Nicht schon wieder... oh Mann, lernen sie das denn nie...

Manchmal möchte man einfach nur schreien, was gegen die Wand hauen, heulen oder in sich zusammenklappen, aber das nutzt halt einfach nix. Es ist schon eine zermürbende Tätigkeit hier gewisse Standards einzuführen bzw diese zu erhalten. Vorallem mit dem wechselnden Personal in der Hundeversorgung. Bisher rede ich noch von ganz simplen Hygienemaßnahmen, der Sinn nach Sauberkeit scheint hier einfach nicht recht Einzug halten zu wollen. Schaut man sich aber das über die Jahre an, ist es doch sehr, sehr ordentlich geworden, allerdings nur weil wir mit tapperndem Fuß daneben stehen. Diese allgemeine Einstellung schlägt sich auch im Umgang mit Krankheiten nieder, was in Bezug auf hoch ansteckenden Krankheiten wie Parvovirose zu einem bedrohlichen Problem wird. Echte Quarantänebedingungen ist auch für Menschen, die sich ihres Handelns im Umgang mit einem solchen Virus bewusst sind eine Herausforderung. Es Menschen beizubringen, die dieses Bewusstsein nicht entwickeln, scheint aussichtslos. Es helfen nur Handlungsanweisungen in simplen Schritten und das sofortige Isolieren von Erkrankten, auch von den allgemeinen Arbeitern. Inzwischen ist es mir egal, ob sie kapieren, warum sie das so und so machen müssen, Hauptsache sie tun es. Wie oft wollten sie eine Hundehütte mit nach Hause nehmen, die zum Verbrennen bereit stand, wie oft habe ich es erklärt, warum das nicht geht... meine Güte.

Doch es sind nicht nur die Menschen, die sich im Umgang mit Krankheiten weiterentwickeln müssen, es ist auch das Umfeld, das immer weiter verbessert werden muss. Um so strukturierter und geordneter, um so einfacher ist der Umgang mit den infizierten Hunden und um so geringer sind die Fehlerquellen. Wir haben in diesem Punkt ganz gut aufgerüstet, doch eine ganz wichtige Sache war immer noch zu ersetzen. Die Quarantäneboxen in der Praxis. Als wir die aktuellen Boxen erhielten war das der Fortschritt schlechthin, doch aus diesem Stadium der Krankenversorgung sind wir inzwischen längst hinaus. Sie haben gute Dienste getan und ich bin bis heute dankbar, das wir sie bekommen hatten. Diese Käfige sind aber nicht dazu ausgelegt als Quarantäneboxen zu dienen, es sind Gitterkäfige, mit Spalten, Ritzen, Kanten, die man nicht reinigen kann, wo infektiöse Ausscheidungen rein- und durchlaufen. Dies Mitten in der Praxis wo permanent noch ungeschützte Tiere verkehren.

Wir haben nun 2 große Quarantäneboxen gekauft, die man noch durch eine Trennwand unterteilen kann. Aus einem Stück hergestellt, mit Ablaufschutz, schallarm, einfach zu öffnende Türen in guter Größe, so mit allem was man sich für das kranke Tier und sich selber wünscht. Und auch für das nächste kranke Tier und alle im Umfeld, nämlich die Sicherheit, dass von den Boxen selber keine Gefahr ausgeht. Ich wusste, das wird teuer, doch mit so viel hatte ich nicht gerechnet. Zum Schutz der Hunde jedoch eine wichtige, sinnvolle, ja lebensrettende Investition. Ohne eure Unterstützung wäre alles bisherig Erreichte nie geschehen. Auch für diese wichtige Verbesserung zur Versorgung der Hunde suchen wir dringend finanzielle Unterstützung.



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