tierklinik vorgestellt und uns wurde gesagt, dass Mauritz keine weitere Operation am anderen Knie mehr brauchen wird. Das heißt, dass er nach der Physiotherapie ca. Ende April in sein neues Zuhause umziehen kann. Wir würden uns also sehr freuen, wenn sich bis dahin ein paar liebe Leute gefunden haben, die den süßen Kerl aufnehmen möchten. Wer mehr über Mauritz erfahren möchte, muss hier klicken. Hier noch ein paar Videos von heute:
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Unser Notfall Biene (Bibine) wurde heute operiert (09.11.2011)

Biene kam im April mit ihrer Schwester Kiki aus Rumänien in eine Pflegstelle nach Leverkusen. Bald wurde festgestellt, dass Biene eine schwere Hüftdysplsie (HD) hat. Doch mit der OP mussten wir warten, bis die Schwestern getrennt waren, denn wenn beide zusammen sind, haben sie nur eines im Sinn: spielen, spielen, spielen und toben. Jetzt konnte Kiki endlich an die Mosel in eine andere Pflegestelle ziehen und Biene hat nun die Chance auf ein schmerzfreies Leben erhalten, denn in der letzten Zeit schrie sie immer wieder beim Spielen vor Schmerz auf. Heute war es dann soweit, Biene wurde operiert. Bei ihr wurde eine Femurkopfresektion durch geführt, das bedeutet, dass ihr Hüftkopf entfernt wurde. Der Körper wird dann ein "Scheingelenk" ausbilden und mit Physiotherapie, Training auf dem Wasserlaufband und etwas Zeit wird Biene wieder schön und vor allem schmwerzfrei laufen können. Heute wurde ihre linke Seite operiert und in 6 bis 8 Wochen kommt die rechte Seite dran. Die Süße hat die OP soweit gut überstanden, noch ist sie total erschöpft von dem Tag und der Narkose, doch eben wollte Sie schon zu Pflegefrauchen aufs Sofa :-) Wir vom Tierschutzverein Freundeskreis Bruno Pet e.V. haben uns entschlossen, Biene ein schönes und schmerzfreies Leben in einer glücklichen Familie zu ermöglichen. Dafür muss sie allerdings operiert werden. Zuerst die eine Seite der Hüfte und dann nach der Reha, wird die andere Seite operiert. Ende Januar ist der erste OP-Termin angesetzt. Wir möchten Sie teilhaben lassen an dem Schicksal der kleinen Maus, vielleicht findet sie so auch eine eigene liebevolle Familie. Sie würden uns mit einer Spende auf unser Vereinskonto mit dem Stichwort: "Operationskosten für Biene" sehr unterstützen. Unsere Kontoverbindung: Freundeskreis Bruno-Pet Sparkasse Merzig-Wadern BLZ: 59351040 Konto: 7105208 Bislang haben gespendet: Diana Zieger, Jutta D., Sonja Schmitz, Martina Riedner Vielen lieben Dank allen Spendern
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Ein langer Weg in ein lebenswertes Leben

Ariella lernten wir als Welpen im Tierheim der Fundatia Pro Animalia kennen. Ein aufgewecktes Geschöpf, das gerne spielte und tobte. Leider erkrankte sie an Staupe, lange zehrte die Krankheit an ihr. Aber auch in dieser Zeit verlor sie ihre Fröhlichkeit nicht. Tapfer ertrug sie die Behandlungen und freute sich über die zusätzlichen Futterportionen, denn sie war sehr mager geworden. Sie erholte sich gut und zog in einen Zwinger der Zone 2. Da die allgemeinen Hygienebedingungen und auch die Futterversorgung nicht vorteilhaft für einen immungeschwächten Hund sind, erkrankte das arme Mädel an Demodex. Innerhalb kürzester Zeit entwickelte sich ein Ekzem nach dem anderen und am Ende war der Hund fast nackt, die Haut entzündet, nässend, blutend. So zog Ariella ans Haus, um unter Beobachtung zu bleiben und vor dem Wetter besser geschützt zu sein, denn es war Winter 09/10. Inzwischen war Ariella stiller geworden, unter den Hauterscheinungen litt sie sehr. Den ganzen Winter über trug sie ein Mäntelchen und über Monate musste sie täglich Medikamente einnehmen. Das Fell wuchs nach, sehr langsam, aber beständig. Seit dem Sommer 2010 muss sie keine Medikamente mehr einnehmen, ihre Haut und ihr Fell sehen einfach nur toll aus. Wir waren sehr froh, dass Ariella eine Großpatenschaft hat. Nachdem Ariella über viele Monate gesundheitlich nicht auffällig war und sie eine Pflegestelle gefunden hatte kam die Süße nach Deutschland. Wir freuten uns alle sehr, sie hatte doch schon so viel mitgemacht. Nun sollte ihr Leben endlich richtig beginnen...
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