
Danis wurde aus dem städtischen Teil des Tierheims übernommen. Er lebte längere Zeit in der Innenstadt, fiel durch starke Hautprobleme und Untergewicht auf und war aufgrund seiner scheuen, vorsichtigen Art lange nicht fangbar, bis er schließlich in die Falle ging.
Danis ist ein ängstlicher und misstrauischer Hund, der zunächst nur in seiner Hütte blieb und Menschen meidet. Nach zwei Monaten im Tierheim beginnt er langsam, sich zu öffnen, kommt für Futter nah heran und lässt sich streicheln, zieht sich danach aber wieder zurück. Bei Bedrängung kann er aggressiv reagieren. Mit Artgenossen versteht er sich problemlos, zeigt jedoch wenig Interesse an Interaktion. Danis wird weiterhin viel Zeit brauchen, um Vertrauen aufzubauen. Seine Hautprobleme haben gut auf die Behandlung angeschlagen.

Die Brüder Quax und Quon wurden in der Innenstadt unter einem Auto gefunden, wo sie Schutz suchten. Mitte September geboren, sind sie noch junge, unbedarfte Welpen, die die Welt mit Neugier und vorsichtiger Freude entdecken. Die beiden leben in einer 5er-Gruppe, fühlen sich dort sehr wohl und orientieren sich aneinander, spielen altersgerecht und lernen dabei viel voneinander. Quax und Quon freuen sich über Besuch, kommen gerne zu einem und genießen Streicheleinheiten. Sie sind neugierig, freundlich und voller welpenmäßiger Unbefangenheit.


Stefania, Sarah und Smoothy sind junge, soziale Hunde, die ab Ende Januar ausreisebereit sind. Stefania war anfangs etwas unsicher, hat sich aber gut eingelebt und freut sich jetzt über Besuch und gemeinsame Zeit. Sie lebt mit Smoothy und Sarah harmonisch zusammen und wird vermutlich mittelgroß. Sarah ist anhänglich, sehr offen gegenüber Besuchern, ebenfalls mit ihren Geschwistern verträglich und könnte eine eher größere Hündin mit möglichem Herdenschutzanteil werden. Smoothy ist ein aufgeweckter, neugieriger Rüde, zeigt wenig Berührungsängste und kommt gut mit Stefania und Sarah zurecht. Er ist bereits reserviert, die beiden Mädels suchen noch ihr Zuhause. Alle drei genießen Unternehmungen und die Nähe von Menschen.

Update zu Rhea
Wir hatten bereits über Rhea berichtet. Die Schäferhündin lebte eine Zeit lang auf der Straße und brachte dort ihre beiden Welpen Ronny und Raya zur Welt.
Schäferhunde gehören zu den Hunden, die im Tierheim besonders unter Stress stehen. Ihr Naturell, ihre hohe Sensibilität und ihr enger Bezug zum Menschen machen die Situation für sie oft schwerer als für andere Hunde.
Rhea schlägt sich unter diesen Umständen tapfer. Sie kümmert sich zuverlässig um ihren Nachwuchs, ist aufmerksam, ruhig und zeigt sich als sehr liebe, stark menschenbezogene Hündin. Trotz ihrer Vorgeschichte bleibt sie freundlich und zugewandt.
Ronny und Raya entwickeln sich gut und Rhea zeigt jeden Tag, wie viel Stärke und Ausgeglichenheit in ihr steckt.

