Rüde

Conrad

Conrad ist reserviert.

Conrad wurde bereits erfolgreich vermittelt.

Der Rüde Conrad

Der Rüde Conrad wurde vom Freundeskreis BrunoPet am 15.12.2014 aufgenommen. Mit der Hilfe unserer Unterstützer hat Conrad ein neues Zuhause gefunden.Auf dieser Seite finden Sie die Informationen, welche wir zu Conrad zusammengetragen haben.

Geschlecht: Rüde
Geburtsjahr: 2009
Aufnahmejahr: 15.12.2014
Schulterhöhe: 47 cm
Gewicht: kg
Kastriert: ja

Über Conrad

Update aus der Pflegestelle 26.04.2015:

Aaaalso, ich habe gesehen, dass ihr lange Zeit in Miercurea Ciuc ganz mieses Wetter mit Schnee hattet. Da wars doch hier am Fuße der Schwäbischen Alb schon viiieel besser. Sonne, grünes Gras, Blumen und ganz viele Vögel die hier im Garten unterwegs sind. Hach, ich liebe grünes Gras. Da kann man sich so toll wälzen und die Schnauze in die weiche Blumenlandschaft drücken. Gestern dufte ich auf einen tollen Ausflug an den Bodensee mit. Meine Pflegeeltern und ihre Eltern mussten auf ihrem Grundstück schuften und ich durfte in den See und die Enten und Schwäne so lange begutachten. Danach haben wir gegrillt und rumgetollt – das war echt spitze. Das Autofahren hat mich überhaupt nicht gejuckt, da bin ich einfach eine coole Socke. Dann kamen zwei Hunde vorbei die ich voll interessant fand, aber zum spielen hats leider nicht gereicht. Fand sie echt interessant, aber ich habs lieber bleiben lassen. Nur mit Paul, da hab ich mir neulich meinen ganzen Mut zusammen genommen und bin im Garten mit ihm rumgetollt. Aber ihr müsst wissen, dass ich einfach mehr der Menschen-Hund bin. Da gibts gekuschel und geknutsche und Action. Nicht, dass ich die jetzt voll doof finde und aggro bin, aber naja, bei Menschen ist einfach mehr los und irgendwie verstehe ich die besser. Uh, neulich waren die zwei echt fies. Haben die Paul auf Urlaub von mir einen Tag lang geschickt und mir gesagt, so Luischen, jetzt wollen wir mal schauen ob du auch als allein-hund geeignet bist und dir ein Zweithund wirklich fehlt oder ob du auch weiterhin alleine so mutig bist. Pah, selbstverständlich. Ich wollte ihn nur mit runterbeigleiten , aber danach war s mir quasi schnuppe, ob Paul da ist oder nicht. ich bin zwar klein, aber innen drin ein gaaaanz Großer!. Es gibt nach wie vor Leute, die ich einfach nicht leiden kann und dann anknurre. Aber was solls. Meine Pflemo versucht immer verzweifelt auf meine Signale zu achten, aber die gibt es in dem Fall gar nicht. Sie liest dann immer verzweifelt die Signale im Buch und Internet nach, aber die schauen mir weder direkt in die Augen, noch beugen sie sich über mich drüber. Ich bin einfach so – Entweder die Chemie stimmt, oder halt nicht. Da bin ich aber auch echt nahezu undurchschaubar. Denn ich komme grundsätzlich auf Menschen freundlich zu, lecke die Hand ab und will unbedingt gestreichelt werden. Aber wenn ich sie näher beschnüffel und sie mich streicheln bekomme ich manchmal einfach ein „geschmäckle“ in die Nase , das ich nicht leiden kann und dann knurre ich eben. Bin einfach wählerisch :-), ich mache das ja auch nicht bei jedem. Ach ja, eine kleine Wanderung auf dem schönen Plettenberg mit Rast haben wir (ohne Paul) auch schon gemacht.

