
Panda, unser Sorgenkind
– Schrieb ich nicht neulich noch, dass man manchmal nicht damit rechnet…
Panda, geboren 2016, lebt nun schon viele Jahre bei uns und hat sich zu einem ganz tollen Kerl entwickelt. Vor gut 2 Monaten hatte Panda eine Wunde am Brustkorb, ein merkwürdiges Ding, das einfach nicht abheilen wollte. Unser Tierarzt versorgte den Bereich chirurgisch und es heilte anschließend ab. Nun stellten wir fest, dass die Wunde erneut an selber Stelle auftrat und noch eine an anderer Stelle. Eine gründliche Untersuchung ergab, dass Panda noch weitere „Knubbel“ hat und es liegt nahe, dass Panda an einer bösartigen Form von Hautkrebs leidet. Wir haben ihn schweren Herzens aus der Vermittlung genommen.
Wir achten darauf, dass es ihm gut geht und er nicht leidet.

Das städtische Tierheim
Das städtische Tierheim in Miercurea Ciuc ist inzwischen offiziell eröffnet. Die Neuzugänge sind vielfältig, von jung bis mittelalt, groß bis klein, aufgeschlossen bis schüchtern, trächtige Hündinnen sind ebenfalls dabei. Sie stammen aus dem Stadtgebiet.
Der Aufnahmeprozess ist strukturiert, die gesamte Organisation vor Ort läuft fließend. Auch der Übergang vom städtischen zum privaten Tierheim ist koordiniert. Daten und Hintergründe der Hunde stehen bereit, sodass wir sie schnell übernehmen und möglichst zügig für potenzielle Ausreisen sorgen können.
Baulich gibt es noch offene Punkte, um den Hunden dennoch möglichst gute Bedingungen zu bieten, statten wir die Zwinger mit unseren Sachspenden aus, wie immer 🙂
Aktuell gibt es keine Stau-Situation, was sehr wichtig ist. Unser Ziel bleibt, den Langzeitbestand nicht zu vergrößern. So wie sich die Aufnahmezahlen im städtischen Bereich entwickelt haben, hat sich der Betrieb im privaten Bereich angepasst. Aktuell sind die Zahlen recht stabil.
Die Aktiven im städtischen Bereich bemühen sich um aufklärende Tierschutzarbeit. Sie haben vor kurzem ein Video von einer Welpenabgabe gedreht, und dabei die Wichtigkeit von Kastrationen betont.

Sorgenkindern – Updates!
Melango geht es erheblich besser. Er frisst wieder gut und bellt wie früher. Wir hoffen, dass der Aufwärtstrend anhält.
Nino ist ganz der Alte, knorriger Eigenbrötler. Er konnte nur beschwerlich laufen und wurde inkontinent. Wir hatten die Medikamente umgestellt, wodurch er wieder besser laufen kann. Für ein Leckerchen kommt er immer, egal wie das mit dem Laufen funktioniert. Die Inkontinenz ist leider geblieben.
Pitje hustet nicht mehr, nach Monaten kann man ja sagen. Allerdings ist es eine Herausforderung, ihm seine Medikamente zu verabreichen. Er sortiert und mümmelt, egal mit was man ihm die Pille verabreicht.
Neues Sorgenkind ist Lola (links), seit einiger Zeit verhält sie sich anders. Der Appetit hat deutlich nachgelassen, insgesamt wirkt sie lustlos, irgendwas ist im Busch. Blutwerte haben nichts ergeben. Lola ist 2010 geboren.

Pitje – 2012

Melango – 2011

Nino – 2007