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Moroney

Geschlecht: m
Geburtsjahr: 2015
Kastriert: ja
Aufnahmedatum: 09.02.2016



Update von der Pflegestelle 24.03.2016:

Moroney

Ach, was für ein schöner Hund ...
hören wir immer wieder, wenn wir mit Moroney spazieren gehen und dabei jemanden treffen. Auch wir finden ihn klasse und müssen oft ganz viel über ihn lachen, wenn er sein Gesicht fragend verzieht: z.B. wenn er mal wieder nicht versteht, was wir von ihm wollen.
Der junge Labradormischling ist nun, im April, seit vier Wochen bei uns auf der Pflegestelle und hat sich eingefügt, als wäre er schon immer bei uns gewesen. Er verträgt sich sehr gut mit unseren Hündinnen und mag auch Katzen – es ist also alles richtig schön harmonisch hier bei uns. Moroney ist ein sehr aufmerksamer Hund, der versucht, uns unsere Wünsche von den Augen abzulesen: Selten sieht man ihn ohne seine lustig nach vorne gespitzten Ohren, die warten, ob wir ihn zu einem Spiel auffordern oder mit ihm eine Runde laufen gehen. Denn laufen kann Moroney zum Glück inzwischen gut – das sah erst einmal nicht so aus: Als er als Welpe mit einem gebrochenen Vorderbeinchen in Rumänien auf der Straße aufgesammelt wurde, war der Bruch leider schon zu alt für eine sofortige Operation; Moroney konnte aber ziemlich schnell nach Deutschland ausreisen, wo eine Tierphysiotherapeutin dafür sorgt, dass seine durch den alten Bruch steifen Muskeln lockerer werden. Inzwischen kann er gut laufen, nur bei einem Wachstumsschub humpelt er für eine kurze Zeit wieder, weil sich sein Körper auf die neuen Gegebenheiten einstellen muss. Ob das Bein nochmal operiert werden muss, können wir zurzeit nicht sagen – das wird entschieden, wenn Moroney erwachsen ist. Falls weitere ärztliche Behandlungen für Moroney anstehen, wird der Freundeskreis Brunopet e.V. diese Kosten übernehmen.
Moroney ist absolut stubenrein, und das ist so schnell gegangen, dass wir kaum gemerkt haben, dass er es eigentlich noch lernen musste. Er geht gut an der Leine, kann am Geschirr mit der Schleppleine laufen – so gut, dass die Leine meist locker ist. Wir machen viele Schnüffel- und Suchspiele mit ihm, die dem jungen Hund viel Spaß machen und bei denen er richtig erfolgreich ist. Im Wald sucht Moroney systematisch das von uns versteckte Futter und wäre der richtige Hund für Mantrailing-Aktivitäten. Er fährt gerne und gut Auto, hilft im Haushalt mit (ob seine Hilfe aber effizient ist, möchten wir hier nicht verraten ;-) ) und hat keine Angst vor Geräuschen – kein Kinderwagen, Fahrrad oder Walker mit Stöcken kann ihn erschrecken. Deshalb könnten wir uns auch gut vorstellen, dass Moroney als Therapiehund ausgebildet werden könnte. Er kann bestimmt auch ein „Bürohund“ sein ...
Für Moroney suchen wir ein Zuhause, in dem er als Einzelhund oder auch als Zweithund willkommen ist. Er ist ein perfekter Familienhund und wird sehr gut mit Kindern umgehen können, die ihn wiederum sofort ins Herz schließen werden – zu sehr erinnert er an einen Teddybären. Weil er aber doch kein kleiner Hund ist, sollten Kinder etwas älter oder schon hundeerfahren sein. Er kann spazieren gehen, sollte dabei aber nicht überfordert werden bis sich seine Muskeln und Gelenke auf die Belastung eingestellt haben; er wird aber wahrscheinlich nie an zu sportlichen Veranstaltungen wie längeres Am-Fahrrad-Laufen oder ganz langen Wanderungen teilnehmen können. Moroney ist also ein Hund für Menschen, die gerne einen tollen Labbi hätten, aber es gerne ein bisschen gemütlich angehen.

Wenn Sie mehr über Moroney wissen möchten, kontaktieren Sie bitte die Pflegestelle unter der Rufnummer 04244 9685595.



Update vom 24.03.2016:

nun bin ich schon einige Tage auf der Pflegestelle und es gibt Neuigkeiten von mir. Erstens laufe ich jetzt schon einige Tage am Geschirr, was zugegebenermaßen nicht ganz einfach für mich war. Deshalb musste es mir erst "schön" geklickert/gefüttert werden. Aber jetzt ist es selbstverständlich und einfach Klasse, denn nun kann ich mit der Schleppleine auch 'mal ein wenig unbekümmerter laufen oder mich in die Blätterhaufen wühlen...

