Lisa lebte im völlig überfüllten Tierheim von Rovinari.
Sie durfte zu ihrer Pflegefamilie reisen. Wenn Sie mehr über Lisa erfahren möchten, melden Sie sich bei ihrer Pflegestelle unter 0170/4754549 oder über das Kontaktformular.
Update der Pflegestelle (November 2025)
Lisa ist schon eine ganze Zeit auf ihrer Pflegestelle und ist eine lebensfrohe, süße und lustige junge Hündin, die einem immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubert, wenn sie durch die Wiesen hüpft, sich ins Gras fallen lässt und genussvoll wälzt. Aber Lisa ist auch speziell!
Wenn man sie draußen erlebt, könnte man meinen sie ist ein ganz normaler Hund, der einfach Spaß am Leben hat. Eigentlich alle Umwelteinflüsse interessieren sie nicht, es sei denn Mensch oder fremder Hund erscheint auf der Bildfläche. Da wackelt Lisa´s Kartenhaus, noch ein wenig. In den letzten Wochen konnte man schön beobachten, dass sie um Menschen immer gelassener einen großen Bogen macht und bei Hunden vermehrt den Kontakt sucht. Auf jeden Fall ist sie sehr interessiert, sehr vorsichtig und an einem guten Tag, versucht sie sogar über ihren Schatten zu springen und zeigt Spielaufforderungen.
Im häuslichen Umfeld tut sie sich schwer mit Veränderungen. Sei es wenn Besuch kommt, auch jemanden den sie schon einige Mal gesehen hat, wirft sie aus der Bahn. Ein Karton im Flur, der da einfach so rum steht, lässt sie gruseln und sie zieht sich auf ihren Platz zurück. Einfach vorbei gehen, schwierig. Dafür braucht sie Zeit und Hilfen. „Wir schaffen das zusammen!“ Dann kann man auch gruselige Situationen meistern.
In der Wohnung ist klein Lischen nach wie vor unauffällig. Sie trägt gerne mal Socken von A nach B und kommt abends auch zu einem und lässt sich genussvoll streicheln. Die klassische Kuschelnudel ist sie nicht, obwohl sie sich gerne in der Nähe ihres Menschen aufhält.
Andere Menschen haben es sehr schwer mit ihr, anfassen? Um Gottes Willen, nein! Vielleicht, ganz vielleicht kann sie ein super gutes Leckerchen nehmen, aber eigentlich doch nicht. Wirft man es ihr nicht entgegen, dann kann sie auf das Beste vom Besten gut verzichten. Eins ist Lisa auf keinen Fall, bestechlich!
Lischen ist ein Hund mit speziell Effekts! In ihrer kleinen Welt braucht es nicht viel, das sie sich wohl fühlt. Sie kann prima alleine bleiben, mit und ohne Hunde, sie fährt 1A im Auto mit, geht an der Leine, als wenn jeden Tag 5 Stunden auf dem Hundeplatz trainieren würde, mag nach wie vor ihre Box, neigt eher zum Langschläfer, hat keinerlei Probleme mit anderen Menschen oder Hunden, solange sie genug Abstand halten. Sie ist stehts bemüht, die Familienkasse zu füllen, in dem sie nach Gold gräbt.
Eigentlich ein Träumchen an Hund! Doch sie kann sich schwer an Neues gewöhnen, man muss sie mitnehmen, sonst bleibt sie einfach stehen. Stur stehen, sie sieht den Sinn nicht darin und wird sich von alleine nicht auf Neues einlassen. Ist doch alles gut so, wie es ist! Das ist ihr Motto!
Solche Ulknudeln muss man so nehmen, man muss wissen, dass diese Speziell Effekts zu jeder Zeit auftauchen können, besonders in der Anfangszeit! Gute Sicherung, klare Strukturen und Führung die Sicherheit gibt und Vertrauen fördert, dass ist das Wichtigste!
Ein souveräner Ersthund, mit dem sich nachher ausgelassen zocken kann wäre schön. Aber kein muss. Ein guter Kollege aus der Nachbarschaft reicht ihr auch. Jedoch sollte es wirklich einen oder zwei Hunde geben, die sie in ihrem Tempo kennen lernen kann und dann kennt dieses zarte Hündchen kein Halten mehr. Kennt sie Hund, kann ihn einschätzen, dann ist sie eher eine Dampfwalze, als ein zartes Reh.
Den Einstieg macht Lisa einem wirklich nicht leicht, da braucht man ein bisschen Spucke! Doch merkt sie schnell, dass es auf diesem Planeten, alleine ziemlich doof ist und sucht dann doch schnell den Kontakt .
Jeder Tag ist für Lisa ein Abenteuer! Und das wird auch für ihre Menschen in der ersten Zeit so sein! Doch wenn sie dann an einem vorbei fliegt, bis über beide Ohren grinst und einen Schweif an Lebensfreude hinter sich herzieht, kann man gar nicht anders, man muss sie einfach Lieb haben!

