Update zu Ines

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Nach der Röntgenkontrolle letzten Dienstag, den Gesprächen mit verschiedenen Fachleuten haben wir uns entschieden, Ines vorerst weder ein CT noch eine Operation zuzumuten.

Die bisherigen Bilder zeigen erfreulicherweise keine Verschlechterung ihres Zustands. Da sich Ines auch klinisch stabil präsentiert, möchten wir ihrem Körper nun die Chance geben, seinen eigenen Heilungsweg weiterzugehen. Es besteht die Hoffnung, dass die betroffenen Wirbel im Laufe der Zeit weiter miteinander fusionieren und so eine natürliche Stabilisierung erreichen. Dieser Prozess kann viele Monate dauern.

Deshalb haben wir uns bewusst dafür entschieden, zunächst abzuwarten und die Entwicklung zu beobachten. Sollte sich ihr Zustand verändern oder neue Erkenntnisse ergeben, werden wir die Situation selbstverständlich neu bewerten. Auch die Möglichkeit eines CTs behalten wir im Blick, sobald dies für Ines sinnvoll und ohne unnötige Belastung und Risiken durchführbar ist.

Aktuell bringt Ines knapp 19 Kilogramm auf die Waage und liegt damit in dem Bereich, den die Tierärzte für sie als günstig ansehen. Sie macht einen zufriedenen Eindruck und genießt ihren Alltag. Toben und wilde Aktionen sind zwar weiterhin tabu, aber im Tierheim führt sie ein ruhiges, gemächliches Leben, kommt mit den anderen Hunden wunderbar zurecht und freut sich über jede Aufmerksamkeit.

Natürlich wünschen wir uns für Ines auch ein eigenes Zuhause. Wir suchen für sie Menschen, die sie so annehmen, wie sie ist, mit ihrer besonderen Geschichte, ihren Einschränkungen und den noch ungewissen Aussichten. Niemand kann heute mit Sicherheit sagen, wie sich ihre Wirbelsäule langfristig entwickeln wird. Was wir aber wissen: Ines ist eine außergewöhnlich tapfere, lebensfrohe junge Hündin.

Wir werden euch weiterhin über ihre Entwicklung auf dem Laufenden halten und bedanken uns von Herzen für alle guten Gedanken, die ihr unserer Kämpferin schickt. ❤️