Zweitens war gestern (23.03) ein besonderer Tag, meine Pflegis sind mit mir zur Physiotherapie gefahren (habe ich eigentlich schon einmal erwähnt, dass ich gerne Auto fahre?). Bei der Physio bin ich erst einmal gründlich untersucht und mein Gangbild beobachtet worden, danach durfte ich es mir auf der grossen Behandlungsliege gemütlich machen und abwarten, was so passiert. Ich muss sagen, es waren viele ganz angenehme und entspannende Griffe, die mich ganz sanft haben einschlummern lassen. Nur an einigen Stellen hat es ordentlich gezwickt, dass habe ich aber nur durch lauteres atmen kundgetan. Meine Pflegis haben Hausaufgaben mitbekommen, die sie bei den normalen Streichel-und Kuscheleinheiten gezielt anwenden können. Nächste Woche habe ich einen weiteren Termin, an dem auch noch einmal manuell therapiert wird. Bei meinem dritten Termin wird es dann wohl auf das Unterwasserlaufband gehen. Die Physiotherapeutin ist auf jeden Fall guter Dinge, dass sie mir helfen kann, meine Blockaden zu lösen, meine Muskulatur an den richtigen Stellen und im richtigen Mass aufzubauen, mein Gangbild zu verbessern und somit meine Schmerzen zu verringern und mir eine super Perspektive auf ein langes Leben zu verschaffen. Dann bis zum nächsten Mal....


So, nun bin ich (der Moroney) schon seit einer Woche (12.3.16) hier auf der Pflegestelle und muss sagen, dass es mir ganz gut gefällt.

Wir waren in dieser Woche auch schon in der Tierklinik (hier habe ich mich vorbildlich benommen, der Tierarzt war ganz begeistert von mir, er nannte mich sogar "Knuddelbär"), da wir ja alle gehofft haben, dass mein Bruch operativ gerichtet werden kann, aber leider ist dies nicht mehr möglich. Erst wenn ich ausgewachsen bin, kann mein Vorderbein versteift werden, was aber erstens noch gar nicht feststeht und zweitens vielleicht auch gar nicht notwendig ist, da ich jetzt erst einmal physiotherapeutisch behandelt werde.

Bei der Physiotherapeutin habe ich in der nächsten Woche meinen ersten Termin, da bin ich ordentlich gespannt....Momentan ist mein Gangbild noch etwas humpelig, aber durch die Anwendungen laufe ich demnächst sicherlich viel runder. Falls es später aber doch noch zu einer OP kommen sollte, könnt ihr gewiss sein, dass die Kosten hierfür vom Freundeskreis Brunopet e.V. getragen werden, es sei denn, ihr wollt sie unbedingt selber übernehmen.

Auf meiner Pflegestelle lebe ich mit zwei älteren Hundedamen und drei Samtpfoten und ein paar Zweibeinern zusammen. Von meiner Seite her überhaupt kein Problem, mit den Hunden komme ich klar, füge mich ein und ducke mich weg, wenn ich angezickt werde. Die Samtpfoten sind noch etwas verhalten mit ihrer Zuneigung, werden aber sicherlich auch bald meinem Charme erliegen.

Ja und mit den Zweibeinern habe ich eh keine Probleme, sind alles meine Freunde. Da ich durch mein Handicap nicht so viel toben und springen soll, beschäftigen mich meine Pflegis mit Schnüffel-,Such-und Erziehungsspielchen. Auch bei der Haus-und Gartenarbeit, wie saugen, wischen, Holzschleppen helfe ich gerne mit, laufe an der Schleppleine super mit, als ob ich das schon seit ewigen Zeiten kenne.

Ach ja und stubenrein - bis auf winzige Pippipfützen - bin ich auch schon und das nach noch nicht einmal einer Woche. Also alles in allem bin ich echt ein Traumtyp mit nem kleinen Handicap, dass mich aber nicht weiter stört, meine Lebensfreude nicht mindert und meine Lebenserwartung nicht schmälert.

Deshalb suche ich nun für mich ein tolles Zuhause, wo ein intelligenter, verträglicher, sportlich nicht so ambitionierter Junghund willkommen ist. Ich wünsche mir Menschen, die mit mir arbeiten und mich auslasten, denn dann kann ich auch gut ein Einzelhund sein. Wenn aber schon ein ruhiger und verträglicher Ersthund da ist, ist das für mich auch kein Problem. Und wie gesagt mit Katzen habe ich auch kein Problem, wenn sie mir nix tun. Kinder sollten aber schon älter sein, da ich mitunter doch sehr stürmisch mit meinen Liebesbezeugungen sein kann.

Ich würde mich freuen, wenn ich euer Interesse geweckt habe und ihr noch mehr über mich wissen oder mich kennenlernen wollt. Natürlich halte ich euch auf dem Laufenden, wie es mit mir und meiner Physiotherapie weiter geht, bis dann....

Bei Interesse oder Fragen kontaktieren Sie bitte die Pflegestelle Familie Simon unter Tel. 04244.9685595 oder 01575-2284518 oder schreiben Sie eine Mail an buw.simon@googlemail.com