Update ( 16.08.2025)
Nun ist unser „Lischen“ 14 Tage auf ihrer Pflegestelle und hat sich so schön entwickeln können.
Vom ersten Tag hat sie ihr neues Leben angenommen, war mit ihm aber ziemlich überfordert. Sie war ziemlich in sich gekehrt und vieles machte ihr Angst. Sie suchte immer den Kontakt zu ihren 2beinern und auch zu dem vorhandenem Hund der Pflegestelle. Jedoch hielt sie dabei Abstand.
In den letzten Tagen hat sie große Schritte gemacht, ist viel lustiger, offener und selbstbewusster geworden. Zudem kann sie Streicheleinheiten genießen und sucht nun den direkten Kontakt.
Im allgemeinen ist Lisa eher ein Mitläufer, als eine Draufgängerin. Sie flitzt durchs hohe Gras, kugelt und rollt sich liebend gern. Ihre Rute trägt sie hoch und hat viel Spaß, wenn es nach draußen geht. In der Wohnung verhält sich das nette Mädchen ruhig, liegt und schläft gerne in ihrer Box. Sie bleibt in Gesellschaft einige Stunden ohne Probleme alleine und auch Auto fahren, macht ihr nichts aus.
Lisa ist kein klassischer Angsthund. Umweltreize machen ihr nichts aus. So kann sie entspannt an einer stark befahrenden Straße spazieren gehen. Staubsauger, Waschmaschine und Co machen ihr ebenfalls nichts aus. Allerdings machen ihr fremde Menschen und auch Hunde Angst. Da würde sie sich am liebsten in Luft auflösen. Aber auch hier ist eine positive Entwicklung zu sehen.
Die Süße wird Zeit brauchen um sich weiter auf ihr neues Leben einzulassen und Vertrauen weiter aufzubauen. Dafür braucht sie ein ruhiges Umfeld. Kinder sollten im neuen Zuhause nicht leben und auch sonst sollte nicht viel Trubel ihren Alltag begleiten.
Lisa ist der perfekte Zweithund, der sich gerne an anderen Hunden orientiert, ihnen aber nicht zu nah auf die Pelle rückt. Für sie wäre es jetzt Zeit ihre Menschen zu finden, die sie konsequent und liebevolle weiter begleiten. Menschen die ihr Sicherheit geben, auf sie acht geben und die freuen mit ihr zusammen weiter an einem normalen Hundeleben zu arbeiten.

Update der Pflegestelle (03.082025)
Lisa ist gut angekommen auf ihrer Pflegestelle und noch sehr beeindruckt von allem.
Sie ist neugierig und zeigt sich offen. Aber alles in ihrem Tempo. Gemach, gemach, alles muss genaustens beobachtet werden und einsortiert werden. Spaziergänge findet sie eigentlich ganz gut, aber langsam. Ein Vögelchen im Busch, muss erstmal beobachtet werden, bevor es weiter gehen kann.
Alles in Allem zeigt sich Lisa sehr unaufgeregt, sehr besonnen. Direkten Kontakt mit Menschen findet sie noch nicht so toll und geht streichelnden Händen gerne aus dem Weg. Wenn sie denn da ist, ist es ok, aber genießen kann sie es noch nicht.
In den nächsten Tagen, werden wir sehen, wie es für das Mädchen weitergeht und wieder berichten.

Update (April 2025)
Lisa vor dem Tierheim
Update (April 2025)
Mona und Lisa gehören wohl zu den traurigsten Geschichten im städtischen Tierheim von Rovinari. Lisa ist zwar unsicher, aber im Grunde eine Hündin, die sicherlich von einer Pflegestelle profitieren würde. Bis dato hat sich leider noch nichts gefunden, und so vergehen mittlerweile die Jahre, in denen Mona und Lisa in ihrem Zwinger sitzen und nicht vorwärtskommen. Es ist wirklich, wirklich traurig.
Beide Hündinnen haben sich jedoch gut entwickelt. Mona lässt sich ohne Probleme ein Geschirr anziehen und geht auch schon ganz gut an der Leine. Lisa lässt sich ebenfalls überall anfassen und das Geschirr anziehen, aber sie wird dann passiv und braucht sicherlich nur noch einen kleinen Schubs, um auch mit an der Leine spazieren zu gehen. Im Moment findet sie das noch alles etwas gruselig – wenn man ihr eine Leine anzieht, setzt sie sich erst einmal ab.
Wir sind sicher, dass die beiden in einer Pflegestelle unter anderen Bedingungen richtig aufblühen könnten. Sie haben bereits Fortschritte gemacht, seit sie mit Timo zusammen wohnen, und es wird wirklich Zeit, dass sich ihre Situation ändert.

Update (29.10.2024)
Lisa lebt nun mit ihrer Schwester Mona und dem aufgeschlossenen Timo in einem Zwinger. Auch bei unserem letzten Besuch konnten wir sie wieder herausholen. Allerdings ist sie vor Leine und Geschirr noch sehr unsicher – sie erstarrt und ist verängstigt. Im Zwinger selbst bleibt sie zurückhaltend, aber zeigt Fortschritte, indem sie sich inzwischen traut, gelegentlich Leckerlis anzunehmen. Sie lässt sich überall anfassen und reagiert völlig passiv.
Mona hat in ihrem Leben bisher kaum etwas kennengelernt – die kleinen Zwinger des städtischen Tierheims von Rovinari sind so gut wie alles, was sie kennt. Für sie wünschen wir uns sehnlichst eine Pflegestelle, die ihr mit der nötigen Sicherheit und Geduld die Welt zeigt und ihr hilft, Vertrauen in ihre Umgebung und in Menschen zu entwickeln.

Update 05.08.2024
Seit unserem letzten Besuch im März hat sich Lisas Verhalten leider nicht wesentlich verändert. Sie ist weiterhin sehr ängstlich und schüchtern und erstarrt regelrecht, wenn man sie berührt. Positiv ist jedoch, dass sie sich überall anfassen und tragen lässt, auch das Anlegen eines Geschirrs ist problemlos möglich. Beim Spaziergang zeigt sich jedoch, dass sie innerlich noch sehr gefangen ist, denn sie geht nicht von sich aus mit.
Lisa braucht dringend eine Pflegestelle, die ihr die Zeit und Sicherheit gibt, die sie braucht, um Vertrauen zu fassen und aus ihrer Angst herauszufinden. Es wäre großartig, wenn sich jemand findet, der ihr die Chance gibt, Schritt für Schritt ins Leben zurückzukehren.

Unser Eindruck in Rovinari (25.03.2024)
Lisa, eine Hündin im städtischen Tierheim von Rovinari, zeigt sich im ersten Kontakt ängstlich und weicht aus. Dennoch lässt sie sich anfassen, hochheben und gründlich durchchecken, ohne Probleme zu bereiten. Bei Bedrängung verhält sie sich völlig passiv und lässt alles über sich ergehen. Ihre Schwester Mona und Bruder Äxel, sind das totale Gegenteil von ihr. Sie sind beide absolute Menschenfreunde, je mehr Mensch umso besser. Mit der entsprechenden Anleitung und Konsequenz, wird Lisa auch den Menschen bald zu schätzen wissen.
Für Lisa wünschen wir uns eine Pflegestelle oder ein liebevolles Zuhause. Zu Beginn ist es wichtig, auf eine gute Sicherung zu achten. Ein Sicherheitsgeschirr und ein GPS-Tracker sollten selbstverständlich sein. Wir sind überzeugt, dass mit Geduld und Ruhe Lisa bald zu einer angenehmen Begleiterin wird. Ihre derzeitigen Lebensumstände auf Beton und der tosende Lärm haben dazu geführt, dass sie ängstlich ist.
Es wäre wunderbar, wenn Lisa die Chance bekäme, sich in einem ruhigen und liebevollen Umfeld entwickeln zu können.

























