Mittlerweile kann ich übrigens „Sitz“ in nahezu perfekter Vollendung. Ein Streberchen bin ich, jawoll! Auch Pfote geben, klappt wunderbar. Nur bei der Übung „platz“ und „bleib“ , naja, da bin ich noch Azubi. Aber wenn auch immer Leckerlies im Spiel sind, menno, das muss man ja verstehen, dass ich da nicht bleiben kann. Ach ja, der Ball ist mittlerweile ein tolles Spielzeug für mich. Zumindest one-way 🙂 . Auf meiner -nach 3 Wochen sehr bekannten- morgendlichen Gassi-runde im Wald und auf der Wiese darf ich mittlerweile manchmal nur am Halsband laufen. Das finde ich auch echt klasse, ohne das ganze Zeug im Rücken. Zum Üben gehts mit der langen Schleppi und Brustgeschirr raus und am Anfang fand ich das echt mies, weil sich die Leine immer verheddert hat und ich echt Schiss bekommen hab und mich einfach auf den Rücken gelegt habe. Aber mittlerweile schaffe ich die Entwirrung auch alleine. Meine Pflemo hat irgendwann so getan, als ob das überhaupt nicht schlimm ist und ist einfach weitergelaufen. Ich bin sitzen geblieben und habe sie jämmerlich angeschaut , aber die Doofe hat gar nicht reagiert. Das hat mir aber gezeigt, dass ich mutig sein kann und dass überhaupt nix schlimmes dabei ist, wenn auch ich einfach weiterlaufe. Somit kann ich die 15 meter Schleppi auch ohne Hilfe einfach links liegen lassen, wenn sie unter meinen Beinen ist. Ich mach dann einfach einen Satz drüber – super, oder?

Allerdings haben Sich meine Beiden entschieden, dass es an der Zeit wäre, eine „für -immer-familie“ zu finden. Deshalb kam ich letzte Woche in die Zeitung mit einem tollen Bild von mir. Heute war die erste Familie da. In den nächsten Wochen folgen 3 weitere Termine. Meine Pflemo hat reingeschrieben, dass ich kein Anfängerhund bin. Timo findet ja, dass sie damit voll übertreibt, aber sie wollte damit einfach sicherstellen, dass sich nur Menschen mit „Qualität“ und Erfahrung melden. Ach , könntet ihr mich nur mal live erleben. Meine Pflemo macht sich immer so viele Gedanken, ich glaube, sie hat den Beschützerinstinkt aufgesogen. Ich suche mir die Familie schon selbst aus, so viel Mumm steckt in meinen kleinen Knochen. Aber da kann sie mir auch voll vertrauen und ich ihr. Heute war wie gesagt ein Paar da mit ihrem elfjährigen Sohn. Meine Pflemo war gleich besorgt wegen mir aber ich habe mich so gut verhalten und fand den elfjährigen Sohn voll super. Habe sogar den Ball zurückgebracht!. Und mit ihm auf dem Sofa geschmust , als ob ich ihn schon ewig kannte. Auch die beiden Erwachsenen fand ich super. Ansonsten- tja, puhhh, ich fühl mich pudelwohl und mir geht es suuuuper!!!!!!!! mehr fällt mir im Moment auch gar nicht ein, ihr könnt mich gerne anschreiben, wenn ihr Fragen habt.
Es schickt euch ganz liebe Grüße aus dem schwäbischen
euer Conrad, jetzt Luis genannt.

Wenn Sie Interesse an Conrad – Luis haben kontaktieren Sie bitte die Pflegefamilie unter der Rufnummer 0160 96640029

Conrad zeigt sich nach Eingewöhnung sehr menschenbezogen. Mit anderen Hunden tut er sich schwer, er ist oftmals von den Spielaufforderungen überfordert und versucht auszuweichen. Das macht ihn dann nur noch interessanter und irgendwann lässt er sich genervt da Gehampel gefallen. Conrad ist dabei immer defensiv.

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Conrad wurde von den Hundefängern gebracht. Er wirkt etwas unsicher im Umgang mit Menschen. Einerseits kommt er zügig zu einem gelaufen, wenn man ihn dann streichelt ist er sehr verkrampft. Dann macht er lustige Spielaufforderungen, doch wenn man darauf eingeht weiß er nicht recht weiter. Conrad ist aber auch erst wenige Tage im Tierheim.