Tierheim News 18.03.2026

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Sicherlich fragen sich einige, wie es weiter geht mit den Hunden aus dem Tierheim in Miercurea Ciuc.

Wie bereits bekannt, planen wir, gemeinsam mit den Hunden aus dem Tierheim der Fundatia Pro Animalia in Miercurea Ciuc nach Biborteni umzuziehen.

Dabei zeigt sich wie so oft, dass deutlich mehr Schritte notwendig sind, als man zunächst annimmt. Mit genau diesen Herausforderungen setzen wir uns aktuell intensiv auseinander.

Zum Glück steht uns Nandi von der Asociatia Justice for Animals zur Seite und begleitet uns durch die einzelnen Etappen. Ohne diese Hilfe hätten wir vermutlich größere Schwierigkeiten, uns in den behördlichen Abläufen und Anforderungen zurechtzufinden.

Derzeit sind wir mit zahlreichen Genehmigungen und Anträgen beschäftigt. Zwar haben wir bereits konkretere Pläne entwickelt, doch müssen diese immer wieder an die tatsächlichen Gegebenheiten angepasst werden.

Aus diesem Grund können wir im Moment leider noch keine genaueren Details nennen, auch für uns ist noch nicht absehbar, wann welche Schritte umgesetzt werden können oder wann ein Umzug realistisch ist.

Da wir das Tierheim in Miercurea Ciuc vorerst weiterhin nutzen können, versuchen wir, die Situation gelassen anzugehen und Schritt für Schritt voranzukommen.

Iselin ist eine von unseren neuen Schützlingen in Miercurea Ciuc. Sie ist erst 6 Monate alt und wurde an einem Waldsee aufgefunden. Ihr körperliches Erscheinungsbild lässt vermuten, dass sie bisher noch kein sonderlich gutes Leben hatte. Iselin wird jetzt von uns aufgepäppelt und hat dann hoffentlich ein deutlich besseres Leben vor sich.

Iselin lebt aktuell mit Ashita, Althea, Amaris, Aveline, Arian und Aiven zusammen. Bis auf Amaris suchen alle noch ein Zuhause! Iselin bekommt in kürze auch ihr eigenes Profil 🙂

Melango wird dieses Jahr 15 Jahre alt, ein stolzes Alter, das man ihm an manchen Tagen deutlich anmerkt und an anderen kaum.

In der Vergangenheit hatte er immer wieder mit gesundheitlichen Herausforderungen zu kämpfen, unter anderem mit dem geriatrischen Vestibularsyndrom und einer Niereninsuffizienz. Und doch hat er sich jedes Mal wieder zurück ins Gleichgewicht gekämpft.

Auch vor kurzem hatte er ein Tief und brauchte Infusionen. Inzwischen hat er sich aber wieder stabilisiert und kommt aktuell ohne Unterstützung aus.

Er verbringt seine Tage in seinem Tempo, schlendert zufrieden durch den Hausbereich, schaut hier, schnuppert da. Mal frisst er gut, mal weniger und das ist völlig in Ordnung so. Wir lassen ihn einfach machen.

Melango zeigt uns jeden Tag auf seine eigene ruhige Art, wie viel Kraft in ihm steckt. Und dass es manchmal genau richtig ist, die Dinge einfach so zu nehmen, wie sie kommen.

Ein Trockenfutter auf Basis von Insekten und Fisch scheint für Merle tatsächlich die Lösung zu sein, zumindest deutet im Moment alles darauf hin.

Hinter ihr liegt eine längere Zeit mit vielen Behandlungen und ebenso vielen Aufs und Abs. Phasen, in denen es ihr deutlich schlechter ging, wechselten sich mit Verbesserungen ab, aber so richtig gut war ihr Hautzustand nie. Sie wurde sowohl gegen Parasiten als auch gegen Hautinfektionen behandelt, die sich zusätzlich auf ihre ohnehin gereizte Haut gesetzt hatten.

Inzwischen gehen wir davon aus, dass eine Allergie die eigentliche Ursache ist.

Ende Januar hatte Merle erneut mit vielen wunden Stellen und Krusten zu kämpfen. Das war für uns der Punkt, an dem wir ihr Futter noch einmal konsequent umgestellt haben. Seitdem zeigt sich eine klare Entwicklung: Ihre Haut erholt sich Schritt für Schritt sichtbar.

Das heutige Bild zeigt den aktuellen Stand und im Vergleich dazu sieht man in den Verlaufsbildern gut, welchen Weg sie bereits hinter sich hat.

Es ist noch nicht alles perfekt, aber zum ersten Mal seit Langem fühlt es sich so an, als wären wir wirklich auf dem richtigen Weg.

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Merle Ende Januar

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Merle Ende Februar