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Kastra-Pate

Geburtsjahr: 2015
Kastriert: nein

Beim Zusammensuchen der Bilder hier habe ich geschmunzelt, mich erinnert, bei vielen gewusst, mich aber auch bei vielen gefragt was aus ihnen wohl geworden ist. Bei einigen wurde ich traurig, da sie nicht mehr leben, meist an Parvo verstorben.

Wir lieben Hunde, wir schätzen das Leben und ich bin froh um jeden, den wir in ein Leben entlassen konnten, traurig, besorgt um die, die immer noch hier sind.

Ich bitte euch einmal bis ganz nach unten zu scrollen.

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Der Jahrgang 2014...

Es sind nicht alle Hunde vertreten, da wir von so manchem kleinen Welpen kein Bild hinterlegt haben. In irgendwelchen Bilderordnern sind sie noch vergraben, wenn ich sie finde füge ich sie noch hinzu. Genauso wie die zukünftig eintreffenden Hunde dieses Jahrgangs.

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Ein Jahrgang, die Hunde, die ihren Weg wie auch immer in dieses Tierheim fanden. Ganz schön viele! Bitte wirklich gaaaaaaaaanz runterscrollen.

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Wir machen uns oft und viele Gedanken, wie man für Kastrationen werben kann. Wie kann man verständlich machen, greifbar machen, erlebbar machen? Wie gibt man diesem Problem ein Gesicht. Ich glaube, wir haben echt jetzt viel versucht, wir haben Rechenbeispiele gebracht, Zahlen, Fakten und so weiter. Die Spendenbereitschaft ist nicht gewachsen, im Gegenteil.

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Mit den Bildern lebender Hunde, süßer, netter, liebenswerter Hunde für Kastrationen zu werben... ja, ich wusste es jetzt auch nicht ob das so gut ankommt. Aber wie soll man denn der Straßenhundproblematik das Gewicht verleihen, der Hundemenge ein Gesicht verleihen, wie soll man es spürbar, verständlich machen? Mit einer nackten Zahl? Mit einem Ersatzbild durch einen Comichund? Es ist kein Comic, es ist real, all diese Hunde gibt es! Und diese sollen ja auch nicht wegradiert werden.

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Worum geht es also? Veränderung der Zukunft! Es geht darum die Hundepopulation auf ein gesundes Maß zu reduzieren. Wenn wir kontinuierlich Kastrationsaktionen durchführen haben wir eine Chance, dass nicht jährlich eine so große Anzahl an Welpen geboren werden, die einem unbekanntem Schicksal ausgesetzt sind. Ich möchte nicht wissen wieviele Welpen jämmerlich irgendwo eingehen, weil sie niemand findet und herbringt. Naja und ich würde mir natürlich wünschen, dass die alljährliche Welpenflut langsam zu einem Flütchen wird. Denn es ist doch auch so, dass wir regelmäßig in genau der Zeit, wenn wir nicht mehr wissen wo wir die ganzen Welpen unterbringen sollen von Parvo heimgesucht werden. Die Natur hilft also nach, wenn wir unseren Job nicht machen, allerdings auf recht grausame Art.

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Ich schrieb, dass es eine Chance ist so dem Straßenhundproblem zu begegnen. Es ist konkret gesagt die einzige Chance, der einzige denkbare Weg. Wir befinden uns (noch) in der glücklichen Lage, dass keiner der kastrierten Hunde umgebracht wird. Ein Tierschutzprojekt ohne Kastrationsaktionen, ohne Arbeit am Kern der Problematik ist für mich... was soll ich dazu sagen? Ein trauriges, kräfteraubendes, zermürbendes und für die Zukunft gesehen ein sinnloses Unterfangen.

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Auf ein Neues, ein neuer Versuch, weitere Kastrationsaktionen sind geplant. Doch wenn ich mir das Spendenbarometer der Aktion März 2015 anschaue weiß ich nicht wie wir das realisieren können. Beim Schreiben dieser Zeilen Ende April beträgt es 95 Euro. Auch andere Vereine haben dieses Problem und so wurde schon an anderen Orten diese wichtige Tierschutzarbeit eingestellt. Das darf hier nicht passieren!

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Unsere Idee ist es eine Kastrationspatenschaft einzurichten, wie die Futterpatenschaft für 10 Euro im Monat. Dieses gesammelte Geld packen wir dann bei einer Kastrationsaktion zum Spendenbarometer und ich hoffe sehr, das sieht dann nicht mehr so deprimierend leer aus :)

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Kastrationen heißt wirklich Leid verhindern, es werden immer noch genug übrig bleiben, um die wir uns sorgen müssen, können und vor allem auch wollen.

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Update 26.10.2015: Ich habe 29 Bilder hinzugefügt. 2015 wird wohl unser Rekordjahr. Wir haben im Januar, März, Mai, Juni und August jeweils eine Kastrationsaktion durchgeführt. Bei diesen Aktionen wurden insgesamt 691 Tiere - 284 Hündinnen, 189 Rüden, 156 Katzen, 62 Kater – kastriert. Hinzu kommen die Kastrationen von den beiden Tierärzten hier vor Ort: 217 gesamt - 131 Hündinnen und 86 Rüden




Eine Kastrationspatenschaft haben übernommen:

Silvia P.
Silke A.
Johanna & Christian
Heike H.
Angelika Z.
Wolfgang & Brigitte S.
Hanna P.
Ulrike K.
Jutta G.
Sarah B.
Karin S.
Sammelstelle für Tiere in Not Ludwigshafen
Birgit S.
Ingrid S.
Brigitte S.
Christina N.
Alexandra H.
Christine H.
Anne L.
Ingeborg M.
Beatrice B.
Heidi K.-K.
Nicola K.
Ulrike L.
Kaia L.
Anna Juliana S.
Birgit H.
Christiane V.
Britta L.-P.
Karina L.
Silke F.
Johann